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"Ich stand voll hinter der Serie"

Zwangferien: Christopher Kohn hat nach dem Aus für „Hand aufs Herz“ auch Zeit für Restaurantbesuche.
Zwangferien: Christopher Kohn hat nach dem Aus für „Hand aufs Herz“ auch Zeit für Restaurantbesuche. © Foto: moz
Detlef Klementz / 01.07.2011, 23:49 Uhr - Aktualisiert 02.07.2011, 08:05
Strausberg (In House) Der Privatsender Sat 1 stellt seine Vorabendserie „Hand aufs Herz“ ein. Als Grund wurden nicht zufriedenstellende Quoten genannt. Die in Strausberg produzierte Serie läuft seit Anfang Oktober 2010 montags bis freitags um 18 Uhr. Anfang September wird die letzte Folge der ersten Staffel ausgestrahlt.

„Ich bin ganz traurig“, sagt Jeannine Miesterfeld. Sie habe schon mit Jenny Tißmann-Vogel gesprochen, der gehe es ähnlich. Die beiden Strausbergerinnen kennen alle Folgen von „Hand aufs Herz“ und hatten im März bei einer MOZ-Aktion zwei Komparsenrollen für „Hand aufs Herz“ gewonnen. „Es gibt wohl zu viele solcher Vorabend-Serien und diese war vielleicht auch etwas zu langatmig“, sucht Jeannine Miesterfeld nach Gründen für das Serien-Aus. Dennoch sei sie davon völlig überrascht worden.

Den Schauspielern ging es da ähnlich. Am Freitagabend vor einer Woche sei ihnen mitgeteilt worden, dass Schluss ist, sagt Christopher Kohn, der als Ben Bergmann bei den Mädchen besonders gut ankam. Am folgenden Montag sei dann die letzte Folge in abgewandelter Form gedreht worden. Seither bleiben die Kameras aus. „Wirklich schade“, meint Kohn, der eigentlich ein „gutes Gefühl“ hatte und „voll hinter der Serie stand“, wie er versichert.

Das Jahr „Hand aufs Herz“ hat den 26-Jährigen und die anderen Mitwirkenden voll in Anspruch genommen. Sein Tagesablauf war vorgegeben: 5.40 Uhr Aufstehen, S-Bahn-Fahrt nach Strausberg, ab 7.30 Uhr in der Maske, 8.15 Uhr Drehbeginn, Schluss nie vor 19 Uhr, abends Texte lernen – und das immer montags bis freitags. „Da blieb keine Zeit für Privates“, sagt Kohn, der für die Hauptrolle von Köln nach Berlin gezogen ist.

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Heike Zimmermann 04.07.2011 - 16:25:28

Ich stand voll hinter der Serie

Christopher Kohn hat einen guten Job gemacht. Jetzt sind die wahren Fans dran - die Serie doch noch zu retten. Gespannt wie sie es schaffen, über facebook sich zu organisieren und die Verantwortlichen in die Knie zwingen. Die Serie ist so viel wert. Seit langem habe ich nichts vergleichbares mehr im TV gesehen. Also, schaltet alle um 18.00 Uhr bei Sat 1 ein, damit die Quoten wieder hochgehen und in Straußberg weitergedreht werden kann.

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