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Wolfgang de Bruyn wird 60

Wolfgang de Bruyn
Wolfgang de Bruyn © Foto: MOZ/Dietmar Horn
Uwe Stiehler / 14.02.2011, 18:46 Uhr
Frankfurt (Oder) (In House) Das Kleist-Jahr und der Erweiterungsbau des Kleist-Museums Frankfurt (Oder) – in diesem Jahr lasten auf den Schultern von Wolfgang de Bruyn große Aufgaben. Seit vier Jahren ist er der Leiter des Kleist-Hauses. Am Dienstag wird er 60.

Es waren verschlungenere Wege, die ihn nach Frankfurt geführt haben. Wolfgang de Bruyn wird zunächst Gärtner und macht dabei seine Hochschulreife. „Berufsausbildung mit Abitur“ hieß das in der DDR. Eine solche Verbindung von Theorie und Praxis ist ihm heute noch wichtig. An der Humboldt-Universität Berlin studiert er Deutsch und Englisch, wird Lehrer am Institut für Sprachintensivausbildung und muss seinen Stuhl schließlich räumen, weil er als einziger seiner Kollegen nicht bereit ist, in die SED einzutreten.

Er geht an die Volkshochschule Königs Wusterhausen und wendet sich der Schriftstellerei zu. Wie sein Vater Günter de Bruyn wird er freier Autor. 1991 übernimmt er die Stelle des Kulturamtsleiters im Kreis Beeskow, später Kreis Oder-Spree. Unter seiner Ägide wird der mittelalterliche Stadtkern von Beeskow saniert und beginnt die Rekonstruktion der barocken Klosteranlage in Neuzelle.

Vor vier Jahren kam er nach Frankfurt, um die Leitung des Kleist-Museums zu übernehmen. Als hartnäckiger Kämpfer für den Erweiterungsbau dieses Hauses hat er sich dort einen Namen gemacht und gehört inzwischen auch zur Jury des MOZ-Kunstpreises.

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