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Sicherheit und Freiheit im Netz

Andreas Oppermann
Andreas Oppermann © Foto: MOZ/Dietmar Horn
Andreas Oppermann / 27.12.2010, 19:28 Uhr - Aktualisiert 27.12.2010, 19:31
(In House) Cyberwar ist keine Sciene Fiction. Staaten müssen sich dieser Herausforderung stellen und für Sicherheit sorgen. In Zeiten des Internets bedeutet dies, Netze und Rechner vor Attacken zu sichern. Was sich die Nato kürzlich vorgenommen hat, will die Bundesregierung nun mit einem eigenen Zentrum gegen Cyberattacken national umsetzen.

Das bekannteste Beispiel für den realen Cyberwar ist die Attacke mit dem Wurm StuxNet auf die iranischen Atomanlagen. Dabei gelang es den Absendern der schadhaften Software offensichtlich, die Urananreicherung nachhaltig zu verzögern.

Was angesichts der Bedrohung durch das iranische Atomprogramm sympathisch ist, hat eine Kehrseite: Auch wir in Deutschland werden verstärkt durch Attacken im Internet bedroht. Das betrifft das Ausspionieren von Behörden wie die Wirtschaftsspionage. Es ist also richtig, sich dagegen zu wehren. Aber dabei darf es keine unbeschränkte staatliche Datensammelwut geben. Ansonsten wäre der Vertrauensverlust von Nutzern und Firmen größer als der Gewinn an Sicherheit.

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