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Rot-Weiß Werneuchen setzt sich gegen BSV Blumberg mit 4:3 (3:3) durch

Falko Schmalz macht den Unterschied

Gruntert, Stefan / 29.08.2011, 20:12 Uhr
Werneuchen (sgr) In einem hart umkämpften Spiel gegen den BSV Blumberg gelang Rot-Weiß Werneuchen der dritte Barnimliga-Sieg in Folge – und das auch mit etwas Glück. Gegen die Blumberger tut sich Werneuchen offensichtlich schwer. In der vergangenen Saison gelang gegen den BSV kein Tor, lediglich ein Punkt. Diesmal lief es anders.

Nach einem Blitzstart mit dem 1:0 von Falko Schmalz nach 20?Sekunden verlief das Spiel ausgeglichen, aber sehr wechselhaft. Ein grober Fehler des Werneuchener Torhüters Christian Nevermann und Treffer von Martin Köhler (21.) bzw. Tobias Bauer (23.) brachten den BSV dann in Front. Werneuchen schien in der ersten Halbzeit den Charakter eines Derbys sehr eigenwillig auszulegen, denn eszeigte sich im Zweikampfverhalten wenig präsent, während die Blumberger mit viel Einsatz unbedingt die ersten Punkte der Saison holen wollten.

Der erneute Gleichstand resultierte aus einem Eigentor von Martin Kuchling nach einem scharf getretenen Freistoß von Sascha Stahlberg. Erneut gelang den Blumbergern die Führung, Martin Köhler traf zum 2:3 (35.). Der überragende Falko Schmalz glich jedoch noch vor der Pause zum 3:3 aus.

Werneuchen war anschließend bis zur 60.?Minute weiterhin nicht gut im Spiel, aber immerhin zweikampfstärker und geordneter in der Offensive. Schmalz war der Matchwinner, ihm gelang schließlich das 4:3.

Im Anschluss versäumte das Heimteam weitere Treffer. Briese, Pawlack und Nevermann brachten den Ball unbedrängt vor dem gegnerischen Torwart nicht unter. So blieb es bis zum Schluss spannend, auch weil die Blumberger nie aufstecken. Kurz vor Schluss rettet der Schlussmann Christian Nevermann den Sieg mit einer Glanzparade und macht damit seinen Fehler aus der ersten Halbzeit wieder gut.

Die Blumberger zeigten eine deutliche Aufwärtstendenz und waren nah dran, ein Punkt zu holen. Nach den beiden Anfangserfolgen, in dem Rot-Weiß die Siege mit starker Mannschaftsleistung erringen konnte, machte diesmal Falko Schmalz den Unterschied, obwohl er sich vielen harten Attacken ausgesetzt sah. Zweimal konnte Werneuchen einen Rückstand aufholen, dies sollte Schub geben.

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