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Markus gibt noch einmal Gas

Alle vereint: NDW-Vertreter Hubert Kah, Frl. Menke, Markus M÷rl und Peter Hubert sind zusammen auf Tourne. Foto: Dirk Schaper
Alle vereint: NDW-Vertreter Hubert Kah, Frl. Menke, Markus M÷rl und Peter Hubert sind zusammen auf Tourne. Foto: Dirk Schaper © Foto:
MNEUENDORFFN / 08.01.2009, 17:18 Uhr
Berlin Wer kennt sie nicht, die Lieder von der Kleinen Taschenlampe, den 99 Luftballons oder dem Geschwindigkeitsrausch im Maserati? Fast jeder, der in den 80ern sozialisiert wurde, kann sie mitgrölen, die Hymnen der NDW. Dass man auf der Neuen Deutschen Welle immer noch bestens surfen kann, will der Sänger Markus am Samstagabend im Berliner Tempodrom beweisen. Der Musiker, der 1982 mit dem Nr.1-Hit von 1982 "Ich will Spaß!" bekannt wurde, bringt NDW-Vertreter wie Frl. Menke, Hubert Kah und Peter Hubert von UKW gemeinsam auf die Bühne. Außerdem werden Hits von Nena, Falco oder der Spider Murphy Gang gecovert. Eingebunden ist das alles in eine Licht-Video-Show. Eine Reise in die gute alte Zeit, als die Schule brannte, der Sternenhimmel strahlte und Knut noch nicht der berühmteste Eisbär der Nation war.

"Die 80er waren eine aufregende Zeit. Und genauso bringen wir die Show auf die Bühne", kündigt Markus an. "Schrill, bunt und sexy." Mit seinen unkomplizierten Popschlagern sang sich der rotblonde Junge aus dem Taunusstädtchen Bad Camberg schnell in die Herzen der Fans. "Ich war seit meiner Abschlussklassenfahrt nach London begeistert von Punk Rock." Während einer Busfahrt zu einem Konzert von Clash lernte er den Produzenten Axel Klopprogge kennen. Die beiden beschlossen, die Tradition des großen deutschen Unterhaltungsliedes fortzusetzen. Lieder, die früher in den Tanzpalästen für Stimmung sorgten. "Wir wollten da anfangen, wo die Noten unserer Väter aufhören mussten!"

Anders als beim englischen Punk oder New Wave bediente sich die deutsche Variante einfachster musikalischer und inhaltlicher Mittel. Urbayrisch, schwäbisch, berlinerisch oder hochdeutsch - in der Muttersprache zu singen war wieder in. In kurzer Zeit entwickelte sich die NDW von einer provozierenden Richtung zum Mainstream.

Viele NDW-Lieder sind inzwischen Klassiker, die auch nach 25 Jahren noch im Radio gespielt werden. Inzwischen zeichnet sich so etwas wie ein Revival ab. Mit der Neuveröffentlichung des Goldenen Reiters von Joachim Witt, über das Come Back von Extrabreit bis zum neuen Musical "Ich will Spaß", das neben Berlin in 23 Orten gastiert.

Sonnabend, 10. Januar, 20 Uhr, Tempodrom, Karten zwischen 40 und 60 Euro

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