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Hansestadt empfängt Blauröcke

Heike Stachowiak / 14.08.2011, 06:10 Uhr - Aktualisiert 14.08.2011, 18:11
Hamburg (In House) Mit einem guten siebten Platz ist die Freiwillige Feuerwehr Bad Freienwalde vom 
1. Hamburg-Cup am 14. August zurückgekehrt. Insgesamt 19 Mannschaften aus fünf Bundesländern waren an den Start gegangen. In zwei Wertungsläufen mussten die Blauröcke ihr Können im Löschangriff „nass“ unter Beweis stellen.

Das Team um Hauptbrandmeister René Erdmann zeigte sich hoch motiviert und neugierig auf die teilnehmenden Mitstreiter. Dazu gehörten mit den Männern aus Ihlow und Groß Neuendorf zwei weitere Mannschaften aus Märkisch-Oderland sowie Blauröcke aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Hamburg. Dass das Gros der Teams aus den neuen Bundesländern angereist war, dafür hatte Manuel Wittenburg eine plausible Erklärung. „Der Löschangriff ,nass’ wird derzeit nur von den Feuerwehren in den neuen Bundesländern als Wettkampfsport praktiziert. Das hat seinen geschichtlichen Hintergrund. Der Feuerwehrsport in der DDR kam früher aus Russland und der, wie er in den alten Ländern betrieben wird, aus Österreich“, erklärt Wittenburg als Organisator des 1. Hamburg-Cups im Löschangriff. Dass daran auch ein Team der Nationalmannschaft teilnahm, das am 2. September in Cottbus an den Start der Feuerwehrsport-Weltmeisterschaft gehen wird, freute den gebürtigen Mecklenburger und Wahl-Hamburger besonders.

Doch keine der Mannschaften musste ihr Licht unter den Scheffel stellen. Tapfer schlugen sich die Männer der Feuerwehr Ihlow. Die Blauröcke eröffneten nicht nur gemeinsam mit dem späteren Sieger Boizetal den Wettkampf, sondern konnten sich am Ende mit einer Zeit von 23,26 Sekunden den dritten Platz sichern. Die Bad Freienwalder René Erdmann, Patrick Jagdmann, David Seeger, David Koß, Guido Bell, Lars Glocke und Marco Hoffmann legten im ersten Wertungslauf eine Zeit von 25,61 Sekunden hin. Allerdings gab es Probleme mit der Pumpe. Auch im zweiten Durchgang lief es nicht ganz rund, sodass die Kurstädter mit einem siebten Platz vorlieb nehmen mussten. „Ein guter Mittelfeldplatz“, wertete René Erdmann. „Schon eine Kleinigkeit, die nicht klappt, entscheidet am Ende.“ Aber für die Männer steht fest: Nächstes Jahr sind sie wieder mit von der Partie.

Schulterklopfen gab es bereits im Vorfeld von Wilhelm Bohlmann. Der Rostocker engagiert sich als einziger Ehrenwettkampfleiter des Deutschen Feuerwehrverbandes und des internationalen Feuerwehrverbandes CTIF. Bohlmann nutzte am Sonnabend die Gelegenheit, mit den Kurstädtern ins Gespräch zu kommen und für sein Buch „Internationale Feuerwehrwettbewerbe des CTIF“, das im September in 2. Auflage erscheint, die Werbetrommel zu rühren.

1. Team Boizetal (21,35)

2. Hohen Gresse (22,59),

3. Ihlow (23,26 )

4. Schwanheide (24,26),

5. Team Lausitz (24,91),

6. Hohewisch (25,52),

7. Bad Freienwalde (25,61), 8. Groß Neuendorf (26,23) Weitere Ergebnisse unter www.feuerwehrsportwettkampf.de

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