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Deutsche Bahn investiert 50 Millionen Euro für die Sanierung mehrerer Eisenbahnunterführungen

Bahnhofstunnel wird Großbaustelle

Jörg Kotterba / 13.09.2011, 07:46 Uhr
Frankfurt (MOZ) Großbaustelle Deutsche Bahn: Für die Sanierung von mehreren Eisenbahnunterführungen im Stadtgebiet bis zum Stellwerk Oderbrücke werden bis September 2013 annähernd 50 Millionen Euro investiert. Die Stadt hat schon jetzt mehrere Straßensperrungen angekündigt.

Seit Montag der Vorwoche ist die Güldendorfer Straße dicht. Bauarbeiter bereiten den Abriss der Eisenbahnüberführung vor. 24 Monate lang, bis September 2013, ist die schnellste Verbindung zwischen Birkenallee und Carthausplatz zur Sackgasse degradiert.

Ein ähnliches Schicksal stehtdem Bahnhofstunnel als kürzestem Weg zwischen Altberesinchen und der Innenstadt bevor. Das Überführungsbauwerk, wie der Tunnel von Bahn-Experten genannt wird, ist so marode, dass er komplett abgerissen und neu gebaut wird. Zur Freude der vielen Kritiker, die den Schmuddeltunnel schon seit Jahren als Schandfleck bezeichnen.

50 Millionen Euro steckt die Deutsche Bahn in ein Bauprojekt, das sich quälend „Bundesschienenwegeausbauvorhaben Ausbaustrecke Berlin–Frankfurt/ (Oder)–Grenze Deutschland/Polen“ nennt. Die zweigleisige und fünf Kilometer lange Strecke zwischen dem Frankfurter Personenbahnhof und der Oderbrücke soll von jetzt 80 km/h auf eine Geschwindigkeit von Tempo 100 ausgebaut werden. „Das Großprojekt schließt Planungs-, Bau-, Montage- und Lieferleistungen für den Ersatzneubau der Eisenbahnüberführung Dresdner Straße ein“, informierte Gisbert Gahler vom Berliner Regionalbüro der DB Mobility Logistics AG. Im 50-Millionen-Projekt seien auch Tief- und Oberbau-Leistungen sowie die Neuverlegung von Telekommunikations-, Oberleitungs- und Starkstromanlagen über den neuen Gleisen enthalten. Hinzu kämen sogenannte Anpassungsmaßnahmen an der Gehweg- und Straßenbefestigung sowie der Straßenbahnfahrleitung durch den Bahnhofstunnel.

Der wird ab Januar 2012 zur Baustelle und für den Fahrzeugverkehr gesperrt – vom Linienbus abgesehen. Damit wenigstens die Straßenbahn zwischen Zentrum und Neuberesinchen eingleisig durch das Loch fahren kann, werden vom 29. September bis 10. Oktober vorbereitende Maßnahmen getroffen. Unter anderem werden Medien in einem neuen Kanal verlegt.

Michael Ebermann, Geschäftsführer der Stadtverkehrsgesellschaft (SVF), berichtete, dass vor und hinter dem Bahnhofstunnel Bauweichen eingebaut werden. Voraussetzung, damit ab Januar die Straßenbahnen der Linien 1 und 5 die Eisenbahnüberführung zweieinhalb Jahre lang auf einem Gleis – wechselseitig und der Bautechnologie angepasst – passieren können.Die Straßenbahnen der Linien 1 pendeln zwischen Neuberesinchen und der Lebuser Vorstadt, die der 5 zwischen Neuberesinchen und dem Messegelände. Das städtische Tiefbauamt, ergänzte Ebermann, bereite das Bauvorhaben mit der SVF gemeinsam vor.

Der Busverkehr wird in der Spur der Straßenbahn im Einbahnverkehr von Nord (Bahnhofstraße) nach Süd (Dresdner Platz) geführt. Der Fußgängerverkehr wird wechselseitig über jeweils eine Gehwegseite in einem beleuchteten und – wie es heißt – trümmersicheren Schutztunnel durch den Baubereich geführt. Zum Großprojekt der Bahn gehört auch der Neubau von zwei Lärmschutzwänden und sechs Stützbau- ?werken.

Insgesamt investiert die Deutsche Bahn nach Auskunft von Gisbert Gahler für die Sanierung des Strecke Berlin–Frankfurt/Grenze 570 Millionen Euro. Darin enthalten sind unter anderem der schon erfolgte Neubau der 442 Meter langen Oderbrücke mit Kosten von 20 Millionen Euro.

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Realist 15.09.2011 - 17:26:34

@REICH

Zur Erinnerung: K.Marx war der Meinung, den Sozialismus baut man in der ganzen Welt auf. Lenin reduzierte das auf ein Land. Die Führung der DDR meinte, dass geht nur in einer Stadt (Ost-Berlin). In den anderen Städten sah es dann so aus, wie in Frankfurt (Oder) oder anderswo. Altberesinchen, die Gubener Straße mit den Einschüssen aus dem zweiten Weltkrieg, eine zerfallen Marienkirche, einen Bahnhof in dem es an jeder Ecke nach Urin stank und eine Plattenbausiedlung in der es durch die Fugen regnete. Ja, wir sind "Reich" an den traurigen Erinnerungen und freuen uns auf jedes Haus, dass saniert wird und jede Brücke die wieder o.k. ist. Die gewonnene Reisefreiheit bietet natürlich jedem Nostalgiker die Möglichkeit sein Leben in Nord-Korea oder in der Sonne auf Cuba zu verbringen. Da kann man dann in der Vergangenheit schwelgen und mit dem Mangel umgehen.

Der Pauschalist 15.09.2011 - 13:33:07

@Reich

Stimmt genau. Zu DDR-Zeiten war das Verkehrsaufkommen in jedem Fall vergleichbar, da jeder ein Auto sein eigen nannte der auch nur wollte und Sprit an jeder Ecke, zu jeder Tages- und Nachtzeit in rauen Mengen verkauft wurde. Man fuhr - ach was sag ich, brauste - mit seinem Boliden über gut ausgebaute Autobahnen und Landstraßen über aalglaten Asphalt und keineswegs über Kopfsteinpflaster. Von Rügen auf den Fichtelberg ging es in Rekordzeit. Keine Baustelle konnte einen aufhalten, alles im Griff. Die Karawane von Millionen und Abermillionen Zeugnissen DDR-Schaffens wälzte sich jeden Sommer in alle Landesteile der DDR.. Ist die Erinnerung schon so verblasst?

faules ei im omelette 15.09.2011 - 12:05:54

@reich

Das heißt, dass zu DDR-Zeiten an den Straßen nicht viel gemacht wurde oder haben Sie schon vergessen, wie zu DDR-Zeiten unsere Straßen aussahen. Wenn ja, empfehle ich Ihnen die DVD-Produktion, welche das Stadtarchiv Frankfurt (Oder) 1990 von unserer Stadt erstellt hat. Da kann sich jeder beeindruckend überzeugen, wie Frankfurt 1990 aussah und was sich in den letzetn 20 Jahren positiv verändert hat. Und den Individualverkehr heute mit DDR-Zeiten zu vergleichen, finde ich einfach nur richtig lustig. Wahrscheionlich haben sich die Planer der BAB 12 bei der Entscheidung, ob die Fahrbahn zwei- oder dreispurig ausgebaut werden soll, auch an den Verkehrsverhältnissen aus DDR-Zeiten orientiert. XD

REich 15.09.2011 - 11:01:54

Kommentar von Realist

Was heißt in 40 Jhren Sozialismus wurde nichts gemacht, in 20 Jahren Deutsche Einheit sieht es doch auch nicht besser aus. Es ist immer einfach, Alles auf die DDR zu schieben. So ein Verkehrschaos gab es jedenfalls zu DDR-Zeiten nicht.

faules ei im omelette 14.09.2011 - 17:45:39

Tunnelsanierungsdisaster & @ Marco Habeck

Wenn ich an das Disaster bei der Tunnelsanierung in der Großen Müllroser Str. denke, sollte alle getrost zwei Jahre drauf packen. Und wenn ich daran denke, dass bis vor kurzem die Stadtplaner den Individualverkehr in der Innenenstadt ohne Not durch ein einziges Nadelöhr (K.-Marx-Str.) pressen wollten und das auch noch genial fanden, fällt mir zum Theme Infrastruktur gar nichts mehr ein.

SeroEna 14.09.2011 - 08:36:41

Fahrbetrieb einstellen!

Imemrhin gibt es 6 Wochen Sommerferien im Jahr... Statt auch für Bus und Bahn den Tunnel zu sperren, um schnellstmöglich eine Sanierung/ Renovierung durchzuführen, wird wieder der Individualverkehr gesperrt. Statt Bauweichen für mehrere Tausend € einzubauen, könnte man davon auch Kindergärten renovieren. Der Weg aussen herum ist auch für einen Bus zu schaffen. Und da ich davon ausgehe, das eine Vollsperrung eigentlich nur für den Abriss notwendig ist, reichen 6 Wochen dafür aus. Aber da weder der Stadtverkehr, noch die DB den Fahrbetrieb einstellen will, muss man halt 2-3 Jahre so einen Schildbürgerstreich machen. Und wie schon festgestellt wurde, geht es danach dann bei den Brückenwerken über die Leipziger Straße weiter. Mal eben die B 87 / B 112 vollständig sperren/ für 2 Jahre zur Dauerbaustelle degradieren? Am besten dann den Verkehr, über die Markendorfer Straße (wird ja gerade renoviert) und den neuen Bahnhofstunnel leiten.

Realist 13.09.2011 - 19:57:32

Alter Tunnel- nicht einfach!

Einen Tunnel bei laufendem Fahrbetrieb zu sanieren ist schon eine ingenieurtechnische Meisterleistung. Dazu kommen noch witterungsabhängige Einschränkungen, die noch keiner kennt. Sicher wäre ein totaler Abriss und ein völliger Neubau schneller zu realisieren. Deshalb ist hier Geduld angesagt. Wenn die geplante Zeit unterboten wird, ist es ein Grund zur Freude. Jeder, der schon sein Wohnzimmer mit seinem Möbelbestand renoviert hat weiß , dass es in einem leeren Zimmer schneller geht. Überlassen wir den kompetenten Fachleuten die Baustelle und geben ihnen unser Vertrauen.

Bimmel 13.09.2011 - 18:33:56

Nicht die Baustelle und deren Dauer an sich...

..sollte stören, auch wenn gut 2 Jahre Bauzeit verdammt lang ist. Was sein muss, kommt unweigerlich. Und daß der Bahnhofstunnel alles andere als eine Augenweide ist, dürfte wohl niemand abstreiten. Aber war nicht erst Anfang diesen Jahres der Tunnel kurzzeitig gesperrt, um Ausbesserungsmaßnahmen an der Fahrbahn bzw. dem Strassenbahn-Strang durchzuführen? Hier hätte man mit geeigneter Kommunikation sicher Geld sparen können.

Marco Habeck 13.09.2011 - 17:38:05

Warum ist das so?

Weil Radwege kaum da sind. Der Radfahrer plötzlich am Ende eines Radweges steht und die Situation völlig unklar ist. Weil Einbahnstraßen kaum oder gar nicht für den Radverkehr frei gegeben sind. Obwohl sie breit genug wären. Auto fahren die nicht in der Lage sind beim Abbiegen nach Rechts zu schauen oder beim links abbiegen die Vorfahrt zu beachten sind die größte Gefahr für Radfahrer. Noch gefährlicher sind rechts Abbieger die mal schnell noch vorbei wollen und den Radfahrer arg schneiden. Es gibt Rücksichtlose Autofahrer wie Radfahrer. Beide werden Bestraft wenn sie sich nicht an die STVO halten. Aber der Radfahrer und Fußgänger ist immer der die grausamste Infrastruktur vorfindet. Andere Städte messen sich nicht damit wieviel Autoverkehr sie durch die Innenstadt quetschen. Sondern er wie wenig. Frankfurt hat vieles echt verschlafen. Obwohl vieles schon erneuert wurde Radwege wurden vergessen. Auch über die Oderbrücke gibt es keinen Radweg. Bis dahin aber auch nicht. Wenn da auf dem Fußweg fährt wird man abkassiert. Bürger bezahlen für die schlechte Planung auch noch. Die schlimmste Fehlplanung ist der Fußgänger weg zwischen Oderturm lennepassage warum dort es keinen Fußgängerübergang gibt wo Autofahrer anhalten müssen? Ist mir Rätselhaft. Die Leute müssen sich umfahren lassen. Mit einer attraktiven Innenstadt haben solche Fehlplanung nichts zu tun. Wann kommt der Zebrastreifen?

SeroEna 13.09.2011 - 17:16:21

@Realist

So realistisch ist es aber leider nicht... Denn nicht wie Sie schreiben, in "einigen Monaten" - sondern in einigen Jahren... Darum geht es hier gerade! Ich bin auch für die Verschönerung, aber muss man dafür zwei Jahre veranschlagen? Der Bahnhofstunnel ist nicht nur für den ÖPNV eine wichtige Verbindung. Das könnte auch schneller gehen, sofern man denn wollte.

Klingel 13.09.2011 - 17:10:58

@MARCO HABECK

Es muss nicht immer und überall mit dem Fahrrad gefahren werden. Mit dem Auto geht das auch nicht. Leider sind rücksichtslose Radfahrer auf Gehwegen und Ampelübergängen auch störende Zeitgenossen geworden.

Marco Habeck 13.09.2011 - 17:05:52

und wurde an einen Radweg gedacht?

Denn vor Wilke gab es ja jemand der Fahrradstadt Frankfurt laut in die Welt brüllte. Nur haben die Planer damals und heute die Radwege vergessen oder Sie sind eine Katastrophe. Ich wette einen Radweg gibt es diesmal auch nicht. Bleibt nur schieben übrig oder in den Schienen Hängenbleiben. Vorher sich von der bimmelnden Bahn nötigen lassen. Ach die Ausrede heißt bestimmt da wäre kein Platz dafür. Achja verständlich in der ganzen Stadt ist kein platz dafür. Verständlich...

Realist 13.09.2011 - 16:43:26

Warum erst jetzt?

Warum regen sicherst jetzt einige ganz schlaue Tunnel-Fans über den Zustand auf. In 40 Jahre Sozialismus ist nicht´ s an den Brücken und dem Tunnel gemacht worden. Keiner regte sich auf! Jetzt wo die DB die Brücke in der Leipziger Straße, den Tunnel Große Müllroser Straße, den Tunnel Güldendorfer Straße und nun auch das hässliche Entlein Dresdener Straße in Ordnung bringt, gibt es hier unsinnige Kommentare. Auch der Bahnhof Frankfurt (Oder), die Bahnsteige und die Eisenbahnbrücke über die Oder wurden saniert. Dazu kommen noch zig Kilometer Schienennetz und elektronische Steuerung in der Umgebung. Nun wollen wir mal den Ball schön flach halten. Was hier in 15 Jahren angepackt wurde, ist schon bemerkenswert. In einigen Monaten wird dann das ewige "Dreckloch" Bahnhofstraße mit dem Tunnel nach Altberesinchen endgültig verschwunden sein. Schon vergessen, wie eifrige SED-Aktivisten für den Erhalt ihres Systems in FFO demonstrierten. Dann wäre vielleicht schon halb Frankfurt (Oder) zerfallen. Aber es wird schon einige "Fleißige " Sprayer geben, die die Arbeit wieder verhunzen. Hoffentlich gibt es hier dann auch Kommentare.

SeroEna 13.09.2011 - 16:22:57

Ja,

wie geil wäre das denn wenn die Brücken über die Leipziger Straße gleich mitgemacht werden. Entweder man zieht um, oder besorgt sich nen Parkplatz und nen Zweitfahrzeug, für die jeweils andere Seite.

XYZ 13.09.2011 - 15:58:11

das ist noch nicht alles

da gibt es dann auch noch die baufälligen Brücken Leipziger Str./Kamithalle, Markendorfer Str., August-Bebel-Str., Fürstenwalder Poststr..... Die kann man alle gleichzeitig abreißen oder auch neubauen ! Und das alles immer in "Rekordzeit" !

Nachdenker 13.09.2011 - 10:59:33

vor über hundert Jahren

Wie lange hat man eigentlich vor über hundert Jahren für den Bau der Tunnelanlage an der Güldendorfer Str. gebraucht, als nur Handarbeit und Pferd und Wagen zu Verfügung standen? Was dauert an einem Abriß(und nur davon war im Artikel die Rede) einer nicht mehr befahrenen Strecke 2 Jahre? Auch würde mich interessieren, ob beim Umbau des Bahnhofstunnel nur die "wichtigen Gleise"(wie beim Brückenneubau iin der Leipziger Straße) ein neues Bauwerk erhalten und der Rest- der nicht mehr genutzte Teil- weiter vor sich hin gammelt. Schaut man sich den Platzbedarf oberhalb des Bahnhofstunnels an, dürfte zukünftig einige Gleibsrücken nebeneinander, die dann auch Tageslicht nach unten lassen würden, genügen.

SeroEna 13.09.2011 - 10:51:29

Müllroser Tunnel ging auch?

Mich hat das damals schon sehr gestört... Und wenn man sich den Artikel anschaut, dann weiß ich nicht... http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/45170/ 180% Steigerung der Bauzeit, von 7 Monate auf 20. Übertragen bedeutet das, von 48 Monate auf 137 Monate *grübel* Ok, ich stell mich mal auf ~6 Jahre Bauzeit ein :-D Zustimmen tue ich dir aber beim hässlichen Tunnel, der sollte wirklich überabreitet werden. Aber ich habe auch Angst, das diese alte Optik verschwindet. Ich mag diese Stahlstreben überall. Alte Baukunst eben. Was habe ich von einem neuen Betontunnel, der zwar hübsch aussieht - aber den architektonischen Reiz als Übergang zu Altberesinchen und Historie völlig entgegensteht. Wenn ich also nen neuen "ALTEN" Tunnel bekomme, nehme ich auch 6 Jahre in Kauf!

Robert 13.09.2011 - 10:25:55

ich find es gut

@SeroEna der statt kommt es doch recht :) so wrd alles schön, sogar der hässliche Tunnel :) und solange die Bahn investiert, ist es doch egal, da werden gern 2 Jahre in Kauf genommen, länger als Große Müllroser wirds wohl nicht dauern, und es ging ja im Endeffekt auch.

SeroEna 13.09.2011 - 09:59:35

@Knalltüte

Mit der Genehmigung und deren Auflagen! Immerhin muss auch die DB sich eine Baugenehmigung geben lassen. Und da kann man Auflagen eintragen. Unter anderem auch Verzögerungsstrafzahlungen. ;-)

Knalltüte 13.09.2011 - 09:49:23

@SeroEna

Mit welchem Druckmittel sollte denn ein Frankfurter Politiker eine Bauzeit von 8 Monaten durchdrücken? Mit der Kraft seiner Backen?

SeroEna 13.09.2011 - 09:47:44

Wie bitte?

Zwei Hauptverbindungswege mal eben für 2 Jahre sperren... Das endet doch wieder wie in der Großen Müllroser, wo es auch weit über den Zeitplan hinausging. Entschuldigug, da gab es unvorhersehbare Umstände,,, *bla bla* Solange der Bahnverkehr rollt, ist der DB doch alles andere egal was passiert. Kann sich denn kein Stadtverantwortlicher mal hinstellen, die Backen zusammenkneifen und verkünden: "Wir geben euch 8 Monate in 2012, macht was draus!" Kann doch nicht so schwer sein, Abriss und Neuaufbau! Und wenn man dafür mal in den 6 Wochen Sommerferien keine Verbindung hat, sondern ÖPNV aussen rum, dürfte das auch gar nicht so schwer sein. Aber was rede ich da, der dort wohnt. Die Herren in der Berliner Zentrale, haben sich dabei schon was gedacht. Ich hoffe der Bauamtsleiter, der das durchgewunken hat auch.

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