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Aufwärmen für die U-20-WM in Kanada

Im Duett: der Beeskower Hagen Pohle (vorn) und der Berliner Marcel Lehmberg Foto: Philipp Pohle
Im Duett: der Beeskower Hagen Pohle (vorn) und der Berliner Marcel Lehmberg Foto: Philipp Pohle © Foto: Philipp Pohle
Roland Hanke / 03.06.2010, 07:38 Uhr - Aktualisiert 03.06.2010, 07:39
Beeskow/Naumburg (In House) Der Blick von Hagen Pohle geht nach seinem neuerlichen Erfolg schon wieder voraus. Und das in doppelter Hinsicht. Morgen schreibt der Zwölftklässler eine Mathe-Klausur, die letzte für dieses Schuljahr. Gleich danach geht es von Potsdam nach Berlin zu einem Wettkampf ins Mommsen-Stadion. Und das alles noch mit den positiven Eindrücken von Naumburg im Hinterkopf.

Dort hatte sich der 18-jährige Beeskower im 10-Kilometer-Straßen-Gehen am Sonntag den Titel als Deutscher A-Jugend-Meister souverän gesichert. „Der Druck von hinten war nicht sonderlich hoch, so dass ich relativ entspannt meinen Wettkampf gestalten konnte. Die Zeit von 44:09  Minuten war aber nicht so berauschend“, sagte der Sportschüler, der für den SC Potsdam startet.

„Mein Ziel war eine Zeit um 42:30 Minuten, um Marcel Lehmberg vom SCC Berlin zur U-20-WM Norm zu ziehen“, berichtet Hagen Pohle. „Da Marcel aber schon zeitig nicht folgen konnte und ich außerdem noch mit Muskelkater vom Klettern vom Vortag zu kämpfen hatte, ging ich das Rennen locker zu Ende“, beschreibt er sein „Aufwärmen“ für die WM nächsten Monat. Lehmberg wurde schließlich in 45:10  Minuten Zweiter.

Hagen Pohle war schon zwei Tage vor dem Wettkampf nach Naumburg gereist, um den Teilnehmern des Schülercups als Vorbild mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Dabei gab es unter anderem Techniktraining und Aktivitäten im Kletterwald. „Das hat großen Spaß gemacht“, sagt der Beeskower.

Nun richtet sich der Fokus von Pohle ganz auf die U-20-Weltmeisterschaften im kanadischen Moncton (19. bis 25. Juli). Dort will der U-18-Weltmeister des Vorjahres beim Saisonhöhepunkt eine Medaille holen. Bis dahin fließt aber noch viel Schweiß im Training und auf der Schulbank. „Mathematik kann ich ganz gut. Ich habe ein gutes Gefühl für die Klausur am Freitag“, meint der Sportschüler, der sich zugleich auf das Gehen über eine Meile freut. „Über diese Distanz bin ich noch nie gegangen. Das wird bestimmt eine gute Erfahrung.“

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