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Brücke als dauerhaftes Provisorium

Irina Voigt / 16.10.2010, 03:38 Uhr
Rüdersdorf (In House) Nach jahrelanger Vorbereitung und mehrmaligem Aufschub will der Kreis nun im kommenden Jahr die Kalkgrabenbrücke gleich hinter dem Torellplatz grundhaft sanieren lassen. Die Rüdersdorfer begrüßen das Vorhaben, wollen aber bei der Umsetzung und der Lösung von auftretenden Problemen ein Wörtchen mitreden.

Große Bauvorhaben an viel befahrenen Straßen bringen immer Probleme mit sich. Bei der bevorstehenden Sanierung der Kalkgrabenbrücke sehen die Rüdersdorfer solche in Riesendimensionen auf sich zukommen. Christian Breitsprecher vom Bauamt der Gemeindeverwaltung hatte im Ortsentwicklungsausschuss am Donnerstagabend einen ersten Vorbericht zum geplanten Bauablauf gegeben und auch auf die Punkte verwiesen, die allen Bauchschmerzen verursachen würden.

Bei der Sanierung der Brücke werde das Gleis der Straßenbahn auf eine Fahrbahnbreite verlegt werden müssen, sagte er. Dadurch würde zwar die Straßenbahn weiter fahren können, aber der Autoverkehr müsste einspurig geführt werden. Ampeln würden das zu regeln haben. Radfahrer und Fußgänger, so sähe es die derzeitige Planung vor, müssten sich einen 1,60 Meter breiten Streifen teilen. Der werde mit Baken abgesperrt, sagte Breitsprecher. Aber es sei bei dieser Enge im Bauverlauf zeitweise nicht auszuschließen, dass Kraftfahrzeuge auch den schmalen Fußweg mit nutzen müssen. „Das ist keine gute Idee“, sagte er. Die Sicherheit der Fußgänger und Radfahrer sähe auch der Landesbetrieb bei diesem Ablauf nicht ausreichend gewährleistet, hatte er schon erkundet. Daher sei nun angedacht, eine Behelfsbrücke über den Kalkgraben zu bauen. Dafür gebe es sogar Fördermittel.

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