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Historisches Stadttor wird neu gebaut

Alexander Kempf / 24.02.2011, 19:12 Uhr
Bernau (In House) In Manfred Hüblers Büro liegt ein Stein. Der rote Klotz trägt die Nummer 1. Mit dem Verkauf solcher Steine wollte sein Förderverein den Wiederaufbau des Bernauer Mühlentors finanzieren. Das Stück kam 500 Euro. Über 400 000 Euro Spenden sollten so eingesammelt werden. Bis heute sind von den 1000 aufgelegten Steinen etwa 100 Stück verkauft. Spenden sammeln, das hat Manfred Hübler, Vorsitzender des Fördervereins, schnell verstanden, „ist sehr mühselig und zeitintensiv“.

In dieser Woche ist dem gebürtigen Dresdner daher ein gewaltiger Stein vom Herzen gefallen. Gemeinsam mit der polnischen Stadt Stargard Szczecinski hatte sein Verein im Sommer vergangenen Jahres einen Förderantrag zur Sanierung von historischen Stadttoren in beiden Städten gestellt. Der Begleitausschuss der Euroregion Pomerania hat die Förderung des Projekts „Tore, die verbinden“ nun offiziell freigegeben. Es sieht den Wiederaufbau des Mühlentors in Bernau vor.

Das grenzübergreifende Projekt, veranschlagt mit einer Million Euro, wird zu 85 Prozent vom europäischen Strukturfonds EFRE gefördert. Der deutsche Partner erhält einen Zuschuss von 364 000 Euro. Die Kosten für den Wiederaufbau des Bernauer Mühlentors werden mit 430 000 Euro beziffert. Die Summe beinhaltet neben den Baukosten aber auch Aufwendungen für Informationsmaterialien und Kulturveranstaltungen, erklärt Manfred Hübler.

Denn die Förderung ist an einen interkulturellen Austausch geknüpft. Schüler, Künstler und Tourismusvereine aus beiden Städten sollen enger zusammenarbeiten. „Es ist wichtig, dass weitere Gruppen mit einbezogen werden. Stargard liegt näher als Dresden oder Leipzig“, sagt Manfred Hübler. Er war schon öfter in der polnischen Stadt, die mit den Fördermitteln nun ihr historisches Walltor sanieren wird. Ein Besuch sei lohnenswert.

Andere bauen ein Schloss wieder auf, das „bescheidene“ Bernau ein Stadttor, scherzt Dezernent Eckhard Illge. Er ist überzeugt, der Bau „mit Symbolkraft“ werde sich positiv auf die touristische Entwicklung der Stadt auswirken. „Wir wollen uns aber nicht einmauern, sondern ein Tor, das sich öffnen lässt.“

Der Wiederaufbau beginnt noch in diesem Jahr. Der Stadt Bernau, die aus formalen Gründen als deutscher Projektpartner eingebunden wird, entstehen keine Kosten. Die trägt der Förderverein, der bisher 60 000 Euro Spenden eingeworben hat. 2012 soll das 14,5 Meter hohe Mühlentor dann stehen. Das Gebäude, das gut neun mal neun Meter misst, wird im ersten Stock auch einen Raum für Veranstaltungen beherbergen, erzählt Manfred Hübler. Er ist glücklich, einen Stein ins Rollen gebracht zu haben.

Das deutsch-polnische Projekt „Tore, die verbinden“, initiiert von einem Förderverein und der polnischen Stadt Stargard Szczecinski, setzt sich für den Wiederaufbau des Bernauer Mühlentores ein. Mit Erfolg. 2012 soll das Tor stehen.

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Günter 03.03.2011 - 23:28:32

Tiefseetaucher

Wenn der Tiefseetaucher einen roten Stein gekauft hätte, brauchte man weniger Fördermittel für die Sanierung des Mühlentores. Man hätte ja nur auf den Urlaub verzichten brauchen.

G 03.03.2011 - 23:18:47

Tiefseetaucher

Mir fällt da noch die Mauer an der Europa-Kreuzung ein,sie ist einfach ein Stiehl-Bruch...,der den geschulten Auge einfach weh tut.

Günter 03.03.2011 - 23:10:26

Tiefseetaucher

Tiefseetaucher, Bitte die Kommentare lesen und versuchen etwas zu verstehen .zb. „In Bernau sitzt das Geld nicht mehr so locker „ http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/282217/ „Angesichts dieser Tatsachen hatte ein Antrag des Kreativen Freizeit-Zentrums (KFZ) Bernau in der jüngsten Ausschusssitzung schlechte Karten. Einen Zuschuss von 1100 Euro wollte die Kita von der Stadt, um mit 30 Kindern für sechs Tage zum Skilaufen ins Tschechische Riesengebirge zu fahren. Es sei ein „offenes, integratives Projekt“, für das sich zunehmend Eltern und Kinder mit Migrantenhintergrund sowie sozial schwache Familien interessierten. Für diese seien die Reisekosten aber zu hoch. Mit dem Zuschuss der Stadt könne man die Kosten für Fahrt, Unterkunft und Verpflegung minimieren, begründete der Verein seinen Antrag. „ Da es sich um ein gemeinsames Polnisches –Deutsches Vorhaben handelt, kann es durchaus sein, dass hier auch erfahrenere polnische Spezialisten helfen werden. In der Region gibt es wenige Referenzobjekte. Ob Herr Hübler der Aufgabe gewachsen ist, könnte man eventuell diskutieren. Mir fällt der neue Spiegelsaal –Stadtwerk-ein, wenn man sich die Fassade ansieht, so ist sie völlig gerissen, sie ist ein echter Sanierungsfall wegen eines Planungsmangels. Oder Herr Hübler hat bei der Sanierung einiger Wobau-Aufgänge in der Innenstadt, die Wärmedämmung an den einigen Wänden vergessen(Sanierwohnung mit verglasten Balkon),das ein Gesetzesverstoß darstellt. Die Gestaltung WOBAU Häuser -Hohe-Stein-Straße-ist für meine Begriffe einfallslos. Da Fördermittel keine Geschenke sind sondert ein Ergebnis einer Steuerzahlung- also wurden den Eltern zuvor das Geld weggenommen !!!

tiefseetaucher 03.03.2011 - 21:44:17

Winterurlaub für Kinder für 36,66 Euro?

@ Günter ... die Eltern kriegen doch Kindergeld? Da sind doch 36,66 Euro pro Kind für mehrere (?) Tage woanders essen und wohnen billiger als zu Hause bleiben. Ich selbst habe in diesem Winter auch "nur" Urlaub in Brandenburg gemacht - morgens raus, abends zurück. Es war atemberaubend schön! Und Kinder reisen dabei in der Bahn mit ihren Eltern oder Großeltern in der Regel kostenlos mit. Beim Wiederaubau des Stadttores finden übrigens Eltern Arbeit - und können damit den nächsten Familienurlaub selbst bezahlen. So funktioniert unser System - finde ich gar nicht so schlimm ...

Günter 03.03.2011 - 21:17:49

Soweit ich das sehe ...

Richtig, es gibt eine Straßenverkehrsordnung, es gibt auch eine Parkordnung in Bernau und Arbeit für das Ordnungsamt. Es gibt auch einen ein Urheberrecht und eine Prüfungsordnung an einer juristischen Elite Ausbildungsausrichtung, es gibt auch Solche die abschreiben, obwohl es verboten ist … und sich mit fremden Federn schmücken und dass ist nicht GUT so. Es gibt blinde Prüfer und es gibt welche, die nicht blind sind. Und es gibt auch Richtlinien für die Vergabe und Auflagen für Fördermittel, es gibt auch erhebliche Strafen für Falschparker und Abschreiber und es gibt auch Strafen für den Fördermittelmissbraucher… Und es gibt 30 Kinder, die gern in den Winterurlaub gefahren wären, es fehlten ihnen 1100 € Hilfe…für diese gab es keine Förderung !!! Und es soll welche geben, die ein nichtexistierendes Stadttor nach nicht historischen Vorbild sanieren wollen…

B.Grützmann 03.03.2011 - 19:57:58

Einladung zur Gespänsterfahrt

Interessantes findet man auch auf der Internetseite des Mühlenvereines-Geschichte. http://www.muehlentorbernau.de/projekt.php 1885 Das Mühlentor ist im Laufe der Zeit immer baufälliger geworden. Auf Drängen der Fuhrwerkbesitzer, die das Tor schwer passieren konnten, wird es schließlich abgerissen. Auslöser soll der Tod eines Kindes gewesen sein, das vor einem Erntewagen gestürzt war. Schlecht beobachtet,Fahrradfahrer fahren entgegengesetz der Einbahnstraße auf den Fußweg und auf der Straße,30 Stunden-Kilometer-nur wenige halten sich daran, es kracht regelmäßig im Kreuzungsbereich Mühlenstraße-Hohe-Stein-Straße,Krankenwagen konnte hier schon öfters seine Trage ausbacken. Wir haben ja zum Glück das Kaisertor-Steintor,dort kann man sich vielleicht einmal hinbegeben und sich zur einer "Durchfahrt ins Ungewisse" begeben. Eine Gespemsterbahnfahrt ohne Eintritt...

tiefseetaucher 03.03.2011 - 18:31:34

Soweit ich das sehe ...

... kann man mit Fördergeldern MAE-Jobs mit unmotivierten Mitarbeitern und fragwürdigen Projekten fördern, überdimensionierte Umgehungsstraßen für weniger als 5.000 Kfz bauen (in Brandenburg die Regel) oder Altstädte mit regulären Jobs wieder aufbauen. Letzteres halte ich für eine erfreuliche Nachricht für Bernau. Im Übrigen kann doch jeder für seine Projektidee Fördergelder bei der EU oder wo auch immer beantragen - auch für das Kantorhaus. Im Fall des Mühlentores ist es doch offenbar aufgrund des Engagements eines Vereins vorbildlich gelungen. Was den Autowandersport durch die historische Altstadt Bernaus betrifft, so sollen heute moderne Pkw sogar schon Bremsen haben. Und eigentlich gibt es doch sogar eine Straßenverkehrsordnung: Es darf nur so schnell gefahren werden, dass eine Gefährdung von Alten, Kindern und Hilfsbedürftigen ausgeschlossen ist. Liebe Autowanderfreunde, steht da tatsächlich so drinn.

Günter 26.02.2011 - 23:25:43

ich wette auch...

Es wird genügend Menschen geben,die in der Dunkelheit sich fürchten werden, durch das Tor zugehen, mache gehen den Weg zweimal... Auch Autofahrer werden sich fürchten, Unfälle mit Kindern und Radfahrer wird es geben,denn keiner sieht was "hinter den Tor" passiert,sie sind allle blind.

Stefan Koster 26.02.2011 - 19:14:20

Tor auf!

Ich verstehe die Argumentation der anderen Kommentatoren nicht. Die Stadt kostet das Tor keinen Cent. Es wertet das Stadtbild auf. Das Projekt soll Polen und Deutsche näher zusammenbringen. Wenn man die bitteren Sprüche hier liest, hat unsere Stadt "offene Tore" bitter nötig. Es ist traurig, wie einige hier gegen die Zukunft mauern. Am Ende werden das Tor alle mögen, da gehe ich jede Wette. S. Koster

Max Drews 26.02.2011 - 15:54:48

So ist es!!!

Ich kann mich den vorrangegangenen Komentatoren nur anschließen. Es gibt nichts Überflüssigeres wie den Wiederaufbau des Mühlentores. Es kann ohnehin nicht in den ursprünglichen Maßen entsehen . also, was soll es??? Nützlichere Projekte gibt es auf jeden Fall.

Günter 25.02.2011 - 13:03:32

An den Verein und ...

„ANDERE bauen ein Schloss wieder auf, das „bescheidene“ Bernau ein Stadttor, scherzt Dezernent Eckhard Illge.“ Man drück damit aus, dass das Schloss Börnicke nicht zu Bernau gehört, man indiziert sich damit nicht und mauert sich in der Stadt ein, mit einen Mühlentor geht es dann besser… Vorschlag an den Verein: Nehmt die Steine und baut das Tor im sanierungsbedürftigen Keller des Kantorhauses. Damit habt ihr das Ziel erreicht. Die Spendenmittel werden nicht missbraucht. Die „eingesparten Baukosten“ könnten den notwendigen Ausstellungsraum (Sanierung-Kantorhaus) zugutekommen. Es wären Notwendige Ausgaben und im Sinne der Spender. Der Verein könnte sich mit der Planung und Ausführung der Sanierungsaufgaben beschäftigen, so wäre die Gemeinnützigkeit gewährleistet und die Stadt könnte die Planungskosten sparen, Herr Dr. Hübler wird es sicherlich kostenlos mit Herzen tun und damit sein belastendes Vermächtnis erfüllen. Auch viele andere Vereinsmitglieder und Hussiten haben handwerkliche Fähigkeiten. Hier könnte durch freiwillige Aufbauarbeit ein bernauer Nationales Aufbau-Werk mit Mauer übergreifender Wirkung entstehen, durch das „Tor“ könnte man neue, alte historische Wege gehen. Macher bringt vielleicht noch einen Sack Zement mit, andere gern ein Heizkörper und andere Hussiten „vergessen“ hier bis zur nächsten Fest gern manches Werkzeug und sonst etwas…, dass man gelegentlich bestaunen kann. Der Verein hätte eine Zukunft, vielleicht schließt sich der Heimatverein an. Habe mal so überlegt, welchen vernünftigen Grund ich haben sollte, nach Polen zu fahren ??? Aber mit Google Earth –Stargard-Polen – sind es nur 1 Sekunden- wir sind schon grenzübergreifend miteinander verbunden, man lebt ja zum Glück nicht mehr im Mittelalter, muss sich nicht durch das enge vorhandene Steintor quetschen; kostenlos und ohne Zuschuss. Das nüchterne Ergebnis, ich glaube, die Polen könnten uns auslachen!!! Wenn nicht, wäre es nur aus Höflichkeit und Mitleid. Wegen des Mühlentores kommt hier kein her! Man hat dort an jeder Ecke viel schönerer und wahre historische Tore zur Bewunderung. Für Fans solcher Bauwerke lohnt sich die Fahrt dorthin. PS für die Jungen : NAW-Das Nationale Aufbauwerk (NAW) der DDR war eine in den fünfziger Jahren gestartete „Masseninitiative“ zur freiwilligen, gemeinnützigen und unentgeltlichen Arbeit. Träger des NAW war die Nationale Front - 5 Parteien und 5 Massenorganisationen

Dr. Frank Valentin 25.02.2011 - 08:06:00

Was läuft da ab?

Was ist da nur im Bernauer Rathaus los? Während sich Bürgermeister Handke mit Zähnen und Klauen gegen das älteste Gebäude der Stadt, das Kantorhaus, sträubt, jubelt sein Stellvertreter Illge einen Neubau des Mühlentores hoch? Ich glaube, der Verlauf der Spendenaktion zeigt doch eindeutig, was die Mehrheit der Bernauer über den Neubau dieses Disneylands für Arme denkt. Dass man sich dann unter den Deckmantel der Freundschaft zu Polen flüchtet, grenzt an Infamie, denn ab jetzt wird jeder Gegner des Mühlentores automatisch zum Gegner Polens gemacht. BTW: Im Artikel ist ausdrücklich von einem Förderantrag zur Sanierung von historischen Stadttoren die Rede. In Bernau gibt es am ehemaligen Standort des Mühlentores nichts zu sanieren. Es handelt sich um einen unhistorischen Neubau. Will man jetzt auch noch die EU veralbern? Das geht in der Regel böse aus. Aber wenn die Fördermittel inklusive saftiger Strafe dann zurückgezahlt werden müssen, wird sich der Verein sicherlich längst zurück gezogen haben und der Steuerzahler springt wieder ein. Wie immer in Bernau.

B.Grützmann 25.02.2011 - 02:02:07

Der Stein des Anstoßes.“ Der rote Klotz trägt die Nummer 1.“

Wer braucht das Stadttor wirklich nur Hübler. Wer braucht einen 4 mal 4 m großen Veranstaltungsraum. Will man da eine Lücke zum Veranstaltungsort Stadtwerke Bernau- Gaskessel schließen? Den Steinhaufen wird keinen wirklich interessieren, da man hier nichts Erleben kann, außer einem Verkehrs-und Umweltchaos. Wir leben nun mal in einer Erlebniswelt, das Tor wird genauso uninteressant sein, wie der Pulverturm. Das technisch erlebnisreiche interessante Wahrzeichen der Stadt - Wasserturm ist nur einmal im Jahr möglich. Siehe auch http://technikfreun.de/2008/09/15/der-wasserturm-von-bernau-bei-berlin/ Wenn man die Turmbesteigung mit Fördermitteln ausstatten würde, kann man von dort das Stadttor in Polen sehen und beide Städte wären dann auch toritisch verbunden. Als die ersten Gespinste auftauchten und die Bürger die Verkehrsproblematik sahen, verkündete der Bürgermeister die Meinung, dass er dafür sei, eine Attrappe des Tores aufzustellen und so die Auswirkungen auf das Leben der Stadt zu testen .Hat er dies vorgesessen? Hat da wieder jemand getrickst und geschummelt, wenn ich richtig gegoogelt habe, so findet man unter europäischen Strukturfonds EFRE …http://ec.europa.eu/regional_policy/sources/docoffic/official/regulation/newregl0713_de.htm „Mehr Wachstum und Beschäftigung für alle Regionen und Städte der Europäischen Union – das ist die Kernbotschaft der Kohäsionspolitik und ihrer Instrumente zwischen 2007 und 2013. In diesem Zeitraum wird sich die bis dato größte Investition der EU durch kohäsionspolitische Instrumente auf 308 Mrd. EUR (zu Preisen des Jahres 2004) belaufen. Mit den Finanzmitteln sollen regionale Wachstumsprogramme gefördert und Anreize zur Schaffung von Arbeitsplätzen gegeben werden. 82 % des Gesamtbetrags werden auf das Konvergenzziel konzentriert, im Rahmen dessen die ärmsten Mitgliedstaaten und Regionen in den Genuss der Förderung kommen. In den übrigen Regionen werden etwa 16 % der Mittel aus den Strukturfonds dazu verwendet, Innovation, nachhaltige Entwicklung, eine bessere Zugänglichkeit und Ausbildungsprojekte im Rahmen des Ziels „Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung“ zu fördern. Weitere 2,5 % werden für die grenzüberschreitende, transnationale und interregionale Zusammenarbeit im Rahmen des Ziels „Europäische territoriale Zusammenarbeit“ bereitgestellt.“ Man streitet Monate über ein angebliches Bildungspaket, man streitet und streitet, keiner will und kann es bezahlen, da keiner mehr Geld hat … Hier hat man Geld für die „Sanierung “eines nicht existierenden Steinhaufen, für das Bildungspaket „Schul-Schwimmen“ gibt es in unserer struckturarmen Region kein Geld. Für die „kostenlose“ 1 Million könnte man sich schon ein Weilchen über Wasser halten. Dezernent Eckhard Illge:„Er ist überzeugt, der Bau „mit Symbolkraft“ werde sich positiv auf die touristische Entwicklung der Stadt auswirken.“ Es soll ja nur ein Steinhaufen gebaut werden, der den Anspruch nicht erhebt, den Orginal-Mittelalter zu entsprechen und kein Blaues Wunder werden, dass Ufer verbindet. Welche naive Blauäugigkeit… MOZ. „Der Stadt Bernau, die aus formalen Gründen als deutscher Projektpartner eingebunden wird, entstehen keine Kosten. Die trägt der Förderverein“ Wie kann man in etwas Formel eingebunden sein ohne dass 1 Euro Kosten entsteht. Die Stadt wird sich nicht aus der Verantwortung ziehen können, sie wird in der Haftung stehen und wird, wenn ein Missbrauch der Forderung festgestellt werden würde, zahlen müssen, der Verein hat ja nicht genug Geld. http://www.moz.de/nachrichten/brandenburg/artikel-ansicht/dg/0/1/284020/ „EU setzt Hilfen für Brandenburg aus“ Der Steinhaufen muss ja nicht nur gebaut werden, sondern naturgemäß auch unterhalten werden, wer bezahlt dies -die Bürger der Stadt und nicht der Verein. Wie soll das zusätzlich finanziert werden??? Es wird unausweichlich Bestandteil des Haushaltes. Was passiert, wenn es keinen Verein mehr gibt? Die Zuschüsse für Vereine stehen auf den Prüfstand. „In Bernau sitzt das Geld nicht mehr so locker. http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/282217/ Bernau (moz) Im März will der Ausschuss für Bildung, Jugend, Kultur, Soziales und Sport der Stadtverordnetenversammlung entscheiden, welcher Verein wofür finanzielle Zuwendungen bekommen soll. Die Anträge, die ihm vorliegen, übersteigen die Möglichkeiten um ein Vielfaches. „Für die Sportförderung sind im Haushalt für dieses Jahr 40 000 Euro eingestellt. Knapp 10 000 Euro mehr wollen die Vereine haben. Bedeutend größer ist die Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit, wenn es um die Unterstützung von kulturellen Maßnahmen und Projekten geht. 55 000 Euro will die Stadt ausschütten, knapp 87 000 Euro haben die Vereine an Zuschüssen beantragt. Und was die Förderung sozialer Projekte in Bernau anbelangt, so wird der Rotstift wohl vielen gänzlich einen Strich durch die Rechnung machen. 50 000 Euro im Etat stehen mehr als 100 000 beantragten Euros gegenüber. Angesichts dieser Tatsachen hatte ein Antrag des Kreativen Freizeit-Zentrums (KFZ) Bernau in der jüngsten Ausschusssitzung schlechte Karten. Einen Zuschuss von 1100 Euro wollte die Kita von der Stadt, um mit 30 Kindern für sechs Tage zum Skilaufen ins Tschechische Riesengebirge zu fahren. Es sei ein „offenes, integratives Projekt“, für das sich zunehmend Eltern und Kinder mit Migrantenhintergrund sowie sozial schwache Familien interessierten. Für diese seien die Reisekosten aber zu hoch. Mit dem Zuschuss der Stadt könne man die Kosten für Fahrt, Unterkunft und Verpflegung minimieren, begründete der Verein seinen Antrag. ..“ MOZ Artikel Antragsbegründung : „Denn die Förderung ist an einen interkulturellen Austausch geknüpft. Schüler, Künstler und Tourismusvereine aus beiden Städten sollen enger zusammenarbeiten. „Es ist wichtig, dass weitere Gruppen mit einbezogen werden.“ Das dies so sein soll, dafür haftet die Stadt aus „formalen Gründen“ sicherlich und nicht der Verein. Kommentarlos, Scheiß Praxis…, das Denken sollte man den Lesern überlassen. Selbst wenn die Spenden-Förderung-Richtlinien konform sein sollten, besteht eine große Chance in die Hitliste des Schwarzbuchs des Bundes der Steuerzahler aufgenommen zu werden. Für die es nicht kennen:“ Geleitwort Liebe Leserin, lieber Leser, dies ist die 38. Ausgabe des Schwarzbuchs „Die öffentliche Verschwendung“ des Bundes der Steuerzahler mit einer Beispielsammlung aus unterschiedlichen Bereichen, in denen die öffentliche Hand einen sparsamen und wirtschaftlichen Umgang mit Steuergeld vermissen ließ. Wir dokumentieren zahlreiche Beispiele aus Bund, Ländern und Kommunen, in denen wir die Verschwendung von Steuergeld in den unterschiedlichsten Formen und mit den unterschiedlichsten Summen entdeckten. Da geht es u.a. um Fehlplanungen, Kostenexplosionen, Mängel im Beschaffungswesen und Reisen auf Steuerzahlerkosten, aber auch um Gedankenlosigkeit beim Umgang mit dem sauer verdienten Geld der Bürger. Und schließlich führten auch die Auswüchse der Staatsbürokratie oder die Aussicht auf Fördermittel zu einer massiven Fehlleitung öffentlicher Mittel. Mal geht es um einige hundert - und mal um einige Millionen Euro. Das macht für mich jedoch keinen Unterschied, denn jeder verschwendete Steuereuro ist ein Euro zu viel! “ Dass demnächst 200 Arbeitsplätze in der Groß-Bäckerei verloren gehen, interessiert keinen wirklich, Für die 1 Million könnte man einigen von ihnen sinnvoll helfen im Sinne der Richtlinie… Sind Fördermittel keine Gelder der Bernauer Bürger? Es sind unsere aller Steuern! Steuermittel sind keine Spenden !!! Das Spendenziel des Vereines ist verfehlt !!! Wollte nie Geld für das Tor ausgeben, nun werde ich gezwungen, bin doch blöd, dass ich Steuern zahle, sollte man ändern… „Andere bauen ein Schloss wieder auf, das „bescheidene“ Bernau ein Stadttor, scherzt Dezernent Eckhard Illge.“ NEIN WIR BAUEN EIN LUFTSCHLOSS, dies finde ich nicht lustig und verkennt die Situation. Das Schloss Börnicke würde sich auch über einen Geldsegen freuen, damit eine Erlebniswelt weiter leben kann und das Auto-Technikmuseum einziehen kann. „Bernau (moz) In Manfred Hüblers Büro liegt ein Stein.“ Der Stein des Anstoßes.“ Der rote Klotz trägt die Nummer 1.“ Ich wäre glücklich, einen Stein ins Rollen zubringen… PS . Dr. Tatort Internet vergisst nichts, das ist Gut so.

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