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Wertvolle Erinnerung an Walter Sawall

Glõnzende Preise und Erinnerungen: Schale, Pokal, Schachtel, Tablett und Becher stammen aus dem Nachlass des einstigen Radweltmeisters Walter Sawall und bereichern seit kurzem den Fundus des Erkneraner Heimatmuseums.
Glõnzende Preise und Erinnerungen: Schale, Pokal, Schachtel, Tablett und Becher stammen aus dem Nachlass des einstigen Radweltmeisters Walter Sawall und bereichern seit kurzem den Fundus des Erkneraner Heimatmuseums. © Foto:
ESCHLEGELMILCHN / 26.11.2008, 08:36 Uhr
Erkner Günther Georgens, der heute 83-jährige Neffe des einstigen Radweltmeisters Walter Sawall, hat dem Erkneraner Heimatverein neuerlich ein wertvolles Geschenk gemacht: fünf silberglänzende Stücke, Preise und Auszeichnungen, aus dem Nachlass seines berühmten sportlichen Vorfahren. Das Heimatmuseum Erkner besitzt bereits einen Schatz, darunter Medaillen von Walter Sawall, Fotos und andere Zeitdokumente.

Walter Sawall, Steher-Weltmeister 1928 und 1931, gewann neben den beiden Weltmeistertiteln dreimal die Deutsche Meisterschaft - 1927, 1929, 1931. Nach ihm ist eine Straße in Erkner benannt, und er war das wohl prominenteste Mitglied des am 28. Januar 1906 gegründeten Radsportvereins "Wanderer".

Sawalls besondere Beziehung zu Erkner begann, als er - durch seine sportlichen Verdienste zu Geld gekommen - seinen Eltern in Erkner ein Haus kaufte. "Dadurch wurde der Ort zu einem regelmäßigen Treffpunkt der Familie", weiß Elisabeth Stoye-Balk vom Erkneraner Heimatverein zu berichten. Neffe Günther Georgens zum Beispiel ist in der Erkneraner Kirche getauft worden. Der alte Herr habe es sich als Verpflichtung auferlegt, möglichst viel Dinge aus dem Nachlass seines Onkels sicherzustellen und der Nachwelt zu erhalten, so Elisabeth Stoye-Balk. Die neuen Stücke, darunter auch eine große silberglänzende Schale mit der Inschrift "Dem siegreichen Dauerfahrer", sind jetzt im Heimatmuseum zu besichtigen.

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Günter Klempin 08.05.2015 - 20:12:14

Walter SAWALL am 8.Mai 1945 mit mir in Bayrisch Zell

An dem heutigen Tag habe ich mich daran erinnert, wo ich da Kriegs ende erlebt habe. Gemeinsam mit Walter Sawall. Ich war 16 Jahre alt, Soldat dr Luftwaffe, und befand mich in Udine (Italien) auf der Suche nach meiner Einheit. In den letzten Apriltagen. bin wieder mit anderen Einheiten Richtung Deutschland gezogen . In Tolmezzo oder Paluzza ? ,traf ich Polizeibeamte, , , ich glaube des technischen Dienstes.Dabei Walter Sawall als Berliner, der sich meiner annahm. Es ging weiter Richtung Österreich. Wir trafen uns wieder inGreifenburg ( Kärnten ). Walter hatte inzwischen einen Fiat 500 organisiert.Hintendran ein Fahrrad. Heimlich flüchteten wir weg von der Truppe. Auf der Richtung Deutschland trafen wir eine Fahrzeueinheit.der sich Walter anschloß. Es war die Einheit von Feldmarschall Kesselring , die sich durch den Mallnitzer Tauerntunnel verladen ließ. Wwalter ist es auf Grund seiner Bekanntheit und ein Pfund Kaffe, mit verladen zu lassen. Unterhalb des Kaiser gebirges standen wir an einer Demarkationslinie ( oder so ähnlich. Sahenen die ersten Amerikaner, aber Walter gelang es , zu seinem Ziel-Bayr. Zell- zu gelangen Dort hatte er mit einem Dir. Müller aus Berlin , einen Freund..Angeklopft, Auto sofort in die Garage. Wir waren " gerettet". Wir sind dort sehr ( für meine damaligen Begriffe) vornehm untergekommen. Nach einiger Zeit habe ich mich nach Berlin aufgemacht. Es ist mir gelungen. Walter Sawall hat später in Berlin bei meiner Mutter durch eine Angestellte nachgefragt, ob ich es nach Berlin geschafft habe. Immer, wenn ich an meine "Flucht von Italien nach Berlin denke, ist auch der Walter dabei, Über seine sportliche Berühmtheit habe ich erst nach und nach erfahren.

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