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Geschäfte in Rekordhöhe auf der ILA

Geschäftsabschlüssen in Rekordhöhe auf der ILA.
Geschäftsabschlüssen in Rekordhöhe auf der ILA. © Foto: dpa
12.06.2010, 14:19 Uhr
Berlin (DDP) Mit Geschäftsabschlüssen in Rekordhöhe und der stärksten Beteiligung in ihrer mehr als 100-jährigen Geschichte hat die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) in Berlin nach Angaben der Veranstalter neue Maßstäbe gesetzt. Zu der sechstägigen Leistungsschau der Luft- und Raumfahrtindustrie am Flughafen Schönefeld wurden wie vor zwei Jahren wieder rund 240 000 Besucher erwartet, wie die Messe Berlin und der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) am Samstag in einem vorläufigen Fazit mitteilten. Noch bis Sonntagabend präsentiert sich auf der Messe die Rekordzahl von 1153 Ausstellern aus 47 Ländern.

Die ILA habe sich erneut „in der internationalen Top-Liga aller Aerospace-Events“ positioniert, sagte BDLI-Hauptgeschäftsführer Dietmar Schrick. „Wir konnten hier den größten Einzelgeschäftsabschluss verbuchen, der weltweit je auf einer Luft- und Raumfahrtmesse getätigt wurde“, fügte er hinzu. Dabei handelt es sich um die Bestellung von 32 Airbus A380 durch die in Dubai ansässige Fluggesellschaft Emirates zum Listenpreis von 9,5 Milliarden Euro. Insgesamt wurden auf der ILA den Angaben zufolge Verträge und Geschäftsvereinbarungen im Volumen von insgesamt rund 14 Milliarden Euro unterzeichnet. Allein der Flugzeughersteller Airbus verkaufte nach Angaben seines Chefs Thomas Enders 67 Maschinen.

Darüber hinaus habe sich die ILA wieder als „wahrer Publikumsmagnet“ erwiesen, sagte Messe-Chef Raimond Hosch. „Nirgendwo sonst wird die ganze Faszination der Luft- und Raumfahrt so erlebbar wie auf der ILA“, betonte Hosch. Auf der Luftfahrtschau wurden rund 300 Fluggeräte präsentiert, viele von ihnen auch bei Flugvorführungen.

Die nächste ILA findet vom 12. bis 17. Juni 2012 auf dem neuen Messegelände im benachbarten Selchow statt. Durch den Bau des Großflughafens BBI in Schönefeld ist ein Umzug erforderlich. Dabei setzte sich die Hauptstadtregion mit ihrem Konzept gegen mehrere Bewerber durch.

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