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Yuri Maier holt einzigen Sieg

© Foto: FOTO Michael Benk
Jörg Richter / 15.11.2010, 07:18 Uhr
Nürnberg (In House) Für die Erstligaringer der KG Frankfurt/Eisenhüttenstadt setzte es am Sonnabend eine deftige 7:31-Schlappe gegen den starken Aufsteiger SV Johannis Nürnberg. „Wir haben gegen die Spitzenteams ohnehin kaum Chancen. Da schonen wir lieber unsere Kräfte für die Kontrahenten aus dem hinteren Tabellendrittel im Kampf um den Klassenerhalt“, erklärt Trainer Sebastian Möser, der Marcus Thätner, Robert Glor und Dennis Langner eine Auszeit gönnte.

Gegen die in Bestbesetzung antretenden Franken waren die Oderstädter von Beginn an auf der Verliererstraße. Das 55-Kilo-Limit (GR) ließ Möser sogar unbesetzt, während der Argentinier Yuri Maier sogar ins Schwergewicht aufrücken musste. Dort traf er nicht wie erwartet auf den Olympiazweiten von Sydney, Yoel Romero, sondern auf Florian Lederer. Am Ende fuhr Maier mit 3:1 (0:1, 2:1, 2:1, 4:1) den einzige Oderstädter Sieg ein.

Anschließend unterlag der im Freistil aushelfende Florian Crusius (60 kg) gegen Auswahlringer Tim Schleicher klar mit 0:4. Tom Linke rückte ins Halbschwergewicht (GR) auf und verkaufte seine Haut dort beim 0:3 gegen den Ungarn Lajos Virag teuer. Im letzten Kampf vor der Pause war es Christoph Bast (66 kg/GR), der dem Nürnberger Sven Dürmaier das Siegen zwar schwer machte, aber trotzdem den Kürzeren (0:3) zog. Damit führte Nürnberg zur Pause bereits souverän mit 15:3.

Auch Levon Asatrjan (84 kg/FR) gab anschließend mit 0:3 Runden gegen Florian Dörfler die Punkte ab. Andreas Schulze (84 kg/GR) wehrte sich gegen den Ungarn Andras Horvath, unterlag dann mit demselben Ergebnis. Einen weiteren KG-Sieg hätte Rafal Statkiewicz (66 kg/FR) hinzufügen können, der gegen Mario Besold aus einem 0:1-Rundenrückstand eine 2:1-Führung machte. Doch dann drehte der Nürnberger richtig auf und sicherte sich einen 3:2-Erfolg.

Nur kurz währte der Kampf von Marc Wentzke (74 kg/GR) gegen Alexandar Maksimowic. Der Neuzugang des SV Johannis feierte sogar einen Schultersieg.

Heiß her ging es im letzten Duell zwischen Nürnbergs Marc Pöhlmann und Willi Wendel
(74 kg/FR). Wendel war in diesem aufreibenden Fünf-Runden-Kampf der lange Trainingsausfall anzumerken, unterlag mit 2:3. Mit dem 31:7-Kantersieg festigt Nürnberg den 4. Tabellenplatz, der zur Teilnahme an den Play-offs berechtigt.

Jetzt müssen die Oderstädter Kräfte für die entscheidenden Begegnungen bei Luftfahrt Berlin (27. 11.) und gegen den finanziell angeschlagenen ASV Hof (4. 12.) sammeln, wo man den Klassenerhalt vor eigenem Publikum endgültig in trockene Tücher bringen möchte.

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