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Viktorianer setzen 
Achtungszeichen

Gerd Müller / 21.04.2011, 07:35 Uhr
Leipzig (In House) Mit einem überraschenden 2:1-Sieg in der Fußball-Regionalliga kehrten die A-Junioren des FFC Viktoria vom RB Leipzig heim.

„Endlich zeigte es sich auch in einem guten Resultat, dass sich unsere Mannschaft im Laufe der Saison immer besser in der Regionalliga zurechtfindet. Vor allem der nötige Ehrgeiz war der Schlüssel zum Sieg. Sicherlich spielt der RB Leipzig einen technisch gepflegten Fußball, doch der größere Wille zum Sieg brachte uns den verdienten Lohn“, lobt Trainer Uwe Langanke, der zusammen mit Norbert Kloschinski das Team betreut.

Schon der erste Angriff der Oderstädter führte zum 1:0. Nach einer diagonalen Spielverlagerung setzten sich die Viktorianer auf der linken Seite durch, die darauffolgende Flanke verwertete Pierre Kruber zur Führung. Die Frankfurter standen in der Folgezeit in der Abwehr sicher und versuchten immer wieder, nadelstichartige Konter zu setzen, scheiterten immer wieder, weil der finale Pass zu ungenau gespielt wurde.

In der 42. Minute klappte es besser. Nach genauem Querpass von Jackson Haußler und einer gelungenen Täuschungsaktion von Marcel Georgi war es Erik Huwe, der den Ball direkt aus
20 Metern in die Maschen des Leipziger Tores jagte. Erst danach hatten die Gastgeber ihre ersten guten Möglichkeiten, doch mit etwas Glück überstand Viktoria diese kritische Phase bis zur Pause.

Gleich nach Wiederbeginn hatten die Frankfurter zwei riesige Möglichkeiten, das Spiel zu entscheiden, doch fehlte ihnen die nötige Konsequenz.

Die Leipziger agierten in der Folgezeit druckvoller, suchten aber immer wieder mit hohen Bällen den Torerfolg, worauf sich die Viktorianer gut einstellen konnten. Doch nach einem Freistoß fälschte Aaron Eichhorn den Ball unglücklich zum 1:2-Anschlusstreffer ins eigene Tor ab. Damit wurde die Partie noch einmal spannend. „Aber auch danach behielt unser Team weiterhin die Ruhe und stand in der Abwehr sicher. Zum Glück fiel den Leipzigern an diesem Tag nichts Kreatives ein, um uns in Verlegenheit zu bringen. Hinzu kam der engagierte Einsatz aller Spieler, wodurch die Angriffe der Gastgeber oft schon im Ansatz unterbunden werden konnten“, resümiert Norbert Kloschinski.

Am Ende ein wichtiger Sieg für die Moral der Sportschüler, der aber längst noch kein Garant für den angestrebten Klassenerhalt ist. Noch gibt es genügend Punkte zu verteilen, liegen die bedrohten Teams eng beieinander. Aber ein Achtungszeichen wurde gesetzt.

FFC (A): Reschke – Gröschke (58. Krotzeck), Eichhorn, Hildebrandt, Haußler, Huwe
(89. Swozil), Dillgen, Pflug (89. Roeck), Schilling, Kruber, Georgi, Trainer: Langanke,
Kloschinski

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