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Das Dreirad blieb im Burghof stehen

Elke Lang und Jörg Kühl / 02.01.2011, 18:55 Uhr - Aktualisiert 03.01.2011, 10:28
Beeskow/Storkow (In House) Um 10.30 Uhr stieg eine Silvesterrakete in den Himmel über dem Beeskower Bertholdplatz und explodierte mit einem lauten Knall. 36 Läufer setzten sich zügig in Bewegung und verschwanden nach kurzer Zeit zwischen den Bäumen. Nach nur zehn Minuten erschienen die ersten Läufer wieder am Ziel. Wie in den Vorjahren sicherten sich die Brüder Philipp und Hagen Pohle gemeinsam den ersten Platz des Neujahrslaufs. Auch Bürgermeister Frank Steffen ließ es sich nicht nehmen, das neue Jahr sportlich zu beginnen, bekannte im Zieleinlauf aber prustend, im letzten Jahr wenig Zeit zum Joggen gehabt zu haben. Organisatorin Beatrix Pohle verteilte Pfannkuchen, die Bäcker Schulze gesponsert hatte, an Sportler und Zuschauer. Glühwein und Punsch hatte die Kirchenklause beigesteuert.

Eine ähnlich große Gruppe von Läufern fand sich um 11 Uhr im Storkower Burghof ein. Die Organisatorin der Wandergruppe des Burg-Kultur-Vereins, Helga Kühne, wartete da bereits und auch der Burg-Teufel, das Vereinsmitglied Didi, rollte an. Das heißt: Rollen ist übertrieben. Er war mit einem lustigen, selbst entworfenen und gebauten pedalgetriebenen Gefährt gekommen, das er allerdings mit Hilfe anderer den Burgberg hochschieben musste und während der Wanderung auf dem Burghof stehen ließ. Das Tauwetter machte nur den Skifahrern einen Strich durch die Rechnung. Für sie hatten Helga und Lutz Kühne erstmalig eine Loipe rund um die Burg gezogen, die nun unbrauchbar war. Ansonsten war alles wie immer. In fröhlicher Stimmung zog die Gesellschaft wandernd oder joggend durch das Burgtor hinaus, nachdem sie unter dem Kommando von Helga Kühne noch ihre obligatorischen Warmmacheübungen absolviert hatte. Zum Schluss standen stärkende Schmalzstullen und Glühwein bereit.

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