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40 Minuten 
Klasse-Fußball

Edgar Nemschok / 22.07.2011, 06:01 Uhr
Rüdersdorf (In House) In einem Testspiel zur Vorbereitung auf die neue Fußballsaison schlug Oberligist Germania Schöneiche den Landesligisten MSV Rüdersdorf mit 2:1.

Viele Fans der Region fragten sich bereits, was ist mit dem MSV Rüdersdorf? Wie geht es hier weiter, wie sieht die Mannschaft aus? Die eindeutige Antwort gab es auf dem Platz: Der MSV ist da und ist auch in der neuen Saison in der Lage, ansehnlichen Fußball zu bieten. Zwar hatte Favorit Germania Schöneiche fast 40 Minuten das Heft des Handelns voll in der Hand, ließ die Rüdersdorfer kaum zum Zug kommen, doch in erster Linie aus kämpferischer Sicht konnten die Männer um Neutrainer Bodo Blumentritt im zweien Durchgang deutlich zulegen und Germania auch das eine oder andere Mal in Bedrängnis bringen.

„Die Beine sind noch schwer, denn nach einem Trainingslager in Lindow und zahlreichen Kraft-Trainingseinheiten kommen wir erst jetzt in die Phase, in der intensives Ball- und Taktiktraining auf dem Programm steht“, erklärte der MSV-Trainer, der gemeinsam mit dem sportlichen Leiter Wolfgang Völkner den MSV betreut. Der sagte weiter, dass ihm dieses Spiel auch ein bisschen zu früh kam.

Auf der anderen Seite hatte Trainer Dirk Berger – zumindest eine halbe Stunde lang – richtig gute Laune. Seine Germania spielte wirklich großartig. Wie der Ball durch die Reihen lief, das war Fußball vom Feinsten. Zwei Tore resultierten daraus, wobei die Rüdersdorfer allerdings auch ordentlich mithalfen. Das 1:0 köpfte Miloslav Kousal unbedrängt nach Flanke von Christian Gawe (27.). In der 38. Minute erhöhte Dima Schljachta nach feiner Kombination mit Kousal und Jan Arndt auf 2:0. Doch eine Mischung aus sicherem Siegesgefühl und etwas Überheblichkeit ließen die Schöneicher nachlässig werden.

Berger sagte später: „Ist auch ein wenig meine Schuld. Ich hatte meinen Männern gesagt, ich will euch heute kombinieren sehen.“ Mit einer Energieleistung setzte sich MSV-Rückkehrer Steffen Gontcharenko (42.) durch und ließ die ansonsten so sicher wirkende Germania-Abwehr ganz schlecht aussehen.

So begann dann die zweite Halbzeit wesentlich abwechslungsreicher, obwohl die wirklich spektakulären Szenen ausblieben. Rüdersdorf hatte mehr Raum und Schöneiche baute immer weiter ab. Einzig – ein Tor wollte nicht mehr fallen.

SV Germania Schöneiche: Daniel Klose – Jan Arndt, Thomas Boden, Tom Schulz, Jan Zich, Christian Siemund, Christopher Bräuer, Michal Dolezal, Christian Gawe, Dima Schljachta, Miloslav Kousal, Denis Nikolov, Fred Lorenz

Tore: 1:0 Miloslav Kousal (27.), 2:0 Dima Schljachta (38.), 2:1 Steffen Gontcharenko (42.)

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