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Vandalismus im Gemeinschaftsgarten

eggers / 17.03.2009, 19:12 Uhr
Fürstenwalde Seit Sommer vorigen Jahres versucht Cornelia Petermann von der Lokalen Agenda 21 auf einem Grundstück in der Neuen Gartenstraße einen Gemeinschaftsgarten aufzubauen. Es soll ein Treffpunkt für Jugendliche aus dem Wohngebiet sein. Doch nach Ansicht von Anwohnerin Renate Müller ist das Projekt gescheitert. "Ich spreche nicht nur im eigenen Namen", sagt die Fürstenwalderin, die direkt neben dem Grundstück wohnt, und beklagt schlimmen Vandalismus und Lärmbelästigung durch trinkende Jugendliche.

"Der Garten ist eine einzige Müllhalde", schimpft die Fürstenwalderin. Ein Holz-Unterstand auf dem Gelände wurde eingetreten, der Zaun zum Ulanenring einfach abgerissen. Das Grundstück, auf dem eine denkmalgeschützte Ulanen-Villa steht, wurde von Cornelia Petermann gepachtet, die bewusst nicht das Haus in Nutzung nehmen wollte und will. Das habe die Randalierer nicht davon abgehalten, Fenster einzutreten.

Auf den Flyern von Cornelia Petermann hat Renate Müller etwas von EU-Fördermitteln gelesen und schimpft über die Verschwendung von Steuergeld. Sie habe Cornelia Petermann mehrfach darauf angesprochen, sie sei dann auch immer gekommen, aber das nütze nichts, sagt Renate Müller.

Cornelia Petermann bestätigte die Schilderung der Anwohnerin im Wesentlichen, schätzt die Vorgänge aber anders ein. "Ich könnte jetzt in die Klage einstimmen, will das aber nicht." Die Vandalismus-Debatte zu dem Grundstück sei älter als ihr Projekt; umgekehrt sei sie erst durch die Klagen bei Anwohner-Versammlungen auf das Grundstück gekommen. Bei denjenigen, die massiv randalierten, handele es sich um eine kleine Gruppe vorbestrafter Jugendlicher, die Vermüllung entstehe, weil Jugendliche ihre Sachen einfach fallen ließen. Dagegen helfe nur ein langer Atem und mühevolle Kleinarbeit.

Sie wolle jetzt einen Zaun aufstellen lassen und Schilder mit der Aufschrift "Betreten verboten" anbringen lassen. Dann könne nach Aussage der Polizei auch Anzeige bei Verstößen aufgenommen werden. Gefragt sei dann auch die Zivilcourage der Anwohner, die nachts die Polizei rufen müssten. "Ich selbst war nachts auch zweimal da, als ich angerufen wurde, aber dann waren die Jugendlichen weg."

Künftig soll ein 1-Euro-Jobber die Arbeit unterstützen. Am 20. April soll es wieder eine Pflanz- und Aktionswoche geben. Mehr Nutzung, nicht weniger - so stellt sich Cornelia Petermann das weitere Vorgehen vor.

Fürstenwalde Seit Sommer vorigen Jahres versucht Cornelia Petermann von der Lokalen Agenda 21, auf einem Grundstück in der Neuen Gartenstraße einen Gemeinschaftsgarten aufzubauen. Es soll ein Treffpunkt für Jugendliche aus dem Wohngebiet sein. Doch nach Ansicht von Anwohnerin Renate Müller ist das Projekt gescheitert. "Ich spreche nicht nur im eigenen Namen", sagt die Fürstenwalderin, die direkt neben dem Grundstück wohnt, und beklagt schlimmen Vandalismus und Lärmbelästigung durch trinkende Jugendliche.

"Der Garten ist eine einzige Müllhalde", schimpft die Fürstenwalderin. Ein Holz-Unterstand auf dem Gelände wurde eingetreten, der Zaun zum Ulanenring einfach abgerissen. Das Grundstück, auf dem eine denkmalgeschützte Ulanen-Villa steht, wurde von Cornelia Petermann gepachtet, die bewusst nicht das Haus in Nutzung nehmen wollte und will. Das habe die Randalierer nicht davon abgehalten, Fenster einzutreten.

Auf den Flyern von Cornelia Petermann hat Renate Müller etwas von EU-Fördermitteln gelesen und schimpft über die Verschwendung von Steuergeld. Sie habe Cornelia Petermann mehrfach darauf angesprochen, sie sei dann auch immer gekommen, aber das nütze nichts, sagt Renate Müller.

Cornelia Petermann bestätigte die Schilderung der Anwohnerin im Wesentlichen, schätzt die Vorgänge aber anders ein. Die Vandalismus-Debatte zu dem Grundstück sei älter als ihr Projekt; sie sei erst durch die Klagen bei Anwohner-Versammlungen auf das Grundstück gekommen. Bei denjenigen, die massiv randalierten, handele es sich um eine Gruppe vorbestrafter Jugendlicher, die Vermüllung entstehe, weil Jugendliche ihre Sachen einfach fallen ließen. Dagegen helfe nur und mühevolle Kleinarbeit.

Sie wolle jetzt einen Zaun aufstellen lassen und Schilder mit der Aufschrift "Betreten verboten" anbringen lassen. Dann könne nach Aussage der Polizei auch Anzeige bei Verstößen aufgenommen werden. Gefragt sei dann auch die Zivilcourage der Anwohner, die nachts die Polizei rufen müssten. "Ich selbst war nachts auch zweimal da, als ich angerufen wurde, aber dann waren die Jugendlichen weg."

Künftig soll ein 1-Euro-Jobber die Arbeit unterstützen. Am 20. April soll es wieder eine Pflanz- und Aktionswoche geben. Mehr Nutzung, nicht weniger - so stellt sich Cornelia Petermann das weitere Vorgehen vor.

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