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Wohlfühlbereich am Flakensee geplant

Ingolf Bunge / 26.06.2010, 07:36 Uhr
Woltersdorf (In House) Die Gemeinde Woltersdorf plant für den hinteren Teil der Werderstraße einen „Wohlfühlbereich“. Wie Bauamtsleiter Dietrich 
Joecks sagt, soll der letzte Teil des Sackgassenbereichs mit dem öffentlichen Zugang zum Flakensee gestalterisch aufgewertet werden. „Die Vorplanungen laufen bereits.“

Erste Ergebnisse werden im Herbst im Woltersdorfer Bauausschuss vorgestellt, sagt Joecks – im September oder November. „Es soll eine besondere Aufenthalts- und Genießerzone werden.“ Baubeginn solle im kommenden Jahr, spätestens 2012 sein. Das hänge vom gesamten Fördermittelvolumen ab, das für die Woltersdorfer Sanierungsgebiete Ortszentrum und Schleuse zur Verfügung steht.

Bei der Werderstraße geht es nur um das sogenannte letzte Ende, das im Sanierungsgebiet Schleuse liegt. Über die entsprechenden Fördermittel sei es möglich, zumindest diesen Teil der Straße zu sanieren – und damit einen dem Gebiet entsprechenden Zustand herzustellen. Joecks spricht von 140 bis 150 Meter Länge – etwa die letzten 50 Meter der geraden Straße und 90 Meter des abgewinkelten Teils, der zum Flakensee hinunterführt.

Es sollen die Straße und die Gehwege hergerichtet werden. Die Fahrbahn werde insgesamt etwas eingezogen, um den alten Linden mehr Luft zu geben. Der abgewinkelte Teil zum See hin werde mit Grünflächen und Bänken als Fußgängerbereich geplant, der allerdings von den wenigen Anwohnern dort auch als Grundstückszufahrt genutzt werden kann.

Indessen haben Analysen ergeben, dass der Fahrbahnbelag hochgiftige Teeranteile enthält. „Das Material muss zertifiziert entsorgt werden“, so Joecks. Das mag womöglich auf die ganze Werderstraße zutreffen, zunächst geht es aber nur um jene letzten 50 Meter; der abgewinkelte Teil ist weitgehend mit kleinen, brüchigen Gehwegplatten oder gar nicht befestigt.

Die Anlieger müssen übrigens nicht mit Erschließungsbeiträgen rechnen, sagt der Bauamtsleiter. Sie zahlen vielmehr Ausgleichsbeiträge nach dem Sanierungsrecht, wobei die Aufwertung der Immobilien durch das verbesserte Umfeld kalkuliert wird.

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