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Fürstenwalder Flugplatz wird abgewickelt

JSANDNER / 28.06.2010, 18:40 Uhr - Aktualisiert 28.06.2010, 21:41
Fürstenwalde (In House) Das Aus für den Verkehrslandeplatz Fürstenwalde (Oder-Spree) ist seit Montag besiegelt. Der Geschäftsführer der Betriebsgesellschaft, Klaus Heller, hat bei der Luftfahrtbehörde des Landes beantragt, den Flugplatz zu streichen. Die Behörde hatte ihn vorigen Sommer geschlossen, weil ein ordentlicher Betrieb nicht mehr gewährleistet war. Nach monatelangen Streitereien zwischen der Betriebsgesellschaft und dem auf dem Gelände ansässigen Aero-Club verfolgt der Eigentümer des Geländes, die dänische Firma Airport Development, andere Pläne: Ein 80-Hektar-Solarpark soll entstehen, ähnlich wie in Finow (Barnim). Noch im Dezember hatten die Fürstenwalder Stadtverordneten sich mehrheitlich dafür ausgesprochen, dass der Flugbetrieb weitergeführt wird. Allerdings war der Verkehr seit Jahren stark rückläufig.

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Ein Bürger 30.06.2010 - 22:26:11

Fürstenwalder Flugplatz wird abgewickelt

Es ist ein Schande, das eine bestehende Infrastruckturanlage, die natürlich wie eine Strasse, ein Kindergarten, ein Seniorentreff oder ein Stadttheater auch Geld kostet, vernichtet wird, um dort mit Millionen an Fördergeldern aus Steuermitteln eine nachweislich unsinnige und umweltschädliche Photovoltaikanlage zu bauen - Leute, habt Ihr in der Schule nicht die vier Grundrechenarten gelernt?!?

René Sklenar 30.06.2010 - 07:09:45

Traurig aber Konsequent

Zu bedauern sind all die jenigen, die viel Zeit in die Aufbauarbeit und Vereinsarbeit gesteckt haben. Auch wenn die Stadtverordnetten für den weiteren Betrieb des Flugplatzes gestimmt haben, hat dennoch die Vernunft gesiegt. Der Flugplatz hat jedes Jahr ca. 60.000 € verschlungen (Verluste) - das kann sich niemand leisten! Gut ist die Alternative. Solaranlagen, die Geld in Höhe von ca. 400.000€ einbringen sind dann wohl doch die bessere Wahl. Letzendlich kommt das Geld ja dann auch der Stadt zu gute. Ich hoffe, dass die Beschäftigten des Flugplatzes auch berücksichtigt werden und in Lohn und Brot bleiben. Es bleibt zu wünschen, dass auch andere Flugplatzbetreiber ihre finanzielle Situation überdenken und die richtige Entscheidung treffen. In der heutigen Zeit kann sich niemand ein Millionengrab leisten.

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