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Keil-Nachfolger in der Sparkasse bestimmt

Zufriedenes Trio: Landrat Bodo Ihrke stellte gestern Uwe Riediger als Nachfolger von Sparkassenchef Josef Keil vor (v. l.).
Zufriedenes Trio: Landrat Bodo Ihrke stellte gestern Uwe Riediger als Nachfolger von Sparkassenchef Josef Keil vor (v. l.). © Foto: MOZ/Thomas Burckhardt
Sabine Rakitin / 10.09.2010, 07:48 Uhr
Bernau/Eberswalde (In House) Uwe Riediger wird der neue Vorstandsvorsitzende der Barnimer Sparkasse. In einem Jahr tritt er die Nachfolge von Josef Keil an, der im November 2011 in den Ruhestand geht.

Sichtlich zufrieden verkündete Landrat Bodo Ihrke (SPD) am Donnerstag die Personalentscheidung, die der Verwaltungsrat der Barnimer Sparkasse am Montag einstimmig getroffen hatte. Die Position des Vorstandsvorsitzenden wird nach dem Ausscheiden von Josef Keil nicht öffentlich ausgeschrieben, sondern zum 1. November 2011 mit Uwe Riediger, seit vier Jahren zweites Mitglied des Vorstandes, besetzt. Dessen bisherige Position wiederum soll öffentlich ausgeschrieben werden.

„Wir haben uns damit für den Weg „Bewahren und Erneuern“ entschieden“, sagte Ihrke. Mit Uwe Riediger an der Spitze wolle man bewahren, was die Sparkasse Barnim ausmache. Sie sei das Geldinstitut mit den meisten Kunden im Landkreis, biete Finanzdienstleistungen für die Bürger gerade auch in der Fläche an, fördere den Mittelstand in der Region und sei ein wichtiger Stifter, hob Ihrke als Vorsitzender des Verwaltungsrates hervor.

Es gehe bei den Aktivitäten der Sparkasse eben nicht um Gewinnmaximierung, sondern um die Entwicklung des Landkreises. Dennoch habe das Institut auch in Krisenzeiten gute Bilanzen vorzuweisen. „Die letzten Jahre waren die erfolgreichsten seit der Wende“, so Ihrke.

Diese Strategie müsse der oder die „Neue“ im Vorstand ohne Wenn und Aber mittragen, nannte er eine der wichtigsten Anforderungen an künftige Bewerber und rief insbesondere auch die Mitarbeiter der Barnimer Sparkasse auf, bei der Ausschreibung ihren Hut in den Ring zu werfen. „Uwe Riediger ist der Beweis für die Aufstiegsmöglichkeiten in diesem Hause. Jeder hat den Marschallstab im Tornister. Er muss ihn nur rausziehen!“, so der Landrat.

Auch Josef Keil freute sich über die Wahl des Verwaltungsrates. „Er ist der Beste, beliebt bei Kunden und Mitarbeitern“, rief der Vorstandschef mit Blick auf seinen Nachfolger aus. Der so euphorisch Gelobte gab sich bescheiden: „Für mich ist es eine große Ehre, dass der Verwaltungsrat am Montag so entschieden hat, und ich bin stolz“, sagte er. Gleichwohl vergaß der 51-Jährige nicht, die Rolle Josef Keils hervorzuheben, der ihn über viele Jahre forderte und förderte und so für die Aufgabe als sein Nachfolger vorbereitet hat. „Wir sind wirklich ein Super-Gespann“, so Riediger.

Wenn der Basdorfer im November 2011 auf dem Chefsessel der Sparkasse Platz nimmt, wünscht er sich jemanden als die oder den Zweite(n) im Vorstand, der erkennt: „Der Barnim hat immer etwas Besonderes“ – und der anerkennt, „dass die Sparkasse Barnim in vielen Bereichen einen eigenen Weg geht“.

Für ihn und Verwaltungsratschef Ihrke ist das Ziel klar: „Wir wollen hier in unserem Gebiet die Nummer Eins sein!“

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