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Steine im Klosterformat samt Spenderbrief

FOSCHROEDERN / 20.12.2008, 08:05 Uhr
Bernau Die Dresdner Frauenkirche hat gezeigt: es funktioniert. Um andere Großprojekte werden Diskussionen geführt. Bernau hat sein eigenes, freilich kleineres Wiederaufbau-Vorhaben. Ein Bürgerverein hat sich dem Ziel verschrieben, das historische Mühlentor wieder zu errichten. Ganz ohne Gelder der Stadt Bernau. In einer MOZ-Serie erörtern Mitglieder und Freunde des Vereins verschiedene Themen zum Mühlentor. Heute berichtet Raik Liebeskind über den Vorbereitungsstand für die Planung des Mühlentores:

Der Mühlentorverein hat sich dem Ziel verschrieben, zur Vervollkommnung unserer mittelalterlichen Stadtmauer beizutragen und das nördlich gelegene ehemalige Mühlentor in Anlehnung an seine letzte Form wieder zu errichten, um Bernaus Erscheinungsbild als Mittelalterstadt weiter zu prägen und für nachfolgende Generationen erlebbar zu machen.

Für das äußere Erscheinungsbild wird dabei die Form und Gestalt des historischen Mühlentores angestrebt. Dabei soll sich das Bauwerk als Ziegelbau (ggf. mit Feldsteinsockel) harmonisch in das Ensemble der historischen Bauwerkes der Stadt einfügen und dabei gleichzeitig ein Zeugnis unserer Zeit darstellen, um den Bernauer Einwohnern und den vielfältigen Besuchern eine noch bessere Identifikation mit der Bernauer Geschichte zu ermöglichen.

Da der Bau nicht die Bernauer Stadtkasse belasten soll, wird neben dem Einwerben von Spendengeldern und dem Verkauf von vielfältigen Souveniren nach immer neuen Möglichkeiten gesucht, Geld für den Wiederaufbau zu sammeln.

So besteht beispielsweise für jedermann die Möglichkeit, einen Mühlentor - Ziegelstein zu erwerben.

Der Mühlentorstein ist dabei eine limitierte Auflage der ersten 1000 Ziegelsteine, die als so genannte Handstrichziegel in der Ziegelei Golem in Sieversdorf bei Frankfurt in dem in Bernau üblichen Klosterformat (ca. 285 x 135 x 100 mm) hergestellt werden. Diese Ziegel tragen das von Hand eingestempelte Stadtmauersymbol des Mühlentorvereins, inklusive der darin enthaltenen fortlaufenden Nummer von 1 bis 1000.

Nach Herstellung und Nummerierung der Rohlinge werden die Ziegel nach etwa zwei- bis dreiwöchiger Trockenzeit 80 Stunden bei über 1000 C° gebrannt. Selbstverständlich werden diese nummerierten Ziegel an gut sichtbaren Stellen in das Sichtmauerwerk der Außenfassade integriert, damit auch nachfolgende Generationen den Spendenstein beispielsweise der Eltern oder Großeltern jederzeit wiederfinden und betrachten können.

Schon jetzt erfreut sich der nummerierte Mühlentorstein großer Beliebtheit. Neben privaten Interessenten haben auch Firmen und Institutionen den Stein als besonderes Geschenk für sich entdeckt. Interessenten sollten sich deshalb rechtzeitig beim Mühlentorverein melden, um die für sie interessante Nummer zu reservieren. Die Spender erhalten als Dankeschön einen Spenderbrief mit Nennung des Spenders und der Nummer des Steines. Da der Geldbetrag von der Einkommenssteuer absetzbar ist, erstellen wir auf Wunsch eine Spendenbescheinigung.

Werden Sie also Förderer unseres Mühlentores. Mit Ihrem Beitrag helfen Sie, ein wichtiges Zeugnis der Bernauer Geschichte wieder herzustellen. Der Mühlentorverein freut sich schon jetzt auf viele weitere Ziegelreservierungen und bedankt sich auf diesem Wege für die bis jetzt schon erfolgte vielfältige Unterstützung.

Verein zur Förderung des Wiederaufbaus des Mühlentores in Bernau bei Berlin e.V.

c/o Manfred Hübler, Tel.: 03338 608830 Fax: 03338 608833

E-Mail:

info@muehlentor-bernau.de

Internet:

www.muehlentor-bernau.de;

Spendenkonto:

Sparkasse Barnim, Kontonummer 300 000 9999, BLZ 1705 20, Spendenbescheinigungen werden ausgestellt

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