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Antwort aus dem Bernauer Rathaus

SRAKITIN / 21.02.2011, 17:37 Uhr
Bernau (In House) Die Schließung des Bernauer Rathauses zwischen Weihnachten und Neujahr – bis auf die Mitarbeiter des Standesamtes und den Bauhof waren alle Beschäftigten einschließlich des Bürgermeisters und seiner Dezernenten im Urlaub – war Thomas Strese (Unabhängige) zur jüngsten Stadtverordnetenversammlung noch einmal eine Anfrage an den Bürgermeister wert. Dabei nahm er Bezug auf die Sondersitzung des Hauptausschusses im Januar, in der Hubert Handke erklärt hatte, dass die Ämter zwischen den Feiertagen teilweise in verminderter Personalstärke besetzt gewesen seien.

„Warum wird den Stadtverordneten der Eindruck vermittelt, dass alles in bester Ordnung war, obwohl jeder Anrufer anhand des Anrufbeantworters unter der Telefon-Nr. 356-0 darauf hingewiesen wurde, dass nur der Winterdienst und das Standesamt besetzt sind?“, wollte Strese wissen. Handkes Antwort: „In der Hauptausschuss-Sitzung ging es uns nicht darum den Eindruck zu vermitteln, es sei alles in bester Ordnung. Es ging uns um sachliche Information.“

Strese-Frage Nummer zwei: „Warum wird vom Bürgermeister mit keiner Silbe Selbstkritik geübt und jegliche Kritik zurückgewiesen?“ Handke-Antwort Nummer zwei: „Was Kritik anbelangt, so wird diese selbstverständlich ernst genommen. In der Sitzung wurde beispielsweise mitgeteilt, dass geprüft wird, welche Veränderungen 2011 erforderlich sind (. . .)

Zum Stichwort Selbstkritik möchte ich anmerken, dass natürlich auch die Beschäftigten und jeweiligen Vorgesetzten (mich eingeschlossen) selbst den Anspruch an sich setzen, eine qualitätsvolle Arbeit zu leisten. Und so ist die selbstkritische Auswertung von getroffenen Maßnahmen ein selbstverständlicher Arbeitsschritt.“

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