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Hohensteiner Störche sollen wieder ins Netz

UWE SPRANGER / 07.01.2011, 07:23 Uhr
Hohenstein (In House) Nach einem Kameradefekt ist momentan ein Bild vom Juli 2010 das letzte über das Hohensteiner Storchenpaar auf der Internetseite adebar24.de. Tino Dießner aus Rehfelde und Jens Knoblich aus Hohenstein wollen in diesem Jahr im Netz wieder Live-
Beobachtungen der großen Vögel im Nest auf dem Strommast an der Dorfstraße möglich machen. Sie suchen derzeit aber noch einen oder mehrere Sponsoren, die eine neue Kamera komplett oder teilfinanzieren.

Als Gegenleistung bieten die Betreiber exklusive Werberechte auf der Internetseite an. Bei einem anderen Portal engagiere sich beispielsweise ein Energieversorger. Aber auch Banken, Versicherungen oder Firmen seien als Partner vorstellbar. „Es ist ja eine einmalige Investition“, wirbt er.

Rund 1000 Euro kostet das favorisierte Modell vom Typ Mobotix M24. Es ermöglicht flüssige Video-Bildraten, hat eine gute Auflösung und ein eingebautes Mikrofon. Sie ist bei Temperaturen von -30 bis +60 Grad einsatzbereit und wetterfest, kann somit außen angebracht werden. Bisher war der Beobachtungspunkt im Schlafzimmer von Knoblichs Haus. Strom- und Netzwerkanschluss sind allerdings weiter vonnöten.

Dießner versichert, dass ein Engagement durchaus lohnenswert wäre. Zum einen handele es sich um eine seit 2003 betriebene Seite. „Man staunt, wie oft und lange manche Leute das Geschehen verfolgen“, berichtet er. Viele Klicks gebe es beispielsweise, wenn nach dem Winter auf die Rückkehr der Vögel gewartet werde. Deshalb sollte die neue Kamera nach Möglichkeit spätestens Anfang März einsatzbereit sein. Und es seien nicht nur Fans aus der Umgebung, die das Geschehen in Hohenstein verfolgten. Die Seite werde auch aus dem Ausland angeklickt.

Die Bilder können auch dazu beitragen, die Bürger für die Landschaft in der Region zu sensibilisieren, damit Feuchtgebiete als Lebensraum für Störche erhalten bleiben. „Wir haben auch Kontakte zum ZALF geknüpft, das gerade eine Studie über den Wasserhaushalt in Brandenburg erarbeitet. Das ist nicht unwesentlich für die Zukunft der Störche hier“, erklärt Dießner.

Potenzielle Sponsoren könnten sich über das Kontaktformular auf der Internetseite an ihn wenden.

www.adebar24.de

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