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Schwimmerin Alshammar kritisiert Anzugregel

18.03.2009, 13:07 Uhr
Sydney/Hamburg 24 Stunden nach der Aberkennung ihres Weltrekords über 50 Meter Schmetterling hat die schwedische Schwimmerin Therese Alshammar erneut Kritik an ihrer Disqualifikation durch den Weltverband FINA geübt. Die 31-Jährige hatte bei den internationalen australischen Meisterschaften am Dienstag in Sydney ihre eigene Bestzeit von 25,46 Sekunden auf 25,44 Sekunden gedrückt, dabei jedoch entgegen der neuen FINA-Regeln zwei Schwimm-Anzüge getragen. Alshammar empfinde es als "ein wenig sexistisch", dass Frauen und Männer zwar Slips unter ihren Renn-Anzügen tragen dürfen, die Brüste der Frau jedoch nicht zusätzlich bedeckt werden dürfen. Dies sagte die Schwedin am Mittwoch dem australischen Sender Ten TV.

"Falls dein Schwimm-Anzug reißt, ist es gut, Ersatz zu haben", hatte Alshammar ihren Fauxpas noch am Dienstag - fünf Stunden nach dem "verschenkten" Weltrekord - entschuldigt. Erst am vergangenen Samstag hatte die FINA in Dubai neue Bestimmungen für die Renn- Anzüge eingeführt, die im Olympia-Jahr 2008 mehr als 100 Weltrekorde begünstigt hatten.

So gilt es als erwiesen, dass zwei Anzüge den Auftrieb fördern und somit bessere Zeiten ermöglichen. Das australische Reglement erlaubt zwei Renn-Anzüge zwar, die FINA aber nicht. "Ich denke, dass allgemein jede Missachtung von Regeln Betrug darstellt", hatte Alan Thompson, der Chef-Trainer der australischen Schwimmer, am Dienstag bei den internationalen australischen Meisterschaften erklärt.

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