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Im Kellenspring soll es morgen wieder plätschern

fgroneberg / 16.10.2008, 06:39 Uhr
Lange tat sich nichts, jetzt werden gleich drei Brunnen in Frankfurt repariert und mit Umwälzpumpen ausgestattet, so dass sie im kommenden Jahr einladen, sich am Wasserspiel zu erfreuen.

Der Alinenbrunnen in der Franz-Mehring-Straße gehört ebenso dazu wie auch der Otterbrunnen in der Bahnhofstraße und der Schöpfkellen-Brunnen im Kellenspring.

"Der Otter wird gerade restauriert", erklärt Anneliese Kurth vom Grünflächenamt. Bereits gegossen wurde die neue Brunnen-Fassung. Drumherum soll noch gepflastert und gepflanzt werden. "Bis Ende Oktober soll der Otterbrunnen fertig sein", meint Anneliese Kurth. Bis Ende November wird auch der Alinenbrunnen repariert. Größtes Problem hier: In der Brunnenschale sind Risse entstanden. "Wir bauen dort eine neue Bodenplatte, die Risse in der Schale werden wasserdicht verfugt", berichtet die Amtsmitarbeiterin. Zu Problemen und Zeitverzögerungen könnte das Wetter führen. Denn für das Betonieren und Verdichten werden bestimmte Temperaturen gebraucht. "Notfalls stellen wir ein Zelt auf", so Anneliese Kurth. Der Otter- und der Alinenbrunnen werden übrigens aus Aufwertungsmitteln aus dem Stadtumbau saniert.

Am weitesten vorangekommen sind die Arbeiten am Schöpfkellen-Brunnen im Kellenspring. Seit Anfang September sind hier Mitarbeiter der Haus-, Hof- und Grundstücksservice GbR von Ameln aus Leuenberg (Märkisch-Oderland) damit beschäftigt, eine Zisterne für einen geschlossenen Wasserkreislauf und die entsprechende Steuerungstechnik einzubauen. Der Plätscherbrunnen war 2003 im Rahmen des Projektes Europagarten mit Fördermitteln gebaut worden. Bei der Projektierung war allerdings versäumt worden, Vorrichtungen für einen geschlossenen Kreislauf einzuplanen. Die Folge: Der Brunnen musste mit Trinkwasser, das nach dem Durchlauf sofort in die Abwasser-Kanalisation abgeleitet wurde, betrieben werden. Wegen der enormen Wasserkosten wurde die Anlage am Jahresende 2003 stillgelegt.

Die Umrüstung kostet laut Planung etwa 14 000 Euro. Neben der Zisterne, die 1,5 Kubikmeter Wasser fasst, und der Steuerungstechnik wurde eine Umwälzpumpe eingebaut. Morgen soll die Steuerungstechnik angeschlossen werden und übers Wochenende ein erster längerer Testlauf erfolgen. Komplettiert wird der Brunnen später mit einer vergoldeten Schöpfkelle.

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