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Mit Adleraugen: Hier wie dort Betroffene

Dietrich Schröder
Dietrich Schröder © Foto: MOZ
Dietrich Schröder / 08.04.2011, 19:51 Uhr - Aktualisiert 08.04.2011, 19:51
(In House) Die Planungen für die Erschließung eines Braunkohle-Tagebaus am polnischen Neiße-Ufer schreiten voran. Da ist es kein Wunder, dass sich auch die Menschen auf der deutschen Seite des Grenzflusses Sorgen machen. Vor Monaten hatten sich schon Bewohner von Orten getroffen, denen hier wie dort die Abbaggerung droht. Beispielsweise auch deshalb, weil man in Polen bisher kaum Erfahrungen damit hat, welche Ansprüche man in solchen Fällen an den Staat stellen kann.

Aber auch für solche Gemeinden, die weiter bestehen sollen, sind die Vorhaben von existenzieller Bedeutung. Denn welche Lebensqualität hat man noch in Kommunen, die nur noch wie Inseln aus Tagebauen hervorragen?

Die Forderung deutscher Bürger und Umweltschützer nach einer Beteiligung an den Planungen sind also sehr berechtigt. Vermutlich sehen die Gesetze diese Information noch nicht vor. Doch wenn Deutsche wie Polen gemeinsam in der EU leben, dann sollten sich daraus auch konkrete Rechte für die Menschen ergeben.

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