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Ein Sicherheitsdilemma

Andreas Oppermann
Andreas Oppermann © Foto: MOZ
Andreas Oppermann / 23.02.2011, 19:28 Uhr
(In House) Schutz vor Angriffen im Internet ist ein wichtiges Thema. Datensicherheit und die Verlässlichkeit bei Vertragsbeziehungen sind ebenso bedeutsam wie die Abwehr von Angriffen Krimineller oder von Geheimdiensten. Insofern ist es richtig, dass die Bundesregierung das Thema endlich so ernst nimmt.

Der Staat ist dazu da, Bürger vor Angriffen aller Art zu schützen. Selbstverständlich bezieht sich das im Zeitalter des Internets auch auf den „Cyber-Raum“, wie ihn die Regierung jetzt nennt. Und dennoch schwingt bei den Plänen von Thomas de Maizière ein gerütteltes Maß Heuchelei mit.

Angriffe auf Computer oder Computersysteme funktionieren in der Regel über Sicherheitslücken in der Software. Das Beste wäre also, diese möglichst umfassend zu schließen, etwa durch ein Bundesamt zur IT-Qualitätssicherung. Doch dann würden auch die Lücken geschlossen, die Polizei und Geheimdienste benötigen, um Rechner von Kriminellen oder Terroristen ausspähen zu können. Insofern soll das neue Abwehrzentrum bekämpfen, was man selbst benötigt.

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