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"Hier ist es wirklich schön"

Antje Zimmermann / 06.05.2009, 08:00 Uhr
In der Ferne erscheint eine Menschenmasse, die sich dicht gedrängt auf das Verbündungshaus Fforst zu bewegt. Zwischen Kamerateams, Reportern und engen Vertrauten erscheint endlich der so vertraute blonde Haarschopf. Der gehört Gesine Schwan.

"Ihr müsst alle kommen und gucken: Hier ist es wirklich schön" tönt die frühere Universitäts-Präsidentin, als sie am Montag aus der Hutten-Buchhandlung, in der sie eine Lesung abgehalten hat, ins Verbündungshaus Fforst kommt. Das Haus in der Forststraße ist ein selbst verwaltetes Studentenwohnheim, welches vor drei Jahren gegründet wurde.

Gesine Schwan hatte damals die Studenten bei diesem Projekt unterstützt und das Haus quasi vor dem Abriss gerettet. Als Überraschung haben ihre ehemaligen Schützlinge neben einer Band und einem deutsch-polnischen Vokal-Ensemble ein riesiges internationales Buffet vorbereitet mit polnischem, indischem und deutschem Essen. Gesine Schwan freut sich besonders über Zurek, eine saure Mehlsuppe polnischer Art. Sie ist die erste, die vom Buffet probiert. "Es ist wirklich toll hier" ruft sie in ihrer heiteren Art.

In einer Ansprache bedankt sie sich bei den Fförstern. Sie redet über Freundschaft und über Herzlichkeit, und darüber, dass ihr beides besonders im Fforsthaus widerfahren sei. Denn das "Zusammenbringen und Zusammenwirken von Menschen ist das Wichtigste" erzählt sie.

Weiterhin macht sie auf witzige Art und Weise klar, dass sie die Studentenschaft nicht so schnell vergessen wird: "Der nächste Besuch droht auch euch!". In einem persönlichen Interview erzählt sie, dass es sehr schön für sie ist wieder in Frankfurt zu sein, "besonders jetzt, wo ich keine Ämter mehr habe". Außerdem fühle sie sich nach wie vor den Studenten sehr eng verbunden.

Höhepunkt des Abends ist ein deutsch-polnisches Vokal-Ensemble, in dem vier Studenten Klassiker wie "Veronika, der Lenz ist da" oder "ein Freund, ein guter Freund" a capella trällern.

Weiterhin wird der Abend musikalisch von der Jazz-Band "Jack Novelle" begleitet. Für den Empfang hatte das Fforsthaus finanzielle Unterstützung von der Europa-Universität, aber auch von Gesine Schwan selbst erhalten. Das übrig gebliebene Geld wird, so versprachen die Fförster, für weitere Projekte des Verbündungshauses eingesetzt.

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