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Kahlschlag im Naturschutzgebiet

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EPROBSTN / 05.03.2009, 08:00 Uhr
Werbellin Ein Kahlschlag im Naturschutzgebiet "Buckowseerinne" hat die Untere Naturschutzbehörde auf den Plan gerufen. Die Eigentümer des Großen Buckowsees ließen im Landungsbereich des Sees 150 bis 200 Erlen fällen. Eine Genehmigung gab es dafür nicht. Zumal Pflanzen und Lebewesen in diesem Bereich nach der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH) geschützt sind. So finden Molche, Bitterling oder Fischotter dort ihren Lebensraum. Einer der möglichen Verursacher ist Dietrich Bester, Ortsvorsteher von Lichterfelde und Kreistagsabgeordneter.

Werner Spann, Vorsitzender des DAV-Angelvereins der Clara-Zektin-Siedlung, kann sich nur wundern. "Wir Angler haben strenge Auflagen und müssen Abstände zum Uferbereich einhalten. Dass jetzt im Winter so gravierend in den Uferbereich eingegriffen wurde, hat dann doch für großes Erstaunen gesorgt." 25 Meter Abstand müssen die Angler zum Uferbereich halten, nicht einmal mit dem Kahn dürfen die Petrijünger heranfahren. Ziel der Restriktionen ist es, den naturnahen Erlenwald, die wild lebenden Pflanzengesellschaften und den Rückzugsraum wild lebender Tiere zu schützen und zu erhalten. "Hier ist Naturschutzgebiet. Aber das ist beim Fällen der Erlen offensichtlich nicht beachtet worden", vermutet Spann.

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