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Ungarische Busse haben ausgedient

Annette Herold / 17.09.2010, 08:17 Uhr
Frankfurt (In House) Seit fast 20 Jahren kommunales Unternehmen: Mit dem Tag der Fahrgäste feiert Frankfurts Stadtverkehrsgesellschaft an diesem Sonnabend zugleich ein Jubiläum. Erwartet werden ehemalige Mitarbeiter und vor allem zahlreiche Fahrgäste.

Vor zwei Jahrzehnten gehörten sie noch selbstverständlich zum Frankfurter Stadtbild; so mancher gelangte mit ihnen zur Arbeit, zur Schule oder zum Einkaufen. Inzwischen ist die Zeit der Ikarus-Gelenkbusse aus Ungarn – in der Oderstadt und anderswo „Schlenki“ genannt – hierzulande längst vorbei. An ihrer Stelle bringen moderne, mit Erdgas angetriebene Busse aus dem Hause MAN die Frankfurter von A nach B; und die alten Straßenbahnen tschechischer Produktion werden durch moderne Niederflurbahnen abgelöst.

Was heute ebenso wie damals gilt: Menschen müssen dafür sorgen, dass alles läuft in so einem Unternehmen. Michael Ebermann, Geschäftsführer der Straßenverkehrsgesellschaft mbH Frankfurt (Oder) (SVF), ist froh über seine Mitarbeiter und hofft, am Sonnabend neben den heutigen viele einstige Mitarbeiter auf dem Europaplatz begrüßen zu können. „Die SVF hat allen Grund, sich zum Jubiläum in die Öffentlichkeit zu begeben“, sagt der Geschäftsführer selbstbewusst und verweist auf Meilensteine der 20-jährigen GmbH-Geschichte. Ihren Anfang nahm sie mit der Abspaltung des ÖPNV-Vermögens aus dem damaligen VEB Kraftverkehr Frankfurt (Oder). Im August 1990 folgte der Beschluss der Stadtverordneten, das Unternehmen zu kommunalisieren; nach zähen Verhandlungen mit der Treuhand gelang dies im Jahr 1992.

„Die Kommunalisierung war genau der richtige Schritt“, sagt Michael Ebermann heute. „Wir haben uns damit die Möglichkeit geschaffen, Frankfurter Nahverkehrsangebote selbst zu gestalten und zugleich Mobilität für alle Bevölkerungsgruppen sicherzustellen.“ Das sehe das Unternehmen bis heute als seine Hauptaufgabe: Menschen zu befördern, die aus den verschiedensten Gründen nicht mit dem Auto fahren können oder wollen und jene, die aus Überzeugung öffentliche Verkehrsmittel bevorzugen.

Das Frankfurter Angebot brauche sich hinter dem anderer, vergleichbarer Städte nicht zu verstecken, sagt der Geschäftsführer und spricht von einem „gut ausgebauten und leistungsfähigen ÖPNV“ in der Oderstadt. Dies bestätige sich regelmäßig bei Qualitätsüberprüfungen.

Schon bald nach der GmbH-Gründung, im Jahr 1993 – an den Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg war noch nicht zu denken – bildete Frankfurt mit Umland-Verkehrsgesellschaften und der Deutschen Bahn eine Verkehrs- und Tarifgesellschaft, wie Michael Ebermann erinnert. Damals wurde auch die „Oderlandcard“ aus der Taufe gehoben und mit ihr vereinfachte sich über ein rechnergestütztes Betriebsleitsystem das Reisen in der Region. Fahrpläne wurden, wie es heute ganz selbstverständlich ist, besser aufeinander abgestimmt.

In Frankfurt wurden 1994 die ersten beiden von sechs neuen Niederflurstraßenbahnen in Betrieb genommen. Apropos Bahn: Beim Stadtverkehr hofft man, dass im zweiten Anlauf die grenzüberschreitende Straßenbahnverbindung tatsächlich verwirklicht wird. 2006 sei ganz offensichtlich die Zeit noch nicht reif gewesen, konstatiert Michael Ebermann. Er halte es aber für nicht mehr zeitgemäß, dass zwei Städte, die immer mehr zusammenwüchsen, nicht über gemeinsame Mobilitätsangebote verfügten. „Wir meinen, dass es mit der Straßenbahn in Frankfurt ein leistungsfähiges Verkehrssystem gibt und dass es gut wäre, es zu erweitern.“

Unterstützer hat die SVF in diesem Anliegen, das derzeit durch Gutachter geprüft wird, in der Bürgerinitiative Pro Tram, die am Sonnabend ebenfalls beim Tag der Fahrgäste vertreten sein wird. Auch der VBB, dessen Mitglied die Frankfurter Gesellschaft seit der Gründung am 1. April 1999 ist, hat sich angekündigt.

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Willi Bald 24.01.2018 - 19:57:07

test

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Willi Bald 24.01.2018 - 19:54:31

Das Outfit dieser Online- Ausgabe

ist so angelegt, dass man schon achtgeben muss, wo man gerade so landet, denn dieser Artikel ist aus 2010 und M. Ebermann ist schon im Dez. 2014 in Rente gegangen.

Willi Bald 24.01.2018 - 19:52:47

Das Outfit dieser Online- Ausgabe

ist so angelegt, dass man schon achtgeben muss, wo man gerade so landet, denn dieser Artikel ist aus 2010 und M. Ebermann ist schon im Dez. 2014 in Rente gegangen.

Willi Bald 24.01.2018 - 19:49:33

Das Outfit dieser Online- Ausgabe

ist so angelegt, dass man schon achtgeben muss, wo man gerade so landet, denn dieser Artikel ist aus 2010 und M. Ebermann ist schon im Dez. 2014 in Rente gegangen.

Willi Bald 24.01.2018 - 19:49:01

Das Outfit dieser Online- Ausgabe

ist so angelegt, dass man schon achtgeben muss, wo man gerade so landet, denn dieser Artikel ist aus 2010 und M. Ebermann ist schon im Dez. 2014 in Rente gegangen.

Norbert Wesenberg 24.01.2018 - 17:35:51

Olle Kamellen aufwärmen

Mit der Forderung einer Straßenbahnverbindung nach Slubice kommt Herr Ebermann aus dem Mustopf, in dem er die Zeit für eine Straßenbahn nach Slubice nun gekommen sieht. Offensichtlich glaubt er, das über das ablehnende Votum der Frankfurter und Slubicer von damals nun Gras gewachsen wäre. Ganz offensichtlich verfügt er auch über hellseherische Fähigkeiten um die zukünftige Warschauer Politik gegenüber Deutschland voraussagen zu können. Frankfurt hat ganz andere Sorgen als den Kurzwellyschen Verein Pro Bahn weiter zu alimentieren. Wie man sieht, die Busverbindung tut es auch.

Hendrik Haucke 24.01.2018 - 16:08:50

Sie sind für die Kunden da

Wenn sie in der Stadt nicht Richtig rüber kommen liegt es doch an Ihren Unternehmen selbst, mit diesen schüchternen Grün Ihrer Fahrzeuge machen keine Werbung für Ihr Unternehmen. Sie haben doch gesehen wie zum Beispiel der Niederflurwagen aus Jena ausgesehen hat dieser hat eine Werbung für sein Unternehmen gemacht, in dem er den Eindruck erweckte hoppla hier komm ich. Man muss schon auffallen im Stadtbild um auf sich aufmerksam zu machen. Also müssen sie sich doch als Geschäftsführer mal fragen ob da nicht die falschen Leute an der falschen Stelle sitzen. Damit sie den Eindruck in der Stadt für das Unternehmen nicht steigern Beweisen sie doch in Ihrer Einstellung zu Ihren Kunden, dort kann man eine E-mail schreiben und als Antwort kommt eine 0/8 fünfzehn Bemerkung ohne welche Beweise. Sie müssen erst mal in Ihre Chefetage aufräumen, denn die Arbeit die dort geleistet wrid ist nicht gerade berauschend. (nur ein paar Sachen; Gutachten von auswärtigen Unternehmen erstellt, muss man selber machen / Fahrplan kann man wohl auch selber machen und das Ergebnis hat man ja gesehen). Aber das Fenster war weit genug offen um das Geld dort rausschmeißen.

Hendrik Haucke 24.01.2018 - 16:07:51

Sie sind für die Kunden da

Wenn sie in der Stadt nicht Richtig rüber kommen liegt es doch an Ihren Unternehmen selbst, mit diesen schüchternen Grün Ihrer Fahrzeuge machen keine Werbung für Ihr Unternehmen. Sie haben doch gesehen wie zum Beispiel der Niederflurwagen aus Jena ausgesehen hat dieser hat eine Werbung für sein Unternehmen gemacht, in dem er den Eindruck erweckte hoppla hier komm ich. Man muss schon auffallen im Stadtbild um auf sich aufmerksam zu machen. Also müssen sie sich doch als Geschäftsführer mal fragen ob da nicht die falschen Leute an der falschen Stelle sitzen. Damit sie den Eindruck in der Stadt für das Unternehmen nicht steigern Beweisen sie doch in Ihrer Einstellung zu Ihren Kunden, dort kann man eine E-mail schreiben und als Antwort kommt eine 0/8 fünfzehn Bemerkung ohne welche Beweise. Sie müssen erst mal in Ihre Chefetage aufräumen, denn die Arbeit die dort geleistet wrid ist nicht gerade berauschend. (nur ein paar Sachen; Gutachten von auswärtigen Unternehmen erstellt, muss man selber machen / Fahrplan kann man wohl auch selber machen und das Ergebnis hat man ja gesehen). Aber das Fenster war weit genug offen um das Geld dort rausschmeißen.

Hendrik Haucke 24.01.2018 - 16:06:36

Sie sind für die Kunden da

Wenn sie in der Stadt nicht Richtig rüber kommen liegt es doch an Ihren Unternehmen selbst, mit diesen schüchternen Grün Ihrer Fahrzeuge machen keine Werbung für Ihr Unternehmen. Sie haben doch gesehen wie zum Beispiel der Niederflurwagen aus Jena ausgesehen hat dieser hat eine Werbung für sein Unternehmen gemacht, in dem er den Eindruck erweckte hoppla hier komm ich. Man muss schon auffallen im Stadtbild um auf sich aufmerksam zu machen. Also müssen sie sich doch als Geschäftsführer mal fragen ob da nicht die falschen Leute an der falschen Stelle sitzen. Damit sie den Eindruck in der Stadt für das Unternehmen nicht steigern Beweisen sie doch in Ihrer Einstellung zu Ihren Kunden, dort kann man eine E-mail schreiben und als Antwort kommt eine 0/8 fünfzehn Bemerkung ohne welche Beweise. Sie müssen erst mal in Ihre Chefetage aufräumen, denn die Arbeit die dort geleistet wrid ist nicht gerade berauschend. (nur ein paar Sachen; Gutachten von auswärtigen Unternehmen erstellt, muss man selber machen / Fahrplan kann man wohl auch selber machen und das Ergebnis hat man ja gesehen). Aber das Fenster war weit genug offen um das Geld dort rausschmeißen.

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