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Pohle holt zwei Medaillen

Schweißtreibend: Hagen Pohle (l.) im Zweikampf mit dem Ukrainer Ihor Lyashchenko um den Sieg
Schweißtreibend: Hagen Pohle (l.) im Zweikampf mit dem Ukrainer Ihor Lyashchenko um den Sieg © Foto: Beatrix Pohle
Roland Hanke / 24.05.2011, 07:45 Uhr
Beeskow (In House) Mit zwei Medaillen ist Leichtathlet Hagen Pohle vom Europacup der Geher am Wochenende im portugiesischen Olhao zurückgekehrt. Der Beeskower wurde in sehr guten 41:36 Minuten über die 10-Kilometer-Distanz der U-20-Junioren Zweiter hinter dem Ukrainer Ihor Lyashchenko (41:26). Zusammen mit Marcel Lehmberg (SCC Berlin/Zehnter im Einzel in 43:48) holte Hagen Pohle, der für den SC Potsdam startet, in der Teamwertung die Bronzemedaille für Deutschland.

„Ich bin äußerst froh über dieses Ergebnis. Denn es hat gezeigt, dass sich das harte Training gelohnt hat“, sagt der 19-jährige Beeskower. „Außerdem war dieser Wettkampf eine Generalprobe für die U-20-WM, denn dort werden Ende Juli fast die gleichen Geher an den Start gehen.“

Der Sportschüler ging mit der Taktik in den Wettbewerb, sich in der Spitzengruppe aufzuhalten, aber nicht das selbst das Tempo zu machen – dies war dann anfangs auch sehr gering. Nach 21:15 Minuten war die Hälfte der Strecke absolviert. „An der Durchgangszeit ist zu erkennen, dass noch genügend Steigerungspotenzial beim Tempo vorhanden war, was dann auch Runde um Runde erhöht wurde“, erklärt Hagen Pohle.

Auf den letzten drei Kilometern war die Spitzengruppe auf ein Trio geschrumpft. Das waren die drei Medaillengewinner der U-18-WM von 2009, bei der der Beeskower Weltmeister wurde. Neben Lyashchenko und Pohle war noch Dementiy Cheparev dabei. Doch auch der Russe (am Ende in 41:48 Dritter) fiel zurück. So war es auf der letzten Runde nur noch ein Zweikampf. Dabei nahm der Ukrainer dem Beeskower Meter um Meter ab und gewann schließlich.

„Dieser Wettkampf war für mich auch ein guter Test für die Wahl einer Taktik – und natürlich zugleich gut für das Selbstbewusstsein“, bilanziert Hagen Pohle. „Ich hatte schon im Voraus mit diesem Rennverlauf gerechnet, war mir aber sehr unsicher, ob ich die Tempoverschärfungen mitgehen kann.“ In Wettbewerben in Deutschland muss der Beeskower aus Mangel an Konkurrenz immer selbst das Tempo gestalten. „Deshalb bin ich sehr stolz auf mich, vor allem auf die zweiten fünf Kilometer in nur 20:20 Minuten.“

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