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Eine schwere Saison für die Handballer vom Rot-Weiß Werneuchen

Marcus Gansewick / 08.09.2011, 21:28 Uhr - Aktualisiert 09.09.2011, 07:27
Werneuchen (MOZ) Und diese Vorsicht kommt nicht von ungefähr, zu viel hat sich für die Werneuchener in der neuen Spielzeit geändert. Da ist zum einen das Problem in den eigenen Reihen – denn die lichten sich weiter. Beim ohnehin kleinen Kader muss Spielertrainer Dumke künftig weitere Abstriche machen. „Robert Kanzler hat eine schwere Knieverletzung“, berichtet der Coach über den längerfristigen Ausfall des Mittelmanns, der dem Trainer den eigenen Einsatz an der Seitenlinie verbaut. Denn nun ist Dumke selbst der einzige Spieler, der auf Rückraum Mitte agieren kann.

Doch damit nicht genug: Auch die Top-Torschützen der Vorsaison, Björn Schaffland und Martin Seidler, werden wohl seltener zur Verfügung stehen. „Björn wird sich noch mehr auf das Pfeifen konzentrieren. Und Martin wechselt beruflich an eine andere Feuerwache.“ Diese Ausfälle sollen Zugang Henrik Stübner (kommt aus der vereinseigenen Zweiten) und Routinier Remo Thies kompensieren. „Wir hoffen auf das Urgestein Remo.“ Doch selbst wenn Thies noch eine Saison ranhängt, die Spielerdecke bleibt dünn. „Bei Auswärtsspielen werden wir sicher einige Probleme bekommen“, blickt Denis Dumke voraus und bekommt am morgigen Sonnabend schon einmal eine Kostprobe davon. Beim Erstrundenspiel im Landespokal beim Landesligisten SV Eichstädt „treten wir mit einer Rumpftruppe an“, so der Coach. Entsprechend verhalten lautet denn auch seine Zielsetzung. „Wir hoffen natürlich auf einen Sieg, zumal die Vorbereitung ganz gut lief. Aber wichtig ist erst das kommende Wochenende.“

Dann beginnt mit der Heimpartie gegen den 1. VfL Potsdam III die Verbandsliga-Saison und damit auch jene Änderung, die Dumke, ähnlich wie die eigenen personellen Probleme, ebenfalls Kopfschmerzen bereitet. Der Grund: Die Kontrahenten sind stärker als je zuvor. „Die Verbandsliga-Saison wird noch einen Zacken schärfer als im Vorjahr“, weiß Dumke und nennt als Beispiel Aufsteiger Forst Borgsdorf. „Borgsdorf ist sicher der Favorit und wird den Durchmarsch schaffen.“ Zudem kam mit Schenkenberg ein „guter Absteiger aus der Brandenburgliga runter“.

Doch trotz aller Änderungen in den eigenen Reihen und im Umfeld, von der Stärke seines Teams ist Dumke weiter überzeugt. Nicht zuletzt aufgrund der bisherigen Trainingseindrücke. „Die Vorbereitung lief ganz gut. Ich hätte nicht gedacht, dass wir schon so weit sind.“ Besonders die Abwehr hat sich stabilisiert und soll, wenn möglich, dafür sorgen, dass Werneuchen sein Heil in Tempogegenstößen findet. Denn das schnelle Spiel ist die Stärke von Dumkes Team, das auch die schnelle Mitte bevorzugt. Das ist so gewollt, denn im Positionsangriff lauern bei den Rot-Weißen noch Schwächen. „Wir haben Probleme mit der Wurfkraft aus dem Rückraum. Einzig Frank Polke ist da richtig gefährlich.“

Findet Werneuchen in der neuen Saison schnell zu seinem Spiel, sollte Rang acht möglich sein. „Wir wollen aus den ersten vier Spielen vier Punkte“, fordert Denis Dumke. Die Stärke dazu besitzt sein Team. Daran glaubt Trainer Denis Dumke fest – und zwar selbst dann noch, wenn die Pokalpartie morgen verloren gehen sollte.

Bernau (dsc) Durchweg erfolgreich agierten die Judoka des PSV Bernau der Altersklassen U 10, 12 und 14 beim 11.?Mazda-Cup von Motor Babelsberg. Am Start waren nicht weniger als 35 Vereine aus acht Bundesländern.

Gut vorbereitet, doch ohne Illusionen, gingen die PSV-Kämpfer auf die Tatami, wussten sie doch um die Schwere der Aufgabe. Allen voran Vanessa Trajcev (U12). Sie arbeitete sich mit tollen Würfen ins Finale vor, wo sie dann allerdings den Kürzeren zog. Doch auch dieser 2. Platz zeigt eindrucksvoll, dass Vanessa wieder ihre alte Leistungsstärke erreicht hat.

Einmal Silber,?fünfmal Bronze

Lea-Elisa Kowalk, Henrike Mühl, Ian Willendorf, Markus Kruspe und Marvin Burkhardt standen ihr nicht viel nach. Auch sie konnten die Tatami jeweils zweimal als Sieger verlassen, mussten anschließend aber eine Niederlage hinnehmen. Im Kampf um die Bronzemedaillen konnten sie sich nochmals steigern und ihre Gegner jeweils klar besiegen.

Adrian Knospe startete mit drei Ipponsiegen, verletzte sich aber beim Halbfinal-Kampf und konnte auch im kleinen Finale nicht antreten. Sein 5.?Platz und vor allem die guten Techniken dürften ihm aber dennoch weiter Auftrieb geben.

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