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Picknick mit Ehm Welk

cschmidt / 28.06.2010, 07:22 Uhr
Biesenbrow (In House) Der Geist von Ehm Welk schwebte am Sonnabend über Biesenbrow, den Geburtstort des Heimatdichters. Auf dessen Spuren wandelte erneut die Uckermärkische Literaturgesellschaft, die gemeinsam mit dem Landkulturverein Biesenbrow bereits das vierte Jahr in Folge zum literarischen Picknick eingeladen hatte.

Unter den 20 Literaturbegeisterten konnte diesmal ein prominenter Gast begrüßt werden: Dietmar Schulze, seit knapp vier Wochen als Landrat der Uckermark im Amt. Der Besuch bei der „illustren Gruppe“, wie Schulze die Literaturfreunde nennt, sei auch eine Anerkennung für deren Engagement, das er bereits seit Jahren verfolgt und – damals noch als Staatssekretär im Landwirtschaftsministerium – auch finanziell unterstützte. „Frau Riesebeck kann man einfach nichts abschlagen“, begründete der Landrat sein Kommen mit Blick auf die Vorsitzende der Literaturgesellschaft.

Der Nachmittag, an dem „der Landrat bei all seinen Terminen mal zur Ruhe kommen soll“, wie Iris Riesebeck in Aussicht stellte, begann mit einem Rundgang durch Biesenbrow. Heimatdichter Ehm Welk war allgegenwärtig, einigen erhaltene Gebäude hat er in seinen Romanen ein Denkmal gesetzt, das die Zeiten überdauerte. Eckhard Kolle vom Landkulturverein verlas die entsprechenden Zeilen aus der „Lebensuhr des Gottlieb Grambauer“, dem Buch, das nicht nur für den Landrat, zum bedeutendsten und besten Werk des Dichters gehört. Entspannend, mit musikalischen Einlagen und mit vielen Leckereien aus den Picknickkörben der Literaturfreunde klang der Nachmittag an der alten Schäferei, unweit des Welk´schen Geburtshauses, aus.

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Monika Retzlaff 29.06.2010 - 08:50:56

Korektur

Ich meinte natürlich "tiefgründiger".

Monika Retzlaff 29.06.2010 - 08:49:53

Schade

Diesen Artikel hätte ich mir tiergündiger gewünscht. Da haben Sie Biesenbrow und Ehm Welk ein bißchen abgefertigt. Aber Hauptsache, der Landrat kommt drin vor. Welches sind denn die Gebäude, die auch bei Ehm Welk eine Rolle spielen? Warum hängen wir so an seinen Werken? Doch nicht nur, weil er dort lebte.

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