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Spaziergang im Spiegel der Zeit

Wissenswertes über die Zigarettenstraße: Der Spaziergang führte durch die Slubicer Einkaufsstraße.
Wissenswertes über die Zigarettenstraße: Der Spaziergang führte durch die Slubicer Einkaufsstraße. © Foto: freier Mitarbeiter
Thomas Bruckert / 21.02.2011, 07:51 Uhr
Frankfurt (Oder) (In House) Am Wochenende lud der Gästeführerverein der Kleiststadt Frankfurt und Umgebung zu vier kostenlosen Führungen ein. Eine der Führungen beschäftigte sich mit der Oderperipherie – Sehenswürdigkeiten auf deutscher und polnischer Uferseite. Gästeführer Janusz Kauczynski erzählte Wissenswertes zur Entstehung Frankfurts. Für den 47-Jährigen sind die Führungen ein Hobby, neben seiner eigentlichen Arbeit als Erzieher für Jugendliche. Über seine Stadt sagt er: „Ich finde toll, dass es auch viele grüne Ecken gibt, von denen man nicht denkt, dass sie direkt in der Stadt sind.“

Angefangen am Holzmarkt führte der Gästeführer die etwa 20 Interessierten zum Rathausplatz und machte auf die schlimmen Kriegsfolgen in Frankfurt aufmerksam. Über 80 Prozent der Stadt seien zerstört worden, aber die Ruine der Marienkirche wurde in den folgenden Jahrzehnten wieder aufgebaut. Kauczynskis Tour führte weiter unter anderem zur Löwenapotheke, der ältesten Apotheke Frankfurts und gleichzeitig einem der ältesten Gebäude in der Stadt.

Die Gruppe setzte ihre Tour fort und machte auch Halt unter der Oderbrücke. Auf jeder seiner Führungen erzählt Kauczynski, dass die Anbauten auf deutscher Seite bald abmontiert werden. Deswegen gäbe es für Ortsfremde nur noch wenig Zeit, die Brücke in der momentanen Form zu sehen.

Dann ging es auf die andere Seite der Oder – nach Slubice. Der erste Halt war in der Jedności Robotniczej, umgangssprachlich als Zigarettenstraße bekannt. Kauczynski erklärte anschaulich, wie Slubice entstand und vorerst als Ergänzungsort zu Frankfurt gesehen wurde. An der Karte der Straße machte er auf die damalige Bedeutung Frankfurts für den Handel aufmerksam. Auf dem Stadtplatz erfuhren die Gäste Interessantes über Bauten aus verschiedenen Epochen und Bauphasen. Die Führung endete im Collegium Polonicum. Von der Dachterrasse gönnten sich die Teilnehmer der Führung einen Blick über beide Städte.

Hannelore Busse fand die Führung interessant. Sie nahm, wie sie sagte, auch schon an anderen Führungen durch Frankfurt teil, um ihr Wissen über die Region zu vertiefen.

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Fran 23.02.2011 - 21:22:32

Bei der Übersetzung geschlampt

Hi Gabi, ich glaube eher, dass da früher im Westen Deutschlands irgend eine Schlaumaus geschlafen hat. Na ja, da wars ja auch nicht so Bildung. Ich halt mich auf einer Immigration Card immer ans Englische. Da steht dann den Fakten entsprechend Nationality und trage dann dort German ein. Ich hoffe, das ist jetzt nicht Rechtsextremistisch, denn wenn ich mich an die deutsche Fehlinterpretation festhalten würde, müsste ich ja Bundesrepublik Deutschland schreiben. Datt passt da einfach nich rein. Na gut, man könnte ja auch die Abkürzung BRD nehmen, aber das wäre dem Englischen wider dem Sinn. Ein Teufelskreis oder wie habe ich das heute vom EX Doktor von und zu gehört.'' Die Quadratur des Kreises ist fehlgeschlagen.'' P.S. Jetzt stell Dir vor, die MOZ als Institution hat mir den Respekt erwiesen und mir auf einen Beitrag geantwortet.Thema ''Freistunden mit der Zeitung'' Jetzt sind die wirklich mal ohne Beschneidung der Meinungsfreiheit ausgekommen. MOZ hat jetzt bei mir wieder Pluspunkte gesammelt. Schönen Gruss von Fran

Gabi 23.02.2011 - 20:00:09

@Fran

Leute, wie "Aufmerksamer Leser" sind wie es Bertold Brecht so schön sagt "der Feind in den eigenen Reihen". Sie sorgen dafür, dass dieses Land richtig in die Grube fährt. Obwohl, wir haben ja gar kein Land. Oder Fran was steht bei "Staatsangehörigkeit" in Deinen Ausweiß? Also in meinem steht "Deutsch". "Deutsch" ist doch kein Land oder? Da waren wir ja zu DDR- Zeiten besser dran. Da stand DDR drin, owohl wir Russische Besatzungszone waren. Ich muss mal zur Meldestelle und fragen, ob sie sich da vertan haben, diese Lümmel

Fran 22.02.2011 - 21:41:39

Jetzt kommt die Gesinnung zum Vorschein

@ Aufmerksamer Leser 1. der Begriff ''Fran und co'' wurde bekannterweise vom Mitstreiter Ralf Kublich kreiert um die Einleitung für die bekannten Beleidigungen hin zu bekommen. (nach zu lesen im Thread für ''Maskenball in Slubice'' 21.02.2011 17:40:56) Daher fordere ich Sie auf Ihre low level Diffamierungen zu unterlassen. Sie hätten darüber informiert sein müssen und ganz besonders als aufmerksamer Leser, der ja auch sehr aktiv in dem genannten Thread war. 2. Werde ich Sie mal zitieren. '' ich es verstehe, dann muss ich Herrn Kauczinski dringend empfehlen eine Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft zu tätigen, damit die MOZ im Ermittlungsverfahren Ihre IP-Adresse freigibt und Sie wegen einer solchen indirekten Aussage auch strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden können.'' Haben wir nichts gelernt in den letzten 22 Jahren. Damals noch haben sich die Mitarbeiter einer gewissen, staatlichen Institution genauso verhalten. Da kann einem wirklich bange werden, wenn ich solche Aussagen lese. Ich hoffe, das Menschen mit so einer Einstellung wie in der zitierten Textstelle nie, nie wieder an die Macht kommen. Hier mal ein Link zur Information und man sich dessen bewusst sein sollte, das das Thema von öffentlichem Interesse ist. http://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2011/33306693_kw06_de_vertriebene/

Gabi 22.02.2011 - 04:10:51

@Aufmerksamer Leser

und wissen Sie was Wahrheit ist?" Die Wahrheit ist dahin und ausgerottet" sagt schon Jeremia 7 Vers 28. Das Fernsehn ist "Sodom und Gomorra", BlaBla, Verdummung, Lügen, Manipulation, Verrohung und Ablenkung. Wo das Zeitungsmonopol weiß ich "nicht." Aber das Sie mir auch noch drohen, ist typisch für eine längst vergangene Zeit. Ich kenne einen Wessi, der in Müllrose einen Garten hat. Der sagte einmal zu mir" Frankfurt/0 ist so rot, dass man es noch in Fürstenwalde sieht, wie es aus den Fenstern tropft ." Der Mann ist wahrheitsliebend und sagt das sicher nicht ohne Grund.

Gabi 22.02.2011 - 00:54:15

@ Aufmerksamer Leser

... trägt nicht zur Wahrheitsfindung bei! und nun? Was haben Sie gedacht, was sich hinter den Pünktchen verbirgt?

aufmerksamer Leser 21.02.2011 - 23:07:41

@ gabi

Sie schieben... "Vielleicht ist Janusz zu jung!? Obwohl, wer vor Gericht wichtiges weg läßt, ...... " Bitte erläutern Sie, wie Sie das gemeint haben, denn wenn es so gemeint war wie z.B. ich es verstehe, dann muss ich Herrn Kauczinski dringend empfehlen eine Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft zu tätigen, damit die MOZ im Ermittlungsverfahren Ihre IP-Adresse freigibt und Sie wegen einer solchen indirekten Aussage auch strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden können. Denn es gibt rechtsstaatliche Grenzen, die auch im Netz einzuhalten sind. Und zum Thema und diesen Kommentaren hier ... ich habs an anderer Stelle schon erwähnt... Merkt hier keiner, dass Kommentareröffner Fran hier mit den einfachsten subtilen Mitteln durch provokannte Äußerungen der geistreichen Art die Diskussion in die von ihm gewünschte Richtung lenkt und damit genau das tut, was er der MOZ ständig vorwirft... Einseitige Meinungsäußerungen mit einer bestimmten Absicht... Wobei er mit dem Vorwurf gegen die MOZ teilweise nichteinmal so Unrecht hat, nur weiß mit schwarz zu bekämpfen ergibt als Ergebnis leider fast nie die dazwischen liegenden grauen Wahrheiten, sondern meist nur übrig bleibendes Schwarz... In diesem Sinne lasst Euch weiter manipulieren, egal ob von "Fran & co" wie Fran selbst sich einem bestimmten Meinungslager zugeordnet und diesen Namen dafür kreiert hat, oder der MOZ...

ralf kublich 21.02.2011 - 21:49:07

es bleibt erschreckend,

zu lesen, wie viele leute hier die augen verschließen wollen vor der geschichte. egal, wie sie es drehen und wenden: das deutsche volk hat hitler gewählt und es ist mit wehenden fahnen in den krieg gezogen und alle waren begeistert, so lange ein sieg dem nächsten folgte. daran gibt es nichts zu beschönigen. und @qwer: ja ja, die bösen siegermächte haben das ach so friedliebende deutschland ausgebeutet... es gibt keine entschuldigung für die verbrechen, die während der zeit des dritten reiches vornehmlich in osteuropa verübt wurden - auch nicht die schwere wirtschaftliche lage der menschen während der weltwirtschaftskrise. die deutschen haben sich blenden lassen, weil sie sich blenden lassen wollten. natürlich sind die historischen prozesse viel komplizierter, als sie hier mit einfachen darstellungen beschrieben werden können. wer hatte wohl ein interesse daran, dass die nsdap an die regieerung kommt? wer hat die nsdap von beginn an finanziert und wer hat von der ausbeutung der zwangsarbeiter während des krieges am meisten profitiert? usw. usf. fakt bleibt trotzdem: das deutsche volk hat in der übergroßen mehrheit keinen widerstand geleistet gegen den krieg. und alles leid, was die deutschen im krieg erleiden mussten, war eine direkte folge dessen, was sie selbst angezettelt hatten. an diesen fakten ist nicht zu rütteln - so gern manche leute das auch heute noch machen möchten.

Fran 21.02.2011 - 20:06:40

Coventry vs Dresden nur ganz kurz

@Marlene - gerade jetzt wo diese linksextreme Randale in Dresden aus Anlass der Luftangriffe auf Dresden mit den geschönten Opferzahlen, glauben Sie mir da möchte ich wirklich nichts zum Gedenken des Luftangriffs auf die Industriegebiete von Coventry hören oder lesen. Bombergeneral Harris wird doch auch als Kriegsverbrecher bezeichnet und trotzdem werden von diesem Killer Denkmäler aufgestellt. Wieso kommt es mir in den letzten Jahren so vor, das wir Deutschen uns schuldiger fühlen müssen als je zuvor und wir deswegen auch noch immer mehr zur Kasse gebeten werden und das immer mehr die Medien dieses Spiel mitspielen. Das muss aufhören. Ich fühle mich nicht für diesen Krieg verantwortlich und deswegen kann und sollte mich auch keiner mehr in die Pflicht nehmen. Wir als EU Partner, das bedeutet nur eine Art Versailler Vertrag mit anderen Mitteln. Dank den 4 + 2 Verträgen. Mfg Fran

qwer 21.02.2011 - 19:21:24

@Kublich

wissen sie auch warum hitler gewählt wurde? nicht weil die deutschen krieg wollten,sondern weil deutschland zu dieser zeit am boden war und dafür sorgten die siegermächte des ersten weltkriegs. deutschland war am ende und wurde ausgebeutet-die menschen hatten keine arbeit. es musste sich was ändern und es änderte sich dann auch. sie haben ja überhaupt keine ahnung über die geschichte-also was wollen sie hier erzählen? wenn sie schon in ein museum gehen,dann informieren sie sich mal richtig und quasseln nciht nur die halbe wahrheit

Heinz Wäscher 21.02.2011 - 19:14:54

@R.Kublich

Man braucht sich nicht nur die Ausstellung ansehen,sondern lesen sie mal Fachbücher. Schauen Sie mal die Doku von 2009 "Hitlers Krieg?Was Guido Knopp verschweigt!" Sie sollten mal vernünftig recherchierte Berichte lesen und anschauen bevor Sie hier mit angeblichen Wissen über den Kriegsverlauf kommen. Sie haben ja gar keine Ahnung-warum sprechen Sie dann darüber? P.S. nein auf dem Basar gibt es noch mehr- warum zählen Sie das nicht aus? gefälschte Markenprodukte,verbotene Waffen ,Gegenstände der NS Zeit und andere Sachen mit rechtsextremen Hintergrund--- und sowas in einem Land der EU? Was würden Sie sagen,wenn Sie das auf einem deutschen Markt sehen würden? Dann wären Sie sicherlich der erste,der sich darüber aufregen würde und eine Anzeige erstattet-oder? Und in Polen akzeptieren Sie das??

Fran 21.02.2011 - 19:02:32

@R.Kublich -Na sehn Sie

Ich bin kein Kamerad und sie sind kein Genosse. Na dann ist ja alles fein. Dann können ja jetzt Ihre persönlichen Beleidigungen ab jetzt ja unterbleiben. Wenn Sie aber Kamerad als Synonym für Freund ansehen, da kann ich Ihnen versichern das ich nicht Ihr Freund sein kann, denn wir kennen uns ja nicht persönlich.

ralf kublich 21.02.2011 - 18:02:57

bei der wahrheit bleiben

ja, es stimmt, israel hat verbrechen an den palästinensern verübt und macht das weiter, was zu verurteilen ist. ja, es stimmt, die sowjetunion hat tausende polnische offiziere ermorden lassen. und ja, es stimmt, völkermorde gab es zu allen zeiten und wird es wahrscheinlich immer wieder geben. und genauso bleibt es historische wahrheit, dass das deutsche reich den zweiten weltkrieg begann und schuld trägt für alle seine folgen - bis hin zur verschiebung der grenzen. und genauso bleibt es historische wahrheit, dass hitler nicht durch einen putsch o. ä. an die macht kam, sondern in der folge demokratischer wahlen und dass nach der machtübernahme die nsdap im frühjahr 1933 bei erneuten wahlen fast 50 prozent aller wählerstimmen bekam. es ist nun mal die wahrheit, dass die übergroße mehrheit der deutschen in hitler und seinem regime die heilsbringer sah und dass das deutsche volk den krieg begeistert unterstützte. auch wenn die deutschen nach kriegsende davon nichts wissen wollten. ich empfehle die ausstellung "hitler und die deutschen", bis zum 27. februar in berlin zu sehen. es ist unsinn, zu verlangen, dass sich nachfolgende generationen dafür entschuldigen müssten. sie haben aber die pflicht, geschichte zu begreifen und lehren daraus zu ziehen. genauso wie sie das recht dazu haben, israel zu kritisieren, ohne sich deshalb gleich als "antisemiten" beschimpfen lassen zu müssen. es ist leider so, dass viele schreiber hier zu lange in der isolierten ddr gelebt haben und offenbar nicht klarkommen damit, dass sich europa öffnet und dass die menschen sich näher kommen. statt jeden moz-beitrag danach zu durchforsten, ob vielleicht "zu positiv" über polen berichtet wird, weil ja angebliche "schuldgefühle" dafür sorgen, dass man übertrieben "politisch korrekt" berichtet, sollten sie lieber das nachbarland für sich entdecken. polen beginnt in unseren breiten jenseits der oder, das ist tatsache. und es gibt dort mehr als nur billige zigaretten, günstigen sprit oder einen basar, der eine investruine bleiben wird. auch sind nicht alle polen potenzielle autodiebe oder kaufhallenräuber, wie mancher hier immer noch zu glauben scheint. und noch mal: die jugend ist weltoffener als die meisten älteren und das problem der vorbehalte von menschen, die zeit ihres lebens kaum kontakt hatten zu europäischen nachbarn, wird sich irgendwann auf ganz natürlichem weg erledigt haben. und im übrigen: ich war nie genosse, herr oder frau fran, was aber völlig egal ist. das wort "kamerad" haben sie schon richtig interpretiert, denke ich.

Manfred Moelck 21.02.2011 - 17:57:26

Was zu bemerken war ...

Ich möchte die Damen und Herren Kommentatoren/-innen darauf aufmerksam machen, dass der Artikel nicht vom Gästeführer Janusz Kauczynski, sondern vom MOZ-Mitarbeiter Thomas Bruckert geschrieben wurde. Dieser Herr Bruckert hat in seinen kleinen kurzen Artikel eine anderthalbstündige Stadtführung zusammengefasst, bei der mehr gesagt wurde, als hier im Artikel beschrieben und geschrieben wurde. Es sind nicht die Worte des Gästeführers, die hier wiedergegeben wurden, sondern es sind nur die Formulierungen des Artikelschreibers. Darin besteht ein Riesenunterschied! Man sollte dem Stadtführer also nichts unterstellen bzw. nachtragen, bloß weil es hier im Artikel so und nicht anders formuliert wurde. Ein anderer Schreiberling hätte diesen Spaziergang anders beschrieben. Aus dieser Perspektive sollte nicht der Gäastführer, sondern der Artikelschreiber ins Visier genommen werden.

Marlene 21.02.2011 - 17:36:51

@ Fran

Deswegen erwähnte ich auch den pawlowschen Reflex: die Dammvorstadt wurde meines Wissens nach mindestens seit dem frühen 18. Jhd als befestigte Vorstadt Frankfurts des öfteren erwähnt und in diesem Sinne kann man auch den Satz im MOZ-Artikel auffassen. Es steht dort "vorerst...gesehen wurde". Was daran bezieht sich nun unbedingt auf den 2. WK, sodass gleich wieder eine Kontra-Diskussion angeschoben werden muss? Aus meiner Sicht: gar nichts. Und übrigens Coventry: ich weiss nicht auf welchen Artikel Sie sich beziehen, aber es ist nunmal einfach 70 Jahre her. Was ist falsch, dies zu erwähnen. Dresden begann 44 und Hauptzerstörung 45. das sind nach Adam Riese noch keine 70 Jahre. Sprechen Sie die Moz doch 2015 wieder darauf an.

polygraph 21.02.2011 - 17:26:39

Erhitzte Gemüter

Nun, aus dem Artikel geht nicht hervor, ob der Gästeführer Janusz Kauczynski seinen Gästen die unmittelbare Nachkriegszeit erzählte. Es wird lediglich von den Zerstörungen gesprochen. Dazu sollte man aber als Gästeführer wissen, dass Frankfurt, abgesehen von einigen Bombentreffern, bei Kriegsende noch stand und erst durch Plünderer in Brand gesteckt wurde. Wer diese waren, darf hier nicht gesagt werden, um ein Löschen des Kommentars zu vermeiden. Im Übrigen darf aber angezweifelt werden, dass ein 47-jähriger Gästeführer diese Geschichte in allen Details kennt. Aber, vielleicht fragt er mal ein Paar alte Frankfurter, die aus Frankfurt im Frühjahr 1945 nicht geflüchtet waren, bzw. nicht konnten. Mindestens 90% was diese ihm mitteilen könnten, dürfte er auch Heute nicht öffentlich erzählen und schon gar nicht hier posten. Und dennoch vertrete ich die Auffassung, dass das gegenseitige Aufrechnen von Kriegsgreueltaten keine Lösung ist. Dennoch drängt sich aber die Frage auf, wieviel deutsche Nachkriegsgenerationen für den von den Nazis angezettelten Krieg noch immer in Sack und Asche rumziehen müssen. Schließlich haben sie nichts, aber auch gar nichts damit zu tun und sind es leid, permanent in Mithaftung genommen zu werden.

Brückenbogen 21.02.2011 - 16:40:42

Glück gehabt!!!

Ein Glück, dass Frankfurt (Oder) nach dem 2. Weltkrieg geteilt wurde. Aus heutiger Sicht hätte die Stadtverwaltung den Winterdienst auf der anderen Oderseite erst recht nicht bewältigt. Das zum Schmunzeln! Noch eine Bitte. Seien sie alle froh, dass es aktuell so ein friedliches Mit-und Nebeneinander an dieser Odergrenze gibt. Das es so bleibt, ist eine Frage des Respektes und des Anstandes.

Fran 21.02.2011 - 16:37:07

@Ralf Kublich

Seit wann sind wir Kameraden Genosse Kublich.

Fran 21.02.2011 - 16:33:57

Ich erhebe nicht den Anspruch

immer richtig zu liegen. Das geht ja auch nicht. Richtig man muss nicht alles kommentieren. Wie kam es dazu. 1. Auf nur einer Seite 5 Artikel über Polen. 2. Einen Artikel:Mit dem Titel ''70 Jahre Spirit of Coventry'' anstatt etwas über Dresden zu schreiben. (ich hoffe ich verwechsel hier nichts) 3. Einen nichts sagenden Artikel über 300 deutsche Handwerker, dafür einen grossen Artikel über 150 Besucher eines Maskenballs in Slubice. Also Marlene, nun fahren Sie mal nicht gleich so grosse Geschütze auf. Erlauben Sie mir Sie zu zitieren * Im Artikel steht "Kauczynski erklärte anschaulich, wie Slubice entstand..." Wer sagt Ihnen, dass er dabei nicht auf das Resultat des 2. WK einging? * Folgendes fehlt hier aus dem Artikel: * und vorerst als Ergänzungsort zu Frankfurt GESEHEN wurde* Jetzt behaupte ich: Nach diesem Satz muss ich ganz stark annehmen, dass eben nichts über die Vertreibung erwähnt wurde. Ja klar muss ja nicht stimmen, aber annehmen kann ich das doch.Oder ?

Gabi 21.02.2011 - 15:03:25

Vielleicht ist Janusz zu jung!?

Obwohl, wer vor Gericht wichtiges weg läßt, ...... Ich kenne in Slubice eine Rumänen, der Rosen züchtete und vier Sprachen spricht. Er könnte mehr erzählen, denn er stand am 13. Februar 1945 gegenüber der Frauenkirche in Dresden. Er hat mir ein bischen erzählt, was damals in Dresden los war. Die Massen von Leichen wurden aufeinander geschmissen und es stank fürchterlich. Seine Schwangere Freundin und die Schwester kamen auch um. Alle die mehr darüber wissen wollen, empfehle ich das Buch von Heinz Nawratil, " Schwarzbuch der Vertreibung 1945 bis 1948" Das letzte Kapitel unbewältigter Vergangenheit. Was Sie da schreiben, @ Ralf Kublich ist umgeschriebene Geschichte! @ Marlene, Jean Paul Sartre sagt " Wenn ihr eure Augen nicht gebraucht um zu sehen, dann werdet ihr sie brauchen um zu weinen"

Marlene 21.02.2011 - 14:43:09

@ FRAN

So ist das, wenn man meint, alles kommentieren zu müssen. Ich lese ja durchaus gern mal ihre teilweise interessanten Kommentare aber der hier war aus vielerlei Gründen völlig daneben. Im Artikel steht "Kauczynski erklärte anschaulich, wie Slubice entstand..." Wer sagt Ihnen, dass er dabei nicht auf das Resultat des 2. WK einging? Oder waren Sie bei allen Führungen dabei? Aufgrund eines kleinen Miniartikels davon auszugehen, dass ein Manko vorherrscht, ist zweitens dermassen kurzsichtig, dass Sie sich schon allein deshalb damit selbst ins Aus geschossen haben, soll heissen als ernstzunehmender Gesprächspartner disqualifiziert haben. Sie sollten vielleicht versuchen ihren pawlowschen Reflex "Bei Erwähnung von Polen bitte bellen" mal im Zaume zu halten. Täte ihrer Glaubwürdigkeit kein Abbruch.

ererer 21.02.2011 - 14:37:08

@ralf kublich

ja was man so alles im unterricht erfährt. seltsam,dass man aber über kriegsverbrechen der anderen seite nichts erfährt. über die vergewaltigungen und plünderungen der siegermächte in berlin, über das Katyn massaker ec. ..es ist auch schon seltsam,dass man nur in speziellen fachbüchern etc erfährt,dass rußland kurz davor stand deutschland anzugreifen- wird man über dieses wissen auch in den schulen informiert bzw dass die russen einige kz nach dem krieg weiter betrieben? ist es auch hetze wenn man darauf hinweist,dass menschenvervolgungen und morde wegen des anderen glaubens heutzutage in der türkei israel etc statt finden? sogar von juden,die eigentlich aus der geschichte gerlernt haben sollten. also mal daran denken,dass nicht nur deutschland schlimm war und ist!!!!!! heutzutage kann man viele andere länder anklagen

Ilse Hingston 21.02.2011 - 14:10:17

schlimmes deutsches reich

"die übergroße mehrheit der deutschen bevölkerung hat begeistert gejubelt." eine umgangssprachliche formulierung. und weil der adolf seinen größenwahn bis zum bitteren ende umsetzen wollte, es aber nicht schaffen konnte, und das deutsche volk in den ruin getrieben hat, haben sich die vier siegermächte nach dem 8. 5. 1945 um so mehr gefreut. folgedessen wurde die grenze zum osten neu gezogen. das war die verlagerung der grenzen vom osten in den westen.

ralf kublich 21.02.2011 - 13:30:31

jawohl, kamerad fran,

es gibt eine dunkle seite unserer geschichte. das deutsche reich hat den zweiten weltkrieg angezettelt. und die übergroße mehrheit der deutschen bevölkerung hat begeistert gejubelt. und im ergebnis dieses krieges wurden die grenzen in ost- und mitteleuropa neu gezogen. die teilung frankfurts ist demnach ein ergebnis dessen, was der deutsche statt und das deutsche volk verbrochen haben. so einfach ist das. und das hätten sie auch in der ddr im geschichtsunterricht erfahren. und an diesen historischen tatsachen werden auch die vielen kleine hetzer hier im netz nichts ändern.

Fran 21.02.2011 - 10:53:58

Wie mag der Janusz, wohl die Kriegsfolgen für FFO erklären,

denn es gibt ja auch eine dunkle Seite unserer Geschichte. Also ich habe jetzt nichts über die Vertreibung aus der Dammvorstadt gelesen. Man kann das ja etwas menschlicher, auch Umsiedlung nennen. Nur davon habe ich auch nichts gelesen. Da wird doch nicht etwa Geschichte verfälscht? Wie sollen sich die Leute denn ihr Wissen über die Region vertiefen, wenn genauso wie in der DDR Bildung die Geschichte verfälscht oder eben einfach weggelassen wird und das nur weil es ins politische Konzept der Halbwahrheiten passt.

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