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Ministerium löst Amt Oderberg auf

Rathaustreppe als Zwischenlager: In der Oderberger Amtsverwaltung ist lõngst schon das ?Umzugsfieber ausgebrochen.
Rathaustreppe als Zwischenlager: In der Oderberger Amtsverwaltung ist lõngst schon das ?Umzugsfieber ausgebrochen. © Foto:
sklamann / 17.12.2008, 08:28 Uhr
Oderberg Brandenburgs Innenministerium hat ein Machtwort gesprochen: Zum 1. Januar 2009 werden Oderberg, Liepe, Lunow und Stolzenhagen dem neuen Amt Britz-Chorin-Oderberg zugeordnet. Hohensaaten darf nach Bad Freienwalde wechseln. Und das Amt Oderberg ist dann Vergangenheit. In der vor der Auflösung stehenen Amtsverwaltung herrscht längst Aufbruchstimmung.

"Mit dem 29-seitigen Zuordnungsbescheid aus Potsdam, der uns seit gestern als Fax vorliegt, sind alle Unklarheiten beseitigt", sagt Ilka Sakowski, die als Beauftragte des Landkreises Barnim schon seit anderthalb Jahren in der Oderberger Amtsverwaltung arbeitet und seit Juli 2008 als amtierende Amtsdirektorin in der Verantwortung steht. Das Original des Dokuments sei vom Innenministerium auf dem Postweg an das Barnimer Landratsamt geschickt worden.

Für Ilka Sakowski und ihre aktuell 18 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Amtsverwaltung ist der weitere Weg damit vorgezeichnet: Turnusmäßig am morgigen Donnerstag von 9 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr und außer der Reihe noch einmal am Freitag von 9 bis 12 Uhr werden sie die letzten Sprechstunden des Amtes Oderberg abhalten. Ab Montag ist dann der Umzug im Gange: Die meisten Angestellten wechseln in das neue Amt Britz-Chorin-Oderberg. Ihre Computer, Schreibtische und Aktenordner werden nach Britz gebracht - mit Hilfe des Bauhofes aus Britz-Chorin. Ob auch eine Umzugsfirma zum Einsatz komme, werde kurzfristig entschieden, sagt Ilka Sakowski. Mit jedem Mitarbeiter sei über seinen zukünftigen Arbeitsbereich gesprochen worden. "Zwar werden nicht alle für die gleichen Aufgaben verantwortlich sein wie bisher. Aber an der tariflichen Einstufung und an der Arbeitszeit ändert sich nichts", hebt die amtierende Amtsdirektorin hervor, die davon ausgeht, dass sie das Zusammenwachsen der beiden Verwaltungen begleiten wird, obwohl ihre Abordnung durch den Landkreis eigentlich nur bis zum Jahresende befristet ist.

Zwei Angestellte aus Oderberg werden ab Januar im Rathaus von Bad Freienwalde arbeiten. Dies ist Bestandteil des Eingliederungsvertrages, mit dem Hohensaaten zum Ortsteil der Kurstadt wird. Und vier Arbeitskräfte wechseln vereinbarungsgemäß zum Kreis, damit das neue Amt nicht mit einem Überhang an Personal beginnt.

Wegen etlicher noch zu klärender Details gehen Marianne Beise und Brigitte Reibeholz, die Hauptamtsleiterinnen von Bad Freienwalde und des Amtes Britz-Chorin, derzeit im Oderberger Rathaus ein und aus.

Noch. Denn ab 1. Januar soll das Gebäude für einen Verkauf zur Verfügung stehen. "Die erste Sprechstunde des neuen Amtes wird am Dienstag, 6. Januar, von 9 bis 12 Uhr und von 13 bis 18 Uhr in der Sparkasse erfolgen", teilt Ilka Sakowski mit.

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