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Baumann und Sprunghofer gewählt

IBUNGEN / 13.10.2008, 09:09 Uhr
Spreenhagen/Rauen Bernhard Baumann (SPD) ist neuer Bürgermeister in Spreenhagen. Er kam in der Stichwahl auf 709 Stimmen (61,28 Prozent), sein Konkurrent Wolfram Lehmann auf 448 Stimmen und 38,72 Prozent. In Rauen setzte sich Sven Sprunghofer noch klarer durch - mit 595 Stimmen (69,75 Prozent) gegenüber 258 Stimmen (30,25 Prozent) für Marco Genschmar (SPD).

Bernhard Baumann zeigte sich hocherfreut: "Ich bin angenehm überrascht, dass mir die Bürger auch im zweiten Wahlgang das Vertrauen geschenkt haben", sagte er am Sonntagabend. Er denke, dass er die Bürger der vier Spreenhagener Ortsteile nicht enttäuschen werde. "Wir machen eine solide Kommunalpolitik für alle Ortsteile, immer in Verbindung mit der Amtsverwaltung - immer vernünftig und konstruktiv." Dabei gelte es auch die kulturellen Möglichkeiten Markgrafpieskes besonders zu nutzen.

"Glückwunsch an Herrn Baumann", sagte Wolfram Lehmann. "Wahlkampf ist eine Sache - jetzt geht es darum, gemeinsam für Spreenhagen das Beste zu machen." In Spreenhagen lag Lehmann mit 283:267 vorn, auch in Braunsdorf (67:52); Hartmannsdorf hingegen wählte Baumann mit 299:40 Stimmen, Markgrafpiske ebenso mit 91:58 Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 39 Prozent; in Markgrafpieske war sie mit 21 Prozent am geringsten, in Hartmannsdorf mit 53 Prozent am höchsten.

"Ich freue mich riesig, dass es so geklappt hat", sagte Rauens neuer Bürgermeister Sven Sprunghöfer und verwies erfreut auch auf die Wahlbeteiligung von 51 Prozent. "Jetzt geht es mit der Arbeit los; am 23. Oktober soll die konstituierende Sitzung sein." Es gelte zunächst, die angefangenen Projekte voranzubringen. "Ein Stück weit hat mich das Ergebnis schon überrascht, weil ich nicht so offensiv geworben habe. Ich bin froh, dass es so eindeutig ist", sagt er. Auch Marco Genschmar (SPD) zeigte sich zufrieden - "gerade mit Blick darauf, dass die SPD in Rauen bisher nicht so vertreten war und dass ich Newcomer bin. Glückwunsch an Herrn Sprunghofer."

Indessen bedauerte Amtsdirektor Joachim Schröder, dass die Wahlbeteiligung in beiden Orten nicht größer war. "Ich würde mir wünschen, dass mehr Leute wählen gehen."

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