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Beirat und Mahnwache

DSTEINKRAUS / 27.07.2010, 17:24 Uhr
Seelow (In House) Heute kommt im Seelower Landratsamt der Beirat zur Begleitung der geologischen Erkundung zu seiner zweiten Beratung zusammen. Das Gremium, dass die geologische Erkundung zur Endlagerung von Kohlendioxid bei Beeskow und Neutrebbin begleiten soll, tagt unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Minister Christoffers hat im Vorfeld der Sitzung noch einmal ausdrücklich darauf hingewiesen, dass eine grundsätzliche Entscheidung zu der Frage, ob CO2 gespeichert werden kann, erst dann getroffen werde, wenn die Ergebnisse der Erkundung vollständig zur Verfügung stehen.

Ungeachtet des Beirates geht der Protest gegen das Vorhaben von Vattenfall weiter. Am Sonntag findet auf dem Letschiner Markplatz die mittlerweile achte Mahnwache statt. „Trotz starker Proteste von Wissenschaftlern und der betroffenen Bevölkerung wollen Frau Merkel und Co. mit einem Gesetz Vattenfall die Türen öffnen für Erkundungen und groß angelegte Erprobungen“, so Rolf Ignaz vom Verein BruchKultur, einer der Mitorganisatoren der Letschiner Mahnwache. Für tausende von Jahren soll das CO2 unter besiedeltem Gebiet verpresst werde. „Wir werden erneut deutlich machen, dass solche Versuche nicht zugelassen werden dürfen“, erklärt der Quappendorfer. Die Mahnwache beginnt diesen Sonntag um 14.30 Uhr.

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Gesche 28.07.2010 - 22:09:33

Was soll das denn bringen?

Ob ein Gremium tagt oder nicht kommen werde es so oder so! Statt sich am Tisch zu setzen sollten die Damen und Herren Ihren Arsch auf die Straße schleifen! Fraglich ist warum die Öffentlichkeit ausgeschlossen wird!? Es steht im Koalitionvertrag der Rot-roten Regierung drin also was soll der ganze künstliche Protest, raus auf die Straße, Bürger zeigt den möchtegern Politikern in Brandenburg und Berlin mit uns nicht!

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