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Hoffnungsschimmer
für Kleiderkammer

Sabine Rakitin / 16.06.2011, 07:04 Uhr
Eberswalde (In House) Die Chancen auf einen Weiterbetrieb der Kleiderkammer im Brandenburgischen Viertel über die Jahresmitte hinaus sind gewachsen. Zu dem Schluss kommt Ortsvorsteher Carsten Zinn nach seinen Gesprächen am Mittwoch mit der Regionalkoordinatorin des Arbeitslosenverbandes Brandenburg, Petra Bothe, und der Bereichsleiterin Integration im Barnimer Jobcenter Barnim, Mandy Kaina. „Seitens des Arbeitslosenverbandes werden jetzt zeitnahe Gespräche mit der Wohnungsbaugenossenschaft geführt, die das Vereinshaus an der Havellandstraße unterhält, in dem die Kleiderkammer untergebracht ist“, teilt Carsten Zinn mit.

Das Barnimer Jobcenter habe im Rahmen der veränderten gesetzlichen Grundlagen für die öffentliche Beschäftigungsförderung auf Möglichkeiten hingewiesen, die vom Förderverein „Kleiderkammer und Sozialer Service“ und vom Arbeitslosenverband genutzt werden können, sagt der Ortsvorsteher.

„Das Quartiermanagement, das Kontaktbüro und der Sprecherrat ,Soziale Stadt‘ im Brandenburgischen Viertel sind aufgerufen, dem zukünftigen Träger der Kleiderkammer, aber auch dem Förderverein, jegliche Unterstützung für ein neues Projekt zu gewähren“, forderte Carsten Zinn, der überdies der Wohnungsbaugenossenschaft dankte. „Die WBG hat jederzeit soziale Größe gezeigt, um der Kleiderkammer in der für sie schwierigsten Zeit zu helfen“, betonte der Ortsvorsteher.

Auch wenn insgesamt noch keine Entwarnung gegeben werden könne, so sollte man optimistisch sein, dass die Kleiderkammer zur Einweihung des sanierten energieeffizienten barrierefreien Vereinshauses an der Havellandstraße im Herbst 2011 weiterhin zur „Stammbelegschaft“ gehört und den sozial Benachteiligten aus den Eberswalder Orts-und Stadtteilen und der unmittelbaren Region mit Angeboten zur Verfügung steht, urteilte Carsten Zinn.

Die Kleiderkammer hat mit Finanzierungsnöten zu kämpfen, seit Fördermöglichkeiten weggefallen sind. Ein Angebot der Arbeiterwohlfahrt im Brandenburgischen Viertel, der sozialen Einrichtung in ihren Objekten kleinere Räumlichkeiten mietfrei zur Verfügung zu stellen, war vom Trägerverein abgelehnt worden.

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