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Knöllchenfalle Bahnhofstunnel

Jörg Kotterba / 07.02.2011, 20:09 Uhr - Aktualisiert 08.02.2011, 08:26
Frankfurt (In House) Der Bahnhofstunnel, die kürzeste Verbindung vom Zentrum nach Altberesinchen, ist wegen tiefer Löcher im Asphalt seit dem 1. Februar gesperrt. Nur Busse im Linienverkehr und Straßenbahnen dürfen die sanierungsbedürftige Unterführung seitdem passieren. Doch ein Großteil der Autofahrer missachtet Hinweiszeichen und Verbotsschilder. Die Polizei strafte zurückliegende Woche innerhalb von dreieinhalb Stunden 85 Verkehrssünder ab. Auch am Montag wurde kassiert. Jetzt starten Polizei und Ordnungsamt eine Offensive und haben gemeinsame Kontrollen vereinbart.

Polizei-Obermeister Gerd Schubert hatte am Montag alle Hände voll zu tun. Ab elf Uhr winkte der 44-Jährige am Tunnelende, Höhe Dresdener Platz, all jene Autofahrer an den Straßenrand, die trotz Hinweis- und Verbotsschildern vom Bahnhofsvorplatz in die Unterführung einbogen. Viele Frankfurter waren dabei. Leute aus den umliegenden Landkreisen. Fernfahrer. Einer der bekanntesten Verkehrssünder zur Mittagszeit: Gastronom Rame Ricci Hebibi. „Ich bin auf dem Weg zur Wohnungswirtschaft. Den Bahnhofsberg hoch, rechts ab in Richtung Fürstenberger Straße – mein Wagen kennt diese Tour. Ich habe das Verbotsschild wirklich nicht beachtet“, entschuldigte sich der Besitzer mehrerer Restaurationen in der Stadt. Ortsfremden wie Karin Bahlke aus Seelow ging es ähnlich. Doch 15 Euro Ordnungsstrafe mussten sie trotzdem zahlen.

Wolfgang Berndt, Erster Polizei-Hauptkommissar und stellvertretender Wachenleiter, informierte gestern von einer dreieinhalbstündigen Polizei-Aktion am Donnerstag an gleicher Stelle. Da wurden 85 „Knöllchen“ verteilt. „Die Erwischten am Steuer hatten immer die gleiche Ausrede: Schilder nicht gesehen – Macht der Gewohnheit.“ Berndt schlug vor, dass sich das städtische Ordnungsamt um die Falschfahrer kümmern sollte. „Die Stadt, nicht wir haben die Beschilderung gemacht.“ Zwei Politessen könnten sich am Tunnelende postieren, die Kennzeichen und Marken der Fahrzeuge notieren und zum Fahrer ein paar Bemerkungen aufschreiben, um Missverständnissen vorzubeugen. Die Polizei würde diese Fälle dann bearbeiten.

Da dem städtischen Ordnungsamt aber die Kraft für diese Einsätze fehlt, vereinbarten gestern kurzfristig Ordnungsamts-Abteilungsleiterin Brunhilde Wilczynski und Wolfgang Berndt gemeinsame Kontrollen. Die Offensive startet Mitte dieser Woche.

Indes kündigte Ingrid Strauch, Sachbearbeiterin verkehrsrechtliche Angelegenheiten, an, dass jetzt große Tafeln mit dem Hinweis „Tunnel gesperrt“ an der Ecke Heilbronner Straße/Bahnhofstraße aufgestellt werden. Damit würde den Argumenten mancher Kraftfahrer der Wind aus den Segeln genommen.

Wann trotz milder Witterung mit den Bauarbeiten im 85 Jahre alten Bahnhofstunnel begonnen werden kann, konnten gestern weder Henrik Waskow vom städtischen Tiefbauamt noch Fred Bernau, Verkehrsleiter der Stadtverkehrsbetriebe, terminieren. Man stimme sich derzeit mit dem Baubetrieb ab. „Werktags können wir den Linienverkehr der Straßenbahnen nicht einstellen. Deshalb müssen wir auf das Wochenende orientieren“, informierte Fred Bernau.

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Gabi 12.02.2011 - 18:24:21

Geld einsammeln

Vielleicht soll das Geld was hinter dem Tunnel eingenommen wird, für die Straßenrenovierung im Tunnel genommen werden? Da wird die Polizei noch ein paar Monate stehen dürfen. Ich glaube nicht mehr, dass unsere Stadt vernünftig mit Geld umgehen kann. Das beweißt mir wieder diese Glockenumsetzung. Wie wir Autofahrer unbeschadet durch die Stadt kommen, ist der Stadt egal.

rudolf 11.02.2011 - 14:59:00

@josef

okay, dem sei nichts entgegenzusetzen. da ich leider erst seit wenigen stunden in meiner heimatstadt weile, konnte ich mir noch kein bild vor ort machen, was ich aber ganz sicher nachholen werde. die von ihnen beschriebende vorgehensweise mag recht seltsam herüberkommen. aber wie erwähnt: vielleicht schafft es die stadt ja EINMAL, gelder, die sie einnimmt, sinnvoll und im geiste der allgemeinheit einzusetzen.....(ich war seit gestern abend 19 uhr viel zu fuss in der stadt unterwegs. ich schweige lieber....)

Josef 11.02.2011 - 14:38:01

@ Rudolf

Sonst gerne, aber diesmal stimme ich Ihrem Kommentar nicht zu: es gibt genügend Autofahrer, für die das der Standardweg ist auf dem "das Pferd quasi allein nach Hause" findet. Und nun wird dies durch ein relativ kleines Schild gesperrt. Damit rechnet man nicht und übersieht es möglicherweise. Die Dame hat ja im Nachgang angekündigt, dass grössere Hinweisschilder angebracht werden sollen (also bisher nicht sind). An jeder Baustelle, die eine abweichende Fahrtrichtung erzwingt, wird sowas gemacht, eben um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Und an dieser Stelle wäre meiner Meinung nach zumindest in den ersten Tagen Kulanz seitens der Polizei angesagt gewesen. Das ist auch nach Vorschriften der Polizei möglich. Kontrolle & Anhalten ja, Hinweis geben und weiterziehen lassen mit Verweis auf's nächste Mal. Passiert anderswo auch. So wirkt das ganze wie ein Überfall udn nicht wie bewusste Verkehrssteuerung.

rudolf 11.02.2011 - 13:50:20

@T.H.

dass gemeinden und behörden immer versuchen, wo auch immer abzukassieren, sei unbestritten. was mir allerdings nicht ganz klar ist: der tunnel ist gesperrt. daher darf kein autofahrer hindurch fahren. tut er es dennoch und wird erwischt......ätsch... und ohne jetzt diversen institutionen den rücken decken zu wollen: man wird nicht ohne hintergedanken dort stehen und beobachten. immerhin dürfte man wissen, dass auf regeln, vorschriften und gesetze gepfiffen wird. apropos geldverdienen: wenn dem tatsächlich so sein sollte, dass die stadt hier hinzuverdient, dann bitte, liebes FFO, setzt dieses geld dazu ein, gehwege und auch auch strassenränder vom sand zu befreien...es kann doch nicht so schwer sein, dafür zu sorgen, dass wenigstens gehsteige normal nutzbar sind....

T.H. 09.02.2011 - 17:33:50

Thema verfehlt!

Liebe Vorredner, die Fakten zum mangelhaften baulichen und sehr unansehnlichen Zustand des Tunnels sind unstreitbar. Fakt ist ebenso, dass es einer grundsätzlichen Sanierung bedarf. Das eigentliche Thema dieses Artikels ist aber die Knöllchenfalle! Und auch mir (als Autofahrer) entsteht der Eindruck, dass diese Aktion einzig und allein zum "Abkassieren" dient. Hier verdienen sich Polizei und Stadt mit ihrer gemeinsamen "OFFENSIVE" ohne großen Aufwand ein paar Euro dazu.

rudolf 09.02.2011 - 09:45:45

@N.C.

ich kann ihnen hier kaum widersprechen. allerdings: ist dieser ganz und gar nicht ansehnliche tunnel nicht seit jahrzehnten ein permanenter sanierungsfall? vielleicht sollten sich die betreffenden verantwortlichen mal mit der deutschen bahn zusammensetzen, was man wie bewerkstelligen könnte, diese bahnunterführung so zu gestalten, dass sie, zumindest mal ein paar jahre haltbar gemacht wird. solange wie die witterungseinflüsse aus allen richtungen, egal ob von oben, von unten, von vorn, durch die mitte dafür sorgen, dass immer und immer wieder schäden auftreten, die zwangsläufig behoben werden müssen, wird dieses ärgernis in steter regelmässigkeit für stimmung sorgen.

N. C. 09.02.2011 - 09:40:15

Warum nicht vorbeugen?

@Rudolf Warum hat man nicht im Sommer, als die Temperaturen es zuließen, die sich anbahnenden Schäden bereits beseitigt? Es ist doch falsch zu behaupten der harte Winter hätte diese Löcherkluft im Gleisbett hervorgerufen. Vielmehr ist es doch so, dass der Bahnhof sich seit Jahren in einem allgemein schlechten Zustand befand. Warum muss man also mit einer Notwendigen Sanierung erst warten, bis die Ausmaße so unerträglich sind, dass man den Tunnel sperren muss?! Eine Straßenbahn kann nicht ausweichen, das ist richtig. Dann müssen eben andere Verkehrswege eingerichtet werden, um eine schnelle Lösung des Ausgangsproblems angehen zu können. Denn es steht doch fest, dass auch Linienbusse den Umweg über die Leipziger Straße zum Dresdener Platz nehmen könnten, dann muss man sich eben (einmalig) auch um einen Schienenersatzverkehr kümmern.

rudolf 09.02.2011 - 09:32:58

schnellbitumen....

..ja. bis zum nächsten sanierungsfall. schnellbitumen ist lediglich dafür geeignet, strassenschäden temporär zu beheben, eine dauerhafte lösung ist dies nicht...von daher.... eine grundlegende sanierung ist wohl notwendig. zudem können autofahrer, die unbedingt richtung neubrasilien oder auf die dresdener strasse wollen, dies ohne weiteres über die leipziger strasse tun (aber die welt geht ja doch faul und bequem unter). eine strassenbahn kann hier seltener ausweichen....

N. C. 09.02.2011 - 09:32:12

Ich bleibe dabei!

Für mich gibt es hier rational gesehen zwei Punkte, die (mir) belegen, dass es hier nicht nur um die Sicherheit der Autofahrer, bzw. Einhaltung der geltenden Verkehrsregeln geht. 1) Irren ist menschlich. Das hat vor einigen Wochen sogar ein Gerichtsurteil bestätigt, in dem ein Autofahrer aus Gewohnheit zu schnell gefahren ist und geblitzt wurde. Ihm wurde Recht gegeben und er brauchte die Verwarnung nicht zahlen. Aus meiner Sicht wäre es hier am Bahnhof auch angebracht gewesen auf eine menschliche Art und Weise zu reagieren. Immerhin wurde der Tunnel ohne „Vorwarnung“ gesperrt. Das man hier, wenn man täglich zur Arbeit, nach Hause oder auch anderswo hin langfährt, einfach nicht mit einer Sperrung rechnet und daher wahrscheinlich auch nicht nach solchen Schildern schaut, ist wahrscheinlich für die meisten Menschen nachvollziehbar. Warum also nicht die Autofahrer anhalten und ansprechen und im Rahmen des Möglichen auf eine Geldstrafe verzichten?! Ich selbst war gestern ganz überrascht, dass es schon seit dem 1. Februar diese Sperrung geben soll, denn obwohl ich als Pendler täglich den Tunnel mehrmals nutze, hatte ich erst am Montag die Beschilderung am Tunnel bemerkt. 2) Für mich ist immer noch unbegreiflich, warum die Sperrung überhaupt notwendig ist. Ich habe mir jetzt (als Fußgänger) nochmals die Straßenverhältnisse angeschaut und kann hier nur feststellen: Ja, es gibt sie – die Löcher, allerdings liegen alle im Gleisbett. Nun ist es doch als Autofahrer so, dass die wenigsten Autos auf Schienen fahren – zumindest sind mir keine bekannt. Im Gegenteil, im Tunnel fährt man doch als Autofahrer so, dass die Schienen zwischen dem Auto sind. Fährt man mittig im Gleisbett kommt man viel zu weit links auf die gegnerische Fahrbahn und gefährdet sich und die anderen Autos. Da kann ich die Rufe nach einer Beschädigung der Stoßdämpfer einfach nicht verstehen. Zum Schluss stellt sich mir noch die Frage, ob die Fahrten der öffentlichen Verkehrsmittel die Situationen nicht nur noch verschlimmern? Müssen wir dann damit rechnen, dass in zwei Wochen die Busse nicht mehr einsatzbereit sind, da sie gewissermaßen gezwungen werden, weiterhin die Verbindung zwischen Bahnhof und Dresdener Platz zu nutzen, hiervon auch beschädigt werden und kein Geld für die anfallenden Reparaturen vorhanden ist? Können die Straßenbahnen nicht mehr fahren, da die Gleise drohen herauszubrechen, da sich die Löcher durch die täglichen Belastungen ausweiten? Ich bin gespannt, wie die zuständigen Sachverständigen hier weiter entscheiden werden.

sonja zietlow 09.02.2011 - 09:25:41

keine Abzocke --- nur Sicherheit --- wie !?

@Kommentareschreiber und @rudolf Recht und Ordnung muss sein, richtig. Deshalb einen Auftrag an die Straßenbauarbeiter der Stadt ausrichten - Schnellbitumen erhitzen - in die Löcher einfüllen - mit der Harke glatt ziehen - erkalten lassen - und das Problem ist gelöst. Auch die Busse können beschädigt werden und dann sind die Fahrpreise noch teurer. Es ist schon sehr wiedersprüchlich dieses Handeln - PKW nein - schwere Kommunalfahrzeuge ja.

rudolf 09.02.2011 - 06:38:52

es geht nicht ums abzocken...

...sondern darum, dass es verkehrsregeln und schilder gibt, die für alle gelten, sogar für autofahrer. und hier ist es egal, ob die durchfahrt zum getränkeshop gesperrt ist oder eben die bahnunterführung. wer widerrechtlich eine gesperrte strasse durchfährt und erwischt wird, der muss halt abgestraft werden. noch gelten auf den strassen recht und gesetz, für alle....

Kommentareschreiber 09.02.2011 - 00:19:56

Sicherheit geht vor Abzocke!!!

Eventuell sollten alle die hier "Abzocke" schreien, mal darüber nachdenken, warum der Tunnel gesperrt wurde. Wenn eure Dämpfer oder Fahrwerke durch die Schlaglöcher kaputt gehen, seid Ihr die ersten die nach einer Sperrung des Tunnels schreien und verlangen, dass die Stadt für eure Kosten der Reparatur haften soll. Und für all die, die trotz Führerschein, Hinweis- und Verbotsschilder nicht deuten können, wird es beruhigen, dass in kürzester Zeit eine neue Beschilderung aufgebaut wird. Vielleicht mit einem ausgekreuzten, traurig ausschauenden Smilie der in allen Regenbogenfarben schimmert...dass sollte doch nun jeder begreifen können.

H.W. 08.02.2011 - 22:36:02

ABZOCKE!!!!!!

Polizei und Ordnungsamt brauchten Geld für den Wirtschaftsbericht 2011! Eine gefundene Einnahmequelle von steuerzahlenden Bürgern, die eh schon die "Schnauze" voll haben! So gehts nicht weiter!!!!! Reine Abzocke!

S.W. 08.02.2011 - 18:22:46

????????

Wegen Schlaglöcher gesperrt? Werden dann demnächst alle Straßen in Frankfurt gesperrt?

xyz 08.02.2011 - 17:59:24

Soviel dazu.

Hhm 364.3€/Stunde, das nenne ich ein klasse Stundenlohn (85*15€)...

ICH 08.02.2011 - 16:57:12

Abzocke!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

„Werktags können wir den Linienverkehr der Straßenbahnen nicht einstellen. Deshalb müssen wir auf das Wochenende orientieren“, Warum sperrt man dann den Tunnel in der Woche? Für mich reine Abzocke der Autofahrer. Da auch die Schilder schön unauffällig positioniert wurden.

N. C. 08.02.2011 - 11:30:15

Stadt braucht Geld oder warum wird gesperrt?

Also ich bitte Sie. Den Tunnel auf Grund von Schlaglöchern zu sperren ist nun wirklich der größte Humbug, den die Stadt sich wieder seit langem hat einfallen lassen. Sperren wir dann als nächstes auch die Straßen aus Frankfurt raus, die sich in einem teilweise desolaten Zustand befinden - und damit schlicht weg gefährlicher für den Straßenverkehr sind! Meiner Meinung nach versucht man hier die Autofahrer zur Kasse zu bitten, um die Löcher, die der Winter und die bislang durchgeführten Schadensbeseitigungen in der Haushaltskasse hinterlassen haben, irgendwie zu stopfen. Eine Frechheit ist das. Wer zahlt den Autofahrern denn den Mehraufwand an Benzin und Zeit zurück? Warum dürfen Busse passieren, warum wird nicht erst vor Baubeginn gesperrt? Da hat die Stadt sich wieder einmal ein ganz großes Ding geleistet, das noch für viel Zorn und Unverständnis sorgen wird.

Thomas Philipps 08.02.2011 - 10:44:04

Unfähigkeit

In dieser Aktion zeigt sich wieder einmal die ganze Unfähigkeit der Frankfurter Stadtverwaltung, die diese schon seit Jahrzehnten demonstriert. Eigentlich müsste man wegen der Einschläge im Rathaus und den daraus entstandenen Kollateralschäden die gesamte Stadtverwaltung sperren!!

Jeanette u. Klaus Z. 08.02.2011 - 08:05:46

Voll-Sperrung wegen Schlaglöchern!???

Das Schienenbett liegt fest in der Straßenführung, deshalb können die Bahnen diesen Bereich weiter passieren. Somit müssen die ausgefahrenen Stellen mit Schnellbitumen aufgefüllt werden. Wo gibt es da ein Problem. Diese Radikalsperrung ist Unsinn ........ wegen der Kraterlandschaft! Wenn die Fachleute wie der Tiefbau-Amtsleiter Frank Herrmann und der städtische Verkehrsrechtler Aribert Dose sowie die anderen Fachexperten sich zu dieser Maßnahme entscheiden, dann sollten sie auch das Maß der Mittel berücksichtigen. Da gibt es zum Beispiel in der gesamten Nebenstraße am Kleistforum Loch an Loch wie auch an vielen anderen Stellen in der Stadt. Wo bleibt denn da die Verhältnismäßigkeit? Ob ich im Tunnel mit zwei bzw. vier Rädern in's schlingern komme, oder an vielen anderen Stellen der Stadt. Das ist eine äußerst merkwürdige Verhältnismäßigkeit.

B.Meergans 07.02.2011 - 20:44:53

Langsam reicht es!

Gefuscht beim Projekt (Oberflächenwasser steht nach jedem Regen im Tunnel) - geschlampt bei der Wartung/Instandhaltung - jetzt gibt´s keine Fördermittel - nun muß der Autofahrer dran! Wir sollten mal den Tunnel komplett mit einer Demonstration dicht machen. Mal sehen wie schnell dann gearbeitet werden kann. Achja, vorher noch ein paar Führungskräfte tauschen, die schon zu lange im Amt sind - dann funktioniert die Ausschreibung besser und der Günstling (vielleicht gerade im Winterurlaub) kann dann mal nicht bedacht werden....

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