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Wasser beschäftigt Panketaler

BGALLREIN / 28.06.2010, 06:52 Uhr
Panketal (In House) Zum Sommerfest hatte „Die Linke“ am Sonnabend auf das Gelände an der Mensa am Schulzentrum Zepernick eingeladen.

Die Zauberer Leono und Tohahn und das Kinder- und Jugendensemble „Sadako“ mit seinen interessant ausgewählten internationalen Liedern sorgten für ein Kulturprogramm, das bei den Gästen, die es sich unter schattenspendenden Bäumen auf dem Gelände bequem gemacht hatten, für gute Unterhaltung. Abends traten die „Pankepiraten“ auf.

Mit dem Fahrrad kam Brandenburgs Wirtschaftsminister Ralf Christoffers mit Frau und Tochter angeradelt. Er stellte sich gemeinsam mit Steffi Thede, Leiterin des Kommunalen Eigenbetriebs Panketal, den Fragen der Bürger zum Thema Abwasser in Panketal.

Wie interessant das Thema für die Panketaler ist, zeigte die Zahl von rund 40 interessierten Zuhörern, die trotz tollen Wetters in die Aula gekommen waren. Moderator Jürgen Schneider erläuterte zunächst die Ausgangssituation: Nachdem Ende des Jahres die Abwassereinleitung für Panketal gekündigt werde, müsse man nun überlegen, wie man sich verhalten solle. „Sollen wir neu verhandeln mit dem Wasserbetrieb und uns dem Preisdiktat unterwerfen? Und wie bekommen wir Wasser in den Barnim? Sollen wir selbst ein Klärwerk bauen zwischen Hobrechtsfelde und Schönow?“, stellte er mögliche Optionen dar. „Wir müssen gewappnet sein für die Zukunft“, machte Jürgen Schneider deutlich. „Auch im Hinblick auf das, was die Meteorologen voraussagen, nämlich dass es künftig im Sommer noch weniger Niederschläge geben wird.“

Die Idee eines eigenen Klärwerkes für Panketal sei nicht neu, erläuterte Steffi Thede. Bereits im Jahr 2000 habe man sie schon einmal verfolgt, damals sogar schon die positive Vorentscheidung für eine Standortgenehmigung erhalten. „Dann kam aber die Gemeindegebietsreform und wir konnten aus Zeit- und Personalmangel die Idee nicht weiter verfolgen.“ Und inzwischen sei die Situation eine andere. „Uns ist ein anderer Standort empfohlen worden, der zum Teil auf Schönower Gebiet liegt und damit in die Zuständigkeit von Bernau fällt. Bernau müsste zustimmen und da gibt es noch keine Entscheidung.“ Sie habe daher die Machbarkeitsstudie auch vorerst stoppen lassen. „Solange es keine Entscheidung gibt, ob wir den Standort überhaupt nutzen können, brauchen wir kein Geld für eine Studie auszugeben.“

Zu den finanziellen Auswirkungen für die Panketaler könne man zum derzeitigen Zeitpunkt leider auch noch nichts sagen. Und das war sicherlich die Frage, die die meisten interessiert hätte.

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