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Streusand kaum zu sehen

Karin Sandow / 29.12.2010, 19:00 Uhr
Frankfurt (In House) und Annette Herold

Vor der erwartet kältesten Nacht des Jahres hatten die Frankfurter auch am Mittwoch erst einmal wieder mit dem Schnee zu kämpfen. Wo ist denn nun der angekündigte Sand und wo bleibt der angekündigte Salzeinsatz an neuralgischen Punkten?, fragte so mancher.

Nein, zufrieden sind auch Tiefbauamtsleiter Frank Herrmann und seine Mitarbeiter mit der Situation auf Straßen und Gehwegen nicht. Das gibt der Amtsleiter unumwunden zu. Doch mehr als das derzeitige sei einfach nicht zu leisten, beklagt er. Der Winterdienst ist privatisiert, wird von Dritten im Auftrag der Stadt realisiert. Dafür gebe es pro Einsatztag ein Prozent der Vertragssumme, das sind 4000 Euro. „Wie soll man damit in einer Stadt wie Frankfurt mit 330 Kilometer Straßennetz bei diesen extremen Verhältnissen einen den Erwartungen entsprechenden Winterdienst realisieren?“, fragt Herrmann. Von vornherein anders planen, entgegnen Kritiker da. Doch auch da kontert Herrmann: „Wenn ich 2009, als der Winterdienst 2010 geplant wurde, gesagt hätte, ich brauche ihn für 90 Einsatztage, die wir ja mit denen von Anfang des Jahres jetzt schon haben, hätte man mir einen Vogel gezeigt.“

Der Amtsleiter versichert, dass die Leistungen der Dienstleister kontrolliert würden. Es werde Sand gestreut und an Kreuzungen oder Anstiegen auch Salz, doch das vermische sich eben mit dem von der festgefahrenen Schneedecke immer wieder durch die Autos aufgewirbelten Schnee. Dadurch würde manche Straße oder Kreuzung aussehen, als sei sie nicht geschoben.

Da jetzt die Barrikaden an den Straßenrändern schon so hoch aufgetürmt seien, könne auch gar nicht mehr Schnee beiseite geschoben werden, erklärt er weiter. Zudem seien fast überall parkende Autos ein großes Hindernis. Für das Räumen der Straße Am Kleistpark gab es von mehreren Frankfurtern Lob. Denn dort ist das viel besuchte Ärztehaus. „Doch das Räumen dort war mit extrem hohem Aufwand verbunden“, erklärt Herrmann. Obwohl 72 Stunden vorher Hinweisschilder aufgestellt worden waren, mussten Anwohner aus dem Bett geklingelt werden, damit sie ihr Auto wegbringen. Weil Busse nicht mehr durch die Sophien- und die Lindenstraße kommen, sollen heute auch dort ab 7 Uhr Räumfahrzeuge anrücken. Die Halteverbotsschilder seien aufgestellt. „Wir werden dort noch stehende Autos rigoros abschleppen lassen“, sagt der Amtsleiter, obwohl er noch gar nicht weiß, woher das Geld für diese Aktion und für die Räumfahrzeuge kommt. Denn für das Schneeräumen muss die Stadt Baufirmen binden. Eigene Kapazitäten dafür gebe es nicht.

Auch den Hinweis, dass andere Kommunen den Winterdienst besser im Griff haben, will Herrmann so nicht stehen lassen. Vergleiche hinken, meint er. Zunächst müsse man fragen, wer dort für den Winterdienst verantwortlich ist. „Bei uns ist es die Kommune, die trotz Bevölkerungsschwund immer noch eine Infrastruktur wie für 90 000 Einwohner hat, die mit geringeren Steuereinnahmen in Schuss gehalten werden muss.“

Für die kommenden Tage rechnet Herrmann trotz angekündigter steigender Temperaturen kaum mit Entlastung. So schnell werde der Schnee nicht tauen. An tiefer gelegenen Stellen, wo sich dennoch Schmelzwasser sammelt, werde notfalls freigeschaufelt, kündigt er an. Und er befürchtet, dass sich auf einigen ohnehin schon sehr schmalen Straßen Spurrinnen bilden werden.

Diese machen schon jetzt dem Frankfurter Müllentsorger zu schaffen. Teils kämen die Fahrzeuge schon gar nicht mehr durch, heißt es bei der Veolia Umweltservice Nord-Ost GmbH. Damit hat man auch nach wie vor beim Stadtverkehr zu tun. Rutschige Straßen erweisen sich nach Worten von Fred Bernau, Geschäftsbereichsleiter Technik bei der SVF, dabei ebenso als Hindernis für Bus und Bahn wie zu weit auf der Fahrbahn parkende Autos. Man sei weiter dabei, gemeinsam mit dem Winterdienst wieder Bedingungen für einen regulären Straßenbahnverkehr zu schaffen. Derzeit fahren die Bahnen der Linien 1, 3 und 4 (zum Europaplatz statt zum Stadion). Das Messegelände wird im Schienenersatzverkehr von Bussen angefahren.

Auch die Feuerwehr ist beinahe täglich im Wintereinsatz. Wieder mussten lange Eiszapfen und Schneebretter von Dächern entfernt werden. Die Kosten dafür tragen die Hauseigentümer.

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Xaver Pastinger 01.01.2011 - 20:03:32

Gesundes neues Jahr

"Ja, Grüß Gott Herr Pastinger Wo kommen Sie denn her? Lassen Sie mich raten. Bestimmt aus Hintertupfingen. Frankfurt (Oder) hingegen liegt in Brandenburg und nicht als Wintersportort in den Alpen." @XYZ Nein, ich komme aus Kempten im Allgäu. Rund 62.000 Einwohner, 650mm über NN. WIe gesagt: ich schmunzele angesichts dieser Diskussion... :)

Sepp Träthner 01.01.2011 - 12:33:30

funktionierende Räumung ?

Hallo "Räumung" oder "Frankfurter"... Sie schreiben hier und anderswo, dass in Ffo die Räumung funktionieren würde und führen als Begründung dafür an, dass dies in Berlin, Dresden oder Oranienburg deutlich schlechter wäre... Was bitte ist denn das für eine Argumentation? Sagen Sie auch, der Versager ist ein Sieger, nur weil es woanders einen noch größeren Versager gibt??? Und außerdem, wage ich Ihre Aussage zu bezweifeln, nachdem mir 2 unterschiedliche Bekannte unabhängig voneinander aus ihrer persönlichen Beobachtung heraus berichtet haben, dass in Dresden und in Berlin der Winterdienst deutlich besser funktioniert als in FFo. Also stellt sich für mich die Frage, warum Sie hier so etwas schreiben? Ist Ihr Name evtl. Herr Herrmann?

Räumung 01.01.2011 - 11:57:43

Räumung

Funktioniert doch hier. In berlin sieht das ja biel, viel Schlimmer aus. Da wird nichts geräumt und gestreut der Alex dient einer Eislaufbahn mittlerweile. Also lasst mal die Kirche im Dorf. Und wenn nicht dann macht doch "Sobotnik".

xyz 31.12.2010 - 06:16:58

Ja, Grüß Gott Herr Pastinger

Wo kommen Sie denn her? Lassen Sie mich raten. Bestimmt aus Hintertupfingen. Frankfurt (Oder) hingegen liegt in Brandenburg und nicht als Wintersportort in den Alpen. Das es dort auch keinen Streusand gibt ist auch verständlich, aber nicht in der "Märkischen Sandstreubüchse".

Xaver Pastinger 31.12.2010 - 02:41:48

Schneeflöcken, Weißröckchen

Also ich komme aus einem sehr südlichen Landesteil der BRD in dem im Winter bis zu 1,50m bzw. 2m Schnee liegen (fast jedes Jahr) und man diverse Hauptstraßen nur noch in eine Richtung passieren kann (weil diese nur noch 2,50m breit ist), kleinere Verbindungsstraßen komplett gesperrt, Höfe eigentlich nicht mehr benutzbar sind und Tankstellen schon mal ein paar Tage geschlossen werden, weil kein Nachschub kommt. Hin und wieder fällt die Schule aus. Aber das bedeutet eigentlich für die Bevölkerung dort kein Trübsal, sondern pure Winterfreude. Mit Blick auf die derzeitigen Verhältnisse (Schneehöhe geschätzte 30cm) in Frankfurt kann man eigentlich nur schmunzeln. Ich empfehle einen insgesamt gelasseneren Umgang mit dem, in jedem Fall vorübergehenden"Phänomen" Winter. Der Verkehr rollt weitesgehend, es kommt zu keinen Lieferengpässen in Supermärkten oder Tankstellen, die Schulen sind geöffnet, der Rettungsdienst kann passieren, die tägliche Mobilität ist nicht fundamental eingeschränkt. Leute, lasst mal die Kirche im Dorf und macht einfach mal das Beste daraus. Wie wäre es mal mit einem Schneemann... :) Grüße

wertzuiop 30.12.2010 - 15:34:39

korruption?

nur seltsam- es gab in vergangenheit jahre ohne richtigen winter und schneefall. in diesen jahren bekam man auch kein geld erstattet,obwohl kein winterdienst gebraucht wurde- wo sind dann diese gelder? trotzdem sind die kosten des winterdienstes immer wieder gestiegen. man sollte sich doch gedanken machen wo die gelder sind. dieser winter ist einfach nur wieder ein guter grund um die kosten zu erhöhen. werden die nächsten winter mild werden die kosten in dieser höhe bleiben und andere gründe werden sich ausgedacht. aber leider ist das ja in deutschland möglich, weil viele menschen nicht richtig nachdenken können und jegliche preiserhöhungen hinnehmen

Matze 30.12.2010 - 14:08:20

Privatisierungswahn der 90er

Was man hier sehen kann, ist das Ergebnis des irrwitzigen Privatisierungswahns der 90er. Da wurde ja immer drauf hingewiesen, dass Private alles effizienter und besser machen können. Billiger wurde es ja auch erstmal. Reserven wurden abgebaut und die Mitarbeiter der Privaten bekommen ein kleineren Lohn. Sehr schön. Das kommt dann dabei raus. Zum Beispiel die Bahn: Eine Schneeflocke hochkant und die Bahn braucht nen Notfahrplan. So auch hier.. Der Winterdienst wurde in private Hände gegeben und dann werden Verträge für 35 Einsatztage im Jahr gemacht. Keine Reserve für eventuelle Zusatzeinsätze vorgesehen, weil man kein Geld hat. Es wurde einfach alles kaputt gespart. Wenn man nur das Minimum plant und keine Reserven vorhält, weil diese Geld kosten, dann kann man halt in der Not nur noch improvisieren. Man kann nunmal nicht einen "schlanken Staat" fordern und dann jammern, wenn dieser seine Aufgaben nicht mehr wahrnehmen kann. So funktioniert das einfach nicht... Und was die einfach durchfahrenden Winterdienstfahrzeuge angeht: Die fahren zu ihrem Einsatzort und auf dem Weg dorthin bleibt das Schiebeschild oben und kein Sandkorn oder gar Salzkrümel wird ausgebracht. Denn die Firma und der Fahrer bekommt nur den ihm zugewiesenen Einsatzort bezahlt. Also räumt er auch nur dort. Alles andere muss er zwangsläufig ignorieren. So ist das in der Privatwirtschaft halt. Aber mit genug Geld kann man sich auch aus einer solchen Situation rauskaufen. Man muss nur bereit sein, die Kosten zu übernehmen... Insgesamt sind die Winterdienste in der Stadt ziemlich eifrig. Früh am Morgen ab etwa 02:30Uhr geht das los und dauert teilweise bis in die späten Abendstunden. Und das, obwohl noch nicht mal klar zu erkennen ist, wieviel davon tatsächlich hinterher auch bezahlt wird. Denn die vertraglichen Leistungen für dieses Jahr sind schon vor langer Zeit erbracht worden... Ich erwarte schon jetzt den Aufschrei, wenn wir alle zum Ende nächsten Jahres die Summen in der Nebenkostenabrechnung finden. Da bahnt sich schon der nächste Konflikt an...

fritrqw 30.12.2010 - 12:35:09

@frankfurt

die winterdienstfirmen sind nicht schuld ? diese menschen werden dafür bezahlt und sind nicht schuld wenn die arbeit nicht getan wird und einwohner die diese leute bezahlen sollen sich selber helfen? was ist das für eine dumme aussage. es schneit schon über 2 tage nicht mehr und dennoch schafft man es nicht die strassen ordnungsgemäß zu räumen. angeblich ist kein srteugut vorhanden-aber hausbesitzer werden bestraft wenn sie ihre wege nicht räumen und solche aussagen treffen. zum räumen der straßen und wege braucht man auch nciht nur streugut sondern sollte einfach mal arbeiten . ich sehe zu oft streufahrzege ihre kilometer abfahren durch schneebedeckte straßen,aber weder streugut wird geworfen noch wird schnee geschoben. unfälle die dadurch geschehen sollten dem winterdinest in rechnung gestellt werden-

FRANK FURT 30.12.2010 - 11:56:01

DANKE!!!!

BESTEN DANK DEN LEUTEN DIE TÄGLICH BEI DEN WINTERDIENSTFIRMEN DRAUßEN IHR BESTES GEBEN! IHR SEIT SICHERLICH NICHT SCHULD AN DEM CHAOS! DIE STADT FRANKFURT (ODER) IST LETZENDLICH DAFÜR VERANTWORTLICH! NUN SOLLEN SICH DIE EINWOHNER SELBER HELFEN! SO EINFACH IST DAS. WEIL DAS GELD FEHLT! NUR KOMISCH WENN MAN DIE STADTVERWALTUNG BITTET PACHTVERTRÄGE ZU ÄNDERN WEIL ENEM SELBST DAS GELD FEHLT DA SITZEN SIE HINTER IHREN SCHREIBTISCHEN UND LÄCHELN DICH AN UND SAGEN DAS IST DOCH NICHT UNSER PROBLEM ! SO IST DAS! ES BLEIBT VIEL ZU TUN HERR OB !!!!!!

wolfgang malisch 30.12.2010 - 06:28:34

Was hier schiefläuft

Zugegeben, diese Schneemengen treten zum Glück in unseren Breiten nicht all zu häufig auf. Dennoch muß die Stadt auch solchen Ereignissen Rechnung tragen. Wenn also das Tiefbauamt zur Erfüllung des Winterdienstes eine Fremdfirma beauftragt, so stellt sich die Frage der Vertragsgestaltung. Im konkreten Fall, welche Sanktionen beinhaltet dieser bei ungenügender, bzw Nichterfüllung der vereinbarten Leistung? Wenn dieser große unbekannte Dienstleister der Stadt, aus welchen Gründen auch immer, seinen vertraglichen Verpflichtungen nicht nachkommen kann, so muß er eben in seinem Auftrag und auf seine Kosten, andere als Subunternehmen dazu beschäftigen. Wäre es also nicht besser, das gesamte Auftragsvolumen durch die Stadt gleich an mehrere Unternehmen zu vergeben. Eine andere Frage ist die Vertragsdauer. Generell sollte diese nicht länger als ein Jahr betragen und neu ausgeschrieben werden. Die Stadt hat in dieser Frage schon mal einen Bock geschossen, in dem sie in den 90-er Jahren mit einem Müllentsorger einen 10-Jahresvertrag abschloß. In der freien Wirtschaft jedenfalls, käme niemand auf die Idee einen solchen Unsinn zu machen.

Thomas Philipps 30.12.2010 - 06:08:02

Geballte Inkompetenz

Dieser Artikel und vor allem der Kommentar von Herrn Herrmann zeigt einmal wieder die geballte Inkompetenz der Stadtverwaltung Frankfurt (Oder). Wenn man den Winterdienst an private Firmen vergibt, dann hat man auch dafür zu sorgen, dass einer ordnungsgemäße Erfüllung der Räumpflicht stattfinden kann. Dass dieses vertraglich nicht fixiert wurde, spricht deutlich für eine derartige Gleichgültigkeit und Schlafmützigkeit der Verwaltung, dass es einem die Schuhe ausziehen kann. Vor dem Winter werden große Töne gespuckt, wenn der Schnee dann kommt, zeigt sich wieder einmal die Handlungsunfähigkeit der Frankfurter Verwaltung. Damit aber nicht genug! In sogenannten "Anwohnerstraßen" mit einer satzungsgemäßen Schneeräumpflicht der Grundstückseigentümer für die Straße tut die Stadtverwaltung überhaupt nichts. Der Schnee türmt sich auf der Straßenseite der stadteigenen Grundstücke so hoch auf, dass ein Befahren hier überhaupt nicht mehr möglich ist. Solche Zustände sind einfach unhaltbar!

Sepp Träthner 29.12.2010 - 22:04:35

irgendwas läuft hier schief

Die Grundaussagen von Herrn Herrmann in diesem Artikel sind: 1. Die Kommune ist für den Winterdienst verantwortlich. 2. Die Stadt hat keine eigenen Kapazitäten für das Schneeräumen und muss dafür Baufirmen binden. 3. Der Winterdienst in Ffo ist privatisiert worden mit einer Vertragssumme von 400.000 € und einer (zusätzlichen ?) Vergütung von 1% je Einsatztag. 4. Als zuständiger Amtsleiter ist Herr Herrmann persönlich der Meinung, dass der private Vertragspartner der Stadt Ffo in Bezug auf den Winterdienst die 330 km Straßennetz für dieses Geld bei den derzeitigen Verhältnissen keinen entsprechenden Winterdienst realisieren kann. (übrigens würde mich hier mal interessieren, wer der private Vertragspartner der Stadt Ffo ist) 5. Auf einer festgefahrenen Schneedecke wird durch Autos der Schnee immer wieder so aufgewirbelt, dass es sich mit dem gesrteuten Sand sowie an Kreuzungen und Anstiegen auch gestreutem Salz vermischt und so den Eindruck erweckt, es sei nicht geschoben worden. Also ganz ehrlich, mir fehlen die Worte. Nicht nur dass diese Aussagen vor Widersprüchen nur so strotzen, sie offenbaren meiner Meinung nach auch ein riesen Problem in dieser Stadt. Ich verstehe einfach nicht, wie es sein kann, dass man eine extrem wichtige Aufgabe die öffentliche Ordnung und Sicherheit gerade den Straßenverkehr betreffend, und die eigentlich der Kommune obliegt, einer privaten Firma übertragen kann, und dann auch noch, wenn Probleme bei der Vertragserfüllung offenbar werden, dieser privaten Firma nicht nur keinen Feuer unter dem Ar... macht und unbedingte Vertragserfüllung einfordert, sondern sogar im Gegenteil dazu sogar den zuständigen Amtsleiter öffentlich in der Presse sein persönliches Verständnis für das Versagen dieser Firma äußern lassen kann. Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Wilke, bitte räumen Sie, wenn Sie dies können, in Ihren Verantwortungsstrukturen auf, damit wenigstens die noch kommenden Wintermonate zumindest die Chance einer Verbesserung besteht.

XYZ 29.12.2010 - 20:05:42

Bevölkerungsschwund ?

Das Argument teure Infrastruktur bei Bevölkerungsschwund mag ja bei gewissen Schwierigkeiten in der Stadt gelten. Bei hohem Wohnungsleerstand, nicht ausgelastetem ÖPNV, jetzt überdimensionierten Wasserleitungen u.s.w. ist dies schon die Hauptursache der Probleme. Nur die Gebühren für den kommunalen Winterdienst werden doch lt. Straßenreinigungssatzung entsprechend der Grundstückslänge berechnet und nicht nach Bewohnerzahl auf dem Grundstück ?! Und nach dem letzten auch relativ schneereichen Winter 2009/2010 hat die Stadt ja in 2010 offensichtlich keine Notwendigkeit gesehen, die Gebühren anzuheben ?!

FRANK FURT 29.12.2010 - 19:26:10

DAS GELD HAT GEFEHLT IM KOMMENTAR WIE DER STADT

ACH SO GEHT DAS IN DER STADTVERWALTUNG! DORT ZEIGT MAN SICH UNTEREINANDER VÖGEL? WENN DIE STADT FRANKFURT (ODER) NICHTMAL GELD FÜR 90 TAGE WINTER GELD HAT IST ES SCHON TRAURIG! DAS IST DOCH IHR JOB DAFÜR ZU SORGEN DAS GENÜGEND STREUMITTEL DA SIND ! DAFÜR WERDEN SIE DOCH SICHER GUT BEZAHLT ALS LEITER DES TIEFBAUAMTES !

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