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Gorzower Firma suchte auf Messe Fachkräfte

Vom Solarmodul angezogen: Dicht umdrängt war der Stand von First Solar. Das Unternehmen sucht hunderte neue Arbeitskräfte für sein neues Werk.
Vom Solarmodul angezogen: Dicht umdrängt war der Stand von First Solar. Das Unternehmen sucht hunderte neue Arbeitskräfte für sein neues Werk. © Foto: Winfried Mausolf
Katrin Becker / 11.10.2010, 07:20 Uhr
Frankfurt (Oder) (In House) Die Messen Oderland und Job & Karriere lockten am Wochenende rund 8500 Besucher in die Frankfurter Messehallen. Das waren etwa 1500 weniger als im vergangenen Jahr. Zufrieden äußerten sich Besucher über die Job-Messe.

Stilhafte Kamine und Heizkörper zierten den Stand der Eisengießerei aus Bolinów nahe Warschau bei den Bauherrentagen. „Die Deutschen haben einen anderen Geschmack, wir sammeln Informationen und wollen unsere Aktivitäten in Zukunft weiter in Deutschland ausbauen“, so Przemysław Kawalski. Auch für die Firma SMS, die Brand- und Wasserschäden behebt und in der Region bekannt werden möchte, war es eine Premiere.

Laut und bunt mit Aufführungen, Hüpfburgen und Streichelzoo ging es in Halle 2 zu. „Die Kinder sind begeistert, wenn es etwas zu hüpfen gibt“, so Diana Baumgärtel aus Sachsendorf, die mit Alena (2) und Adrian (3) gekommen war.

„Heute war es richtig gut besucht, es macht Spaß“, sagte Theresia Karge vom Neuzeller Hofladen „Hahn im Korb“ am Samstag. Seit Jahren bietet sie auf dem Oderlandmarkt Naturwaren wie Gewürze, Kerzen oder Wolle an. Zufrieden zeigte sich auch Besucherin Ines Schobert aus Seelow, die eine Massagematte für ihr Kosmetikstudio kostengünstig erstehen konnte. Und in Halle 1, wo die Messe Job & Karriere untergebracht war, nutzte sie die Gelegenheit, sich über Ausbildungsmöglichkeiten für ihren Sohn zu erkundigen.

„Bis jetzt sind wir noch nicht auf die Bewerber gestoßen, die wir suchen“, sagte Gabriela Böhlau vom Fachkräfteverleih Die p.A. aus Strausberg, wo Stellen für Elektriker, Zahntechniker oder Call Center Agenten ausgeschrieben sind. Anders die Neuenhagener Firma Momox, die mit Büchern, DVDs und Spielen im Internet handelt: Sie hätten auf der Messe bereits viele Bewerbungen erhalten und erwarteten auch danach noch einige, erklärte Miriam Ludwig. Dass die Resonanz am zweiten Messetag besser war als am Freitag, bestätigte auch Bianca Fritzsch von First Solar. Für das neue Werk in Frankfurt würden allein rund 400 Mechatroniker benötigt, die auch mit Bewerbern aus anderen Berufen der Metall- und Elektrobranche besetzt werden sollen, so ihr Kollege Mario Reschke.

Einziges polnisches Unternehmen in Messehalle 1 war die ae group. Die Aluminium-Druckgießerei mit derzeit rund 300 Beschäftigten in der Nähe von Gorzów (Landsberg) will im nächsten Jahr weitere 100 Fachkräfte einstellen, wie Daniel Grochała berichtete. Auch er habe bereits einige Bewerbungen von polnischen wie auch deutschen Interessenten erhalten. Dass zu den Besuchern auch etliche Polen gehörten, bemerkten auch die Vertreter der Arbeitsagentur, die gleich ihre Kollegin vom Słubicer Arbeitsamt mitgebracht hatten. Neben Berufen in der Kreuzfahrtbranche wurden hier aber vor allem Weiterbildungsangebote sowie eigene Ausbildungsmöglichkeiten beworben.


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