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Spektakel am Strand des 
Klostersees

© Foto: Johann Mueller
Ulf Grieger / 10.08.2010, 08:08 Uhr
Altfriedland (In House) Das 15. Altfriedländer Fischerfest bot den wieder zahlreich an den Klosterseestrand gepilgerten Gästen am Freitag und Sonnabend ein buntes Programm. Erstmals hatte der Feuerlöschwesen-Verein das Heft des Handelns in der Hand. Die Premiere ist den Blauröcken und ihren Freunden voll und ganz gelungen.

„Ich bin heute nur hier, um zu genießen!“ Für Margrit Kain vom Altfriedländer Heimat-Verein Langes Haus war es tatsächlich das erste Fischerfest, bei dem sie nicht die Last der Verantwortung des Gastgebers zu tragen hatte. Doch wer die rührige Friedländerin kennt, wird sich nicht gewundert haben, sie bald nach der Festeröffnung durch den neuen Wasserschulzen Hans-Jürgen Jahncke wieder in Aktion zu erleben: Sie half den Klosterschenkenwirt Axel Kranich dabei, dessen leckere Erbsensuppe auszuteilen. „Das Fest wird stets von vielen jungen Leuten besucht. Deshalb hatten wir uns als Heimatverein entschlosssn, die Verantwortung in jüngere Hände zu geben“, erklärte sie.

Dass der Verein Feuerlöschwesen den Staffelstab übernahm, wundert nicht, wenn man weiß, dass mit Wolfgang Opitz der Sohn des langjährigen Wasserschulzen Heinz Opitz Wehrführer ist. 
35 Mitglieder hat der Verein Feuerlöschwesen, informierte Vorsitzender Frank Berg. Der vor drei Jahren nach Altfriedland gezogene Sozialwissenschaftler bedankte sich im Namen aller Festgäste noch einmal beimVerein Langes Haus und allen Mitstreitern, die die 14 vorangegangenen Feste organisiert hatten. Mit den Vertretern der anderen Vereine des Neuhardenberger Ortsteils hatte der Verein Feuerlöschwesen schon im Januar ein Festkomitee gebildet. Monatlich traf man sich für weitere Absprachen. Viele der bislang entwickelten Traditionen werden fortgesetzt. So auch das Spektakel „Klostersee in Flammen“: Am Freitagabend hatten die Friedländer das Glück, dass der Regen erst einsetzte, als bereits rund 700 Gäste die Festwiese bevölkerten. So konnten der Bootskorso und das von Karsten Moll inszenierte Feuerwerk mit großem Beifall über die See-Bühne gehen.

Eine Wiederauflage erlebte am Samstag auch der Umzug der Fischer durch ihren Kiez. Der Jüngste im bunt kostümierten Tross wird wohl auch einmal Fischer werden: der zweijährige Norwin, Enkel des Friedländer Teich-Fischers Jörg Timm.

Erstmals aber gab es ein Kulturprogramm von der von Annelie Schubert betreuten Jugendfeuerwehr. Und neue Akzente setzte zudem der Kultur- und Klosterverein, dem es gelang, auch Kloster und Kirche ins Festgeschehen einzubinden.

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