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Ohne Beteiligung der Studenten steigt Defizit

Start der Buslinie nach Slubice gefährdet

Heinz Kannenberg / 14.09.2011, 18:54 Uhr
Frankfurt (MOZ) Der Start für eine Buslinie nach Slubice steht noch nicht fest. Die Slubicer Stadtverwaltung prüft noch ein Frankfurter Vertragsangebot. Die Beteiligung des Allgemeinen Studentischen Ausschusses (AStA) an der Finanzierung ist auch offen. Darüber informierte Beigeordneter Markus Derling (CDU) im Haushaltsausschuss.

Derling wollte sich vorgestern Abend vor den Abgeordneten nicht festlegen. Ziel sei die Eröffnung der Buslinie zwischen Frankfurt und Slubice im November gewesen. „Es gibt schon wieder Verzögerungen“, räumte er ein. Der Slubicer Seite läge ein Vertragsentwurf für die gemeinsame Linie vor. Dieser regele auch die Übernahme des voraussichtlichen Defizits einer Buslinie anteilig durch beide Seiten. Die Anteile würden sich nach der Streckenlänge auf dem jeweiligen Territorium errechnen. Demnach müsste Slubice 25 000 Euro und Frankfurt 21 000 Euro des Defizits pro Jahr tragen.

Derling räumte jedoch ein, dass diese Rechnung für die Frankfurter Seite nur aufgeht, wenn der AStA an seinem ursprünglichen Angebot festhalte und pro Monat 80 Cent für ein Semesterticket mehr zahlt. Der AStA will dies jedoch an eine Zusage koppeln, dass langfristig eine grenzüberschreitende Straßenbahn gebaut wird. Der studentische Ausschuss beruft sich dabei auf das im Juli vorgelegte Gutachten, dass eine Tram mit Gewinn und ein Bus mit Defizit fährt. Sollte sich der AStA an der Finanzierung der Buslinie nicht beteiligen, bestätigte Derling, würde sich für die Frankfurter Seite das Defizit auf etwa 70 000 Euro im Jahr erhöhen. Laut Derling führt die Stadt mit dem AStA in den nächsten Tagen Verhandlungen.

Die Kosten von 180 000 Euro für das Tram-Gutachten werden in vier Raten an die Projektfirma gezahlt, informierte Derling. Drei Raten seien durch Frankfurt bereits beglichen. Die Schlussrate von 18 000 Euro stehe noch aus. Nach Erhalt der Schlussrechnung werde die Frankfurter Seite die Slubicer Seite auffordern, ihre vertraglich vereinbarten anteilmäßigen Kosten von 60 000 Euro an Frankfurt zu bezahlen. Diese Verfahrensweise sei im Frühjahr mit dem neuen Slubicer Bürgermeister Tomasz Ciszewicz vereinbart worden. Ciszewicz hatte angesichts der sehr schwierigen Haushaltssituation, die er bei seiner Amtsübernahme angetroffen habe, um diese Zahlungsverschiebung gebeten.

Heidrun Förster (SPD) kritisierte die Entscheidung, für Slubice in Vorleistung zu gehen. Försters Antrag, so schnell wie möglich von der Projektfirma eine Schlussrechnung zu fordern und Slubice aufzufordern, dann innerhalb von vier Wochen 60 000 Euro zu bezahlen, wurde jedoch mit großer Mehrheit abgelehnt. Derling sprach von keiner erfreulichen Entwicklung. Aber er warb für gegenseitige Rücksichtnahme in dieser Phase. „Frankfurt hat ein eigenes Interesse, sein Personen- und Nahverkehrskonzept zukunftssicher und wirtschaftlich auszubauen. Die Vernunft sagt, das geht nur partnerschaftlich mit Slubice“, betonte er. Wolfram Grünkorn (FDP) sah keinen Grund für Aufregung. „Gezahlt wird nach Rechnungslegung. Und die Schlussrechnung liegt noch nicht vor. Also ist alles noch im grünen Bereich“, sagte er.

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faules ei im omelette 19.09.2011 - 15:08:09

"Frank Hammer"-Fake!

O.k., jetzt glaube ich es auch. Wer massiv so viele Fehler in seinem Kommentar hinterlässt, möchte offensichtlich, dass er als Fake identifiziert wird. Auch wer Frank Hammer beim WMZ-Kommentar erleben musste - (ganz nebenbei: Ein Komunalpolitiker (Die.Linke) bekommt in einem "unabhängigen" Stadtfernsehsender die Möglichkeit, seine politischen Ansichten als "Kommentar" getarnt unter´s Volk zu bringen - Hochnotpeinlich! - und seine Verantwortung als Aufsichtratsmitglied der WoWi klein zu reden (die Anderen waren Schuld) - wird hier trotzdem schnell bemerken, dass es sich um einen Fake handeln muss. Aber ich würde schon gern Hammers Gesicht sehen, wenn er in der sog. Abgeordnetensprechstunde auf den hiesigen Vorgang angesprochen werden würde.

Frag lieber einmal mehr 19.09.2011 - 08:40:01

@Frank Hammer

Öffentliches Gespräch?In der Abgeordnetensprechstunde? Damit Sie uns Herrn Staatsanwalt Neff auf den Hals hetzen? Oder die Freunde des Hanseclubs für unsere Entlassung sorgen?

Frank Hammer 18.09.2011 - 23:42:29

Kleine Korrektur

Ich bin nicht der Vorsitzende der Aufsichtsrates der Messe- und Verabstaltungs GmbH. Ab Oktober werde ich wieder monatliche Abgeordnetensprechstunden durchführen. Wir konnen also in ein direktes Gerspräch eintreten. Mit freundlichen Grüßen Frank Hammer

Bert Lange 18.09.2011 - 16:35:48

WMZ

Interview Herr Hammer. Erneuter Rundumschlag gegen Bürger.

heinz Krüger 17.09.2011 - 12:30:00

@Beate Gering

Mit diesen Fähigkeiten spielt er sich zum Aufsichtsratsvorsitzenden der Messe-und Veranstaltungsgesellschaft auf und erklärt uns die Zukunft im ÖPNV. Stimmt @Schulze:Alles noch viel Schlimmer. Wer hat sich bloss in Frankfurt die Machtzentralen gesichert? Warum lässt Die.Linke so etwas mit sich machen?

polygraph 17.09.2011 - 06:17:35

Guten Morgen Genosse Hammer,

steigen Sie ab, denn das Pferd das Sie so "erfolgreich" reiten ist längst tot.

Bimmel 17.09.2011 - 01:14:41

einspruch

Die Wortmeldungen eines fiktiven F.H. entsprechen dem, was dieser Mensch vor 89 publiziert hat, die Wortmeldungen hier, heute, anno 2011 sind dem nicht minder einzuordnen. Es obliegt der MOZ, jetzt für Klarheit zu sorgen..... Oder auch nicht, wenn sie politisch beeinflusst ist (woran ich nicht zweifle)

Schulze 16.09.2011 - 19:56:56

@Hintergrund: Keine Computer-Ahnung

Das ist ja noch viel schlimmer als befürchtet. Solche Typen regieren Frankfurt (Oder)?

Beate Gering 16.09.2011 - 17:56:08

Hintergrund: Keine Computer-Ahnung

Nach meinen Erkenntnissen hat die reale Person Frank Hammer relativ wenig bis gar keine Ahnung, wie man mit einem Computer umgeht bzw. wo sich dort das Internet anstöpseln läßt. Von daher können die Wortmeldungen vom Kommentator "Frank Hammer" hier in diesem Kommentarforum nur "getürkt" sein. Die Anonymität des Internets machts möglich und die MOZ kanns nicht überprüfen!

faules ei im omelette 16.09.2011 - 15:45:33

Perfekte Imitation!

Da in diesem Forum eine Anmeldung nicht notwendig ist, kann somit jeder sich mit einem x-beliebigen Namen zu Wort melden. Auch mit dem Frank Hammers. Wenn jemand unter dessen Namen hier Fake-Kommentare schreibt, muss er Frank Hammer aufgrund der perfekten Imitation dessen Arroganz und Großmannssucht zumindest recht gut kennen. Wie auch immer: Eine gelungene Ablenkung vom Thema. Dies alles ändert aber nichts daran, dass die Grenz-Tram mitlerweile eine Totgeburt ist.

Marco Habeck 16.09.2011 - 14:32:17

Bevor sich hier alle aufregt oder ich micht bedenkt eins

Es ist nicht sicher ob der Kommentar wirklich von Ihm stammt. Man kann sich auch hinter Namen verstecken. Darum bitte ich, auch im Interesse der Person die Redaktion zu prüfen ob diese Kommentare wirklich von der Person stammen. Wenn nicht diese zu löschen. Ein kleiner Hinweis bzw. eine Stellungsnahme der betroffenen Person wäre sicherlich hilfreich. Traurig wenn Menschen so Denken und diese eigentlich die Bürger vertreten sollen. Ich glaube das habe viele die dort sitzen vergessen.

Rücktritt 16.09.2011 - 14:15:49

@Verfolgter

Dem kann man sich nur anschliessen. Sollte der Partei DIE LINKE daran gelegen sein, sich als demokratische Partei zu verstehen, zu präsentieren und auch zu arbeiten, sind Leute wie Herr Hammer nicht mehr tragbar. Wer sich dermassen arrogant, überheblich und abwertend gegenüber dem Bürger, der immerhin auch Wähler solcher Leute ist verhält, hat seine Legitimation als Politiker verspielt.

Verfolgter wie zu DDR Zeiten in der eigenen Partei 16.09.2011 - 13:45:54

Belastung für meine Partei

Genosse Hammer, trete Bitte sofort von allen Ämtern zurück und verlasse unsere Partei. Ein solch undemokratisches Gebahren kann ich als demokratischer Sozialist nicht tolerieren. Ein Rückfall deiner Person in tiefste Zeiten der Diktatur, der sich über die Arbeiter und das Volk erhobenen Parteifunktionäre. Nach dem Motto "Die Partei hat immer Recht" nun," Der Frank Hammer hat immer Recht". Ich fordere Dich auf, entschuldige Dich bei den Bürgern für Deinen undemokratischen Wutausbruch und verlasse unsere Partei.

W 16.09.2011 - 11:21:32

@NENA GRÜNBERG

Sehr geehrte Frau Grünberg, wenn Sie Frank Hammer wegen eines offensichtlichen Tippfehlers schlechtes Deutsch vorwerfen, sollten Sie sich mal einen aktuellen Duden zur Hand nehmen. Dann werden Sie feststellen, dass "Schlussfolgerung" bereits seit langer Zeit nicht mehr mit "ß" geschrieben wird. Wer im Glashaus sitzt... Mit freundlichen Grüßen!

Fran 16.09.2011 - 09:49:38

Erfolgreich? Wo jetzt?

Hier ist man schon am verdrängen des Misserfolges und Legendenbildung. Dieser Realitätsverlust ist ja erschreckend.

Frank Hammer 16.09.2011 - 09:30:48

Interessante Erfahrung

Na, das ist ja besser, als beim Angeln: So viele Fische an einem Köder... Übrigens: Die Initiative ProTram arbeitet parteiübergreifend, öffentlich, also nicht anonym (! Danke). Das wir erfolgreich sind, wird einige hier nerven. Besuchen Sie unsere Veranstaltungen, dann lernen sie auch unsere Argumente kennen. Bis demnächst in dieser Stadt Frank Hammer

holger brecht 16.09.2011 - 09:13:28

Frank Hammer

Interessante Entwicklung. Erst eine Bürgerabstimmung initiert. Dann der Erste der gegen diese eine Initiative gründete. Trieft vor Selbstgerechtigkeit und der Sucht zur "Macht" zu gehören. Horizont auf Straßenbahn,Staatsorchester,Uniball und Kultureinrichtungen beschränkt. Probleme der Arbeitslosen, Hartz4-Empfänger,Geringverdiener, WoWi-Opfer gehen Ihm ab. Fühlt sich als Intellektueller Alleswisser/Besserwisser und insbesondere EU-Fördermittel Experte.Jedoch nur für Projekte die er für seinen Dunstkreis protegiert. Denkt daran, diese Menschen wählt, wer Die.Linke wählt. Nach seinen undemokratischen Aussagen für mich nicht mehr tragbar. Sollte sofort von der politischen Bühne abtreten. Parteiausschluß, wegen parteischädigenden Verhaltens ,wäre nach diesem Ausbruch an Arroganz und bürgerentfremdenden Verhaltens auch drin. Aber ich glaube dieser Mann kennzeichnet charismatisch die Frankfurter Die.Linke. Paktiert nur noch mit Wirtschaftsverbänden und etablierten Parteien. Wähler sucht euch Alternativen.

Müller 15.09.2011 - 20:34:35

@hier einiges mächtig unrund läuft.

Einen anderen Eindruck kann man hier nicht mehr haben. Was hier auf dem Rücken der Frankfurter und Slubicer Bürger ausgetragen wird, verschlägt einem den Atem. Warum gibt es keine ehrliche Position gegenüber den Bürgern beider Städte? Was soll der einfache Slubicer Taxifahrer von uns oder der Politik denken? Ich verzichte auf den Spruch auf polnisch. Nach dem langen Zeitraum der Diskussionen müsste doch alles geklärt sein. Wenn nun noch aus lauter Lebensfreude die Magistrale zum autofreien Sonnabend gesperrt wird, versteht man die Welt nicht mehr. Oder ist es schon ein Vorzeichen- Laufen ist angesagt!-.

Marco Habeck 15.09.2011 - 20:21:43

Also ich betrachte die Sache Neutral

Aber ich habe von meiner Mutter gelernt zu Rechnen. Beide Städte sind Pleite. Das ist schon mal der erste realistische Fakt. Feder die 180000€ Kosten für das Gutachten noch die Kosten die Vorher schon aufgelaufen sind konnte Frankfurt aus dem Überschuss bezahlen. Wenn dann noch nicht einmal die Finanzierung einer Buslinie gelingt wird der Bürger misstrauisch. Wenn dann die Gefahr besteht das die Sache noch mehr aus dem Ruder läuft. Warum sollte die Bürger nicht dagegen sein das sich seine Stadt noch weiter Verschuldet. Der Bund macht es vor die Städte machen es nach. Alles immer eine Generation weiter schieben. Unsere Kindeskinder Zahlen für diese Luftnummern. Der Verstand das normales Bürgers sagt wenn er in seinen Portmonai schaut und es ist nichts drin. Kann er auch nicht in den Laden rennen und sich ein Auto,Fernseher oder HIFI Anlage kaufen. Weil er es unbedingt haben möchte. Macht es es doch auf Pump kommt irrend wann der Herr und klebt den Kuckuck drauf. Sollen sich die Bürger gefallen lassen das sich die Stadt noch mehr verschuldet immer mehr Risiken eingeht. Die die Bürger und Kinder dann spüren wenn es mal wieder ans Sparen geht. Liebe Herrn erledigt doch erstmals eure städtischen Aufgaben bevor ihr Luftlöcher baut. Es gibt so viel in der Stadt zu verbessern. Muss es unbedingt eine Straßenbahn sind und das bei der desolaten den Haushalt? Es wird ja nicht besser sondern schlimmer. Lieber Herrn denkt an die Zukunft eurer Kinder. Wenn der Haushalt ausgeglichen ist und man wieder im plus ist kann man die Bahn immer noch bauen. Ich denke das die Bahn den meisten Bürgern unwichtig ist. Leute setzt das Geld endlich vernünftig ein. Deutschland zahlt jetzt schon 40 Mrd Zinsen ! Mit dem Geld könnte man Berge versetzen! Hört endlich auf damit!

faules ei im omelette 15.09.2011 - 20:07:14

@Peter

Endlich mal ein guter Vorschlag. Na dann, sehr geehrter Peter, gehen Sie am Besten mit gutem Beispiel voran und bleiben sich treu, in dem Sie sich ändern. Es soll ja auch Leute geben, die sich nicht besoffen quatschen lassen von immer neuen Gutachten, welche zu allem Überfluss nicht nur immer "beeindruckendere" und rosigere Zahlen präsentierten, sonderm auch noch jedes mal eine hörere Summe der Gesamtkosten ergaben. Diese nüchtern denkenden Personen sollen sich dann nach Ihrer Ansicht ändern, um sich treu zu bleiben? Etwas vermessen, finde ich. Bitte verlangen Sie nicht von anderen Personen, was Sie nicht bereit sind zu leisten. Oder haben Sie sich bereits geändert??? Zudem finde ich es sehr anmaßend, dass Sie Personen, die die endlose Geschichte Grenz-Tram kritisch reflektieren, hier als "Tram-Gegner" bezeichnen. Es geht dabei doch eher um die Tatsache, dass nichts, aber auch nichts wirklich geregelt ist, es keine Klarheit gibt, ob die polnische Seite überhaupt zu ihrem Glück gezwungen werden will und ob die deutschen Befürworter dieses Projektes einen negativen Beschluss der polnischen Seite überhaupt akzeptieren werden/können (zugegebenermaßen ist der letzte Aspekt hypotetisch, aber die Zeit wird es zeigen). Sorge bereitet mir auch die Tatsache, dass es bereits bei der Begleichung der Gutachtenkosten Probleme mit der Solvenz Slubices zu geben scheint. Das ist kein gutes Omen. Man braucht nicht Pessimist zu sein, um zu begreifen, dass es mit ein bißchen Zurücklehnen nicht wirklich getan ist und hier einiges mächtig unrund läuft.

Peter 15.09.2011 - 19:40:01

Nur wer sich ändert, bleibt sich treu...

... hat Wolf Biermann einst gesungen. Alle bisherigen Gutachten haben eindrucksvoll gezeigt, dass eine Straßenbahnverbindung zwischen Frankfurt und Słubice technisch machbar und wirtschaftlich sinnvoll ist. Tram-Gegner, die unter dem Eindruck der Fakten zu Befürwortern wurden, verdienen Respekt. Es ist wahrlich nicht leicht, seine Meinung zu ändern. Viele Tram-Gegner, die hier posten, halten scheinbar aus Prinzip an ihrer Gegnerschaft fest. Mangels Argumente kommen dann wahlweise Beschimpfungen (manchmal bis hin zu Verleumdungen) oder falsche Tatsachenbehauptungen. Erstere will ich hier nicht erneut auflisten, für zweitere nur ein Beispiel aus einem jüngeren Kommentar: @Marie Laufer „Die Entscheidung in Slubice ist längst für den Bus gefallen“. Die (unverbindliche) Bürgerbefragung in Słubice läuft erst vom 19. bis 30. September, das Stadtparlament hat auch noch keine Abstimmung durchgeführt. Nur Frau Laufer weiß schon, wie es ausgegangen ist. Liebe Tram-Gegner, lehnen Sie sich doch mal kurz zurück, lesen Sie das aktuelle Gutachten, machen Sie sich mit den Fakten vertraut. Falls Sie dadurch Ihre Meinung ändern, ist das nicht schlimm. Im Gegenteil. Nur wer sich ändert, bleibt sich treu.

polygraph 15.09.2011 - 18:52:15

Liebe Kommentatoren,

wer das Vergnügen hatte Herrn Hammer aus seiner beruflichen DDR-Zeit zu kennen, der erkennt am Stil auch unzweifelhaft, dass es sich bei besagtem Kommentator nicht um einen Trittbrettfahrer handelt. Bemerkenswert ist aber doch seine steile Karriere nach der Wende. Vom protegierten DDR-Lyriker, zusammen mit Herrn Klemt (jetzt "Blickpunkt") über den Streetworker in den Brandenburger Landtag und nun zum Stadtverordneten. Im Klartext heißt das also, er ist seit 1989 nicht in einem Beruf der Wirtschaft tätig gewesen; masst sich aber an, etwas von der Komplexität betriebswirtschaftlicher Zusammenhänge zu verstehen. Solchen Stadtverordneten sollte man jedenfalls nicht die Verfügungsgewalt über öffentliche Gelder einräumen. Wenn Die Linke aus ihrem Personalfundus nichts besseres zu bieten hat, dann Gute Nacht Frankfurt.

Marie Laufer 15.09.2011 - 17:54:11

In Slubice leben die wahren Realisten

Die Entscheidung in Slubice ist längst für den Bus gefallen - also warum noch weiter diskutieren? Die Stadt Slubice hat nicht das Geld für dieses Tram-Prestigeprojekt und die Slubicer lassen sich nicht weiter von Frankfurter Pro-Tram-Befürwortern politisch instrumentalisieren! So deutliche Signale gab es bisher noch nie aus Slubice - ich hoffe, sie werden in Frankfurt und Potsdam nun auch wahrgenommen und mit Respekt akzeptiert!

Karla Jäger 15.09.2011 - 17:39:28

Erhitze Gemüter

Möglicherweise gehört der anonyme Trittbrettfahrer "Frank Hammer" gar nicht zur Pro-Tram-Gruppe, sondern hinter dem "geborgten" Namen verbirgt sich ein hinterlistiger Tram-Gegner, der die Diskussion hier mit seinem Trittbrettfahrer-Kommentar nur anheizen will - Stimmung kommt durch solche "Kommentare" in die MOZ-Hütte und alle anderen Leser sind verwirrt und irritiert - wie gemein!

Müller 15.09.2011 - 17:12:38

Es ist nicht zu fassen!

Erst wird von den "Linken" eine Volksbefragung gegen die Tram organisiert. Jetzt erfolgt ein Wechsel in "Persona" auf die Seite der Befürworter. So viel Hinterlistigkeit und soviel "Pfusch am Bau" ist nicht mehr nachzuvollziehen. Das alles wird auf dem Rücken von deutschen und polnischen Bürgern zweier benachbarter Städte ausgetragen, die sich im Grunde recht gut verstehen. Meine Damen und Herren Politiker und Projektmacher, spielt nicht mit den Gefühlen der Menschen! ! ! Was jetzt läuft, ist einfach widerlich!!! Pfui!!!

Frank Siebert 15.09.2011 - 16:52:51

Das ist alles nicht zu verstehen

Warum wird denn alles so umständlich betrachtet? Wenn Slubice mit einer Buslinie einverstanden ist, dann bezahlen die deutschen Fahrgäste für die wenigen Stationen 1Euro und die polnischen umgerechnet ebensoviel. Der Bus könnte vom Hauptbahnhof aus fahren und dort auch wieder enden. Es wäre einen Versuch wert, um zu sehen, ob sich das rentiert. Im Moment sieht es so aus, als täte man alles nur für die Studenten....... schreckliche Vorstellung!

Nena Grünberg 15.09.2011 - 15:57:33

"Frank Hammer" - ein anonymer Trittbrettfahrer!

Wer den Satz "Diese Wortmeldung ist nicht annonym! " aufmerksam liest, dem fällt sehr schnell das falsch geschriebene Wort "annonym" auf - richtig müsste es heißen "anonym"! Von einem deutschen "Schriftsteller" erwarte ich ein gutes Deutsch. Meine Schlußfolgerung: Der Kommentator "Frank Hammer" ist nur ein unbekannter Trittbrettfahrer, der sich hier in dieser Online-Diskussion eines bekannten Namens bedient, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Offenbar ist er (der anonyme Schreiberling) von der bisherigen Entwicklung sehr frustriert - erst keine Tram, dann nur ein Bus und jetzt auch noch die peinliche Geldknappheit bei den Slubicer Genossen - da steigt man halt vor lauter Frustration auch mal auf ein Trittbrett.

Manfred Bauermann 15.09.2011 - 15:12:28

Wo bleibt Ihr sachlicher Kommentar, Herr "Hammer"?

Anstatt sich in einem arroganten Kommentar zu versteigern, wäre es für den Kommentator "Frank Hammer" besser gewesen, auf die Bemerkung von "H.F." über die Fördergeld-Praxis einzugehen und die Fakten von H.F. entweder zu bestätigen oder mit nachvollziehbaren Informationen zu widerlegen. Aber seine Reaktion hier unten zeigt, wessen Geistes Kind er tatsächlich ist!

Das ist ein Hammer 15.09.2011 - 14:40:29

Wer ist Frank Hammer?

Mitglied der Partei Die Linke. Ah jetzt weiss ich wer nichts in der SVV Frankfurt(Oder) zu suchen hat. Solche Typen vertreten also das Frankfurter Volk. Da kann man ja wütend und depressiv werden in dieser unserer Stadt. So wird das hier nichts. Danke für das Druck ablassen Herr Hammer. Es ist schon ein schlimmes Gefühl Niederlagen einstecken zu müssen, aber das so offen zu zeigen, ist schon ein starkes Stück Frechheit, gepaart mit Überheblichkeit eines ehemals mächtigen Menschen.

faules ei im omelette 15.09.2011 - 13:55:37

@ "Genosse" Frank Hammer

Ei, da schau her. Herr Hammer, der immer eine gerade und klare Linie fährt (heute kandidiere ich gegen meinen Partei-"Genossen" für das OB-Amt, morgen nicht, übermorgen wieder doch und ...ach mal sehen - Hauptsache, alles dreht sich um mich) übt sich in verzweifeltem Zynismus. War das jetzt schon literarische Kunst oder einfach nur eine missglückte Ode an die dummen Frankfurter, die alle nicht den Durchblick haben, simpelste Rechenbeispiele zu verstehen. Herr Hammer, Sie zeigen mit Ihrem süffisanten Kommentar in bestürzend deutlicher, aber nicht überraschender Art und Weise, dass Sie als "Genosse" der Partei Die Linke, trotz selbstzerstörerischem Anspruch, die Guten sein zu müssen, genauso am Volk vorbei aggieren, wie alle anderen Parteien auch. Und wenn die berechtigte "Wut" (ich würde es eher als nachvollziehbares Entsetzen der Bürger interpretieren) für Sie zur Motivation geworden ist, sind Sie doch rational betrachtet bereits in der Belanglosigkeit verloren.

Hammer-Kenner 15.09.2011 - 13:47:39

Sehr geehrter Herr Hammer

Ein ziemlich starkes Stück, was Sie sich hier leisten. Als eine Person, die in Frankfurt nicht gerade als unbekannt und politisch schon gar nicht unumstritten gelten darf. Sie beleidigen die Gegner der Tram, in dem Sie ihnen Wut und drohende Depressionen zuschreiben. Abwertender gehts nicht mehr. Sie sollten bei aufmerksamen Lesen festgestellt haben, daß die meißten Kommentare nicht den Befürwortern der Tram an sich galt, sondern der Selbstherrlichkeit und des bewußten Fehlhandels einiger Verantwortungsträger in dieser Stadt. Das Sie natürlich ein Problem mit oppositionellen Haltungen und Meinungen mancher Mitbürger haben, dürfte nicht zuletzt Ihrer politischen Zugehörigkeit, sondern auch Ihrer Vergangengenheit zugrunde liegen. Guten Tag.

faules ei im omelette 15.09.2011 - 13:27:54

@karl heinz dittmann - In Gedanken vereint.

Dieses Zitat "Und es mag am deutschen Wesen einmal noch die Welt genesen" von Emanuel Geibel von 1861 hatte ich schon im Titel meines Kommentars stehen, wollte aber den "Gutmenschen" hier ob der zu befürchtenden Beschränkung dieses Spruches auf das Dritte Reich keine Steilvorlage bieten, nicht auf Argumente eingehen zu müssen, sondern sich lediglich an dem Spruch zu ereifern. Ja, es ist beschämend, für wie dumm unsere "Volksvertreter" uns "Wählerherde" halten. Und noch beschämender ist, dass diese zum Teil Recht behalten. Wenn man mal ehrlich wäre: Wer sitzt denn warum in der SVV sich nach Feierabend "selbstlos" den Hinter platt. Enthusiasten?? Mitnichten!! Es wird vernetzt, synergiert und kooperiert. Aber nicht im Sinne des Wählers! Leider!

Frank Hammer 15.09.2011 - 13:23:01

Lieblingsthema Straßenbahn

Liebe Gegnerinnen und Gegner der Tram nach Slubice, mit großem Vergnügen nehme ich Ihre Wortmeldungen zur Kenntnis. Sie haben Wut auf die BefürworterInnen der Straßenbahn. Sie müssen wissen: Ihre Wut ist Teil unserer Motivation. Der MOZ bin ich dankbar, dass sie dieses Forum eingerichtet hat: Wut und Überrdruck kann Depressionen verursachen. Druckablassen schadet nicht! Diese Wortmeldung ist nicht annonym! Bis demnächst in dieser Stadt Frank Hammer

karl heinz dittmann 15.09.2011 - 12:28:02

@ Mafiajäger

Danke, das Sie meine Auffassung teilen, aber man kann es noch drastischer ausdrücken: "Am deutschen Wesen soll die Welt genesen". Ups, ich glaube, dass hatten wir schon mal. Und wenn dann noch ein Paar fette Aufträge für im Stadtparlament vertretene Firmen abfallen, um so besser.

faules ei im omelette 15.09.2011 - 11:51:41

Nur eine Wendeschleife...

Der SVF sucht seit Jahren lediglich nach einer Möglichkeit, die defizitäre Lebuser Vorstadt abzuhängen und kostengünstig ab Karl-Marx-Str. eine Wendeschleife gebaut zu bekommen. Wenn diese dann zufällig noch durch den „Zwillingsstadtteil Slubice“ (diese Wortkreation ist so albern) fährt, kann die Politik dies gleich noch als europäischen Beitrag zur Völkerverständigung verkaufen. Wenn die Polen das gar nicht so recht wollen, muss man diese eben zu ihrem Glück zwingen und immer wieder ein schlechtes Gewissen machen, dass sich bald das Zeitfenster für das viele, viele Geld aus Brüssel schließt. Dass dies schon längst eingetreten ist und die Beteiligten sich aber immer noch darüber streiten, ob und wenn, wann und wie viel und überhaupt... zeigt nur beschämend, wofür einige Verwaltungsbeamte vermeintlich ihr Geld bekommen. Die Tatsache, das Slubice einen stark defizitären Haushalt hat und momentan nicht ein mal die vereinbarten 60.000€ für das Gutachten zahlen kann (was bereits auch schon eine dicke Mogelpackung ist, da Frankfurt, trotz deutlich kürzerer Strecke den weitaus größeren Anteil zahlt), wird bis auf eine löbliche Ausnahme in der Frankfurter SVV ignoriert und mit quasi-juristischen Binsenweißheiten schön geredet. Dass sich Slubice nach dem Bürgermeisterwechsel spürbar deutlich aus der ganzen Diskussion, die Frankfurt nicht mit, sondern über Slubice führt, zurückgezogen hat, wird dabei von Pro-Tram-Agitatoren, zu deren Treffen nicht ein mal jemand von der offiziellen polnischen Seite erscheint, pfeifend im Wald verleugnet. Also wird hübsch weitergemacht und ein wirtschaftlich äußerst zweifelhaftes Projekt politisch durchgepeitscht. Es wird schon nicht so schlimm kommen und wenn die Tram erst mal über die Brücke rollt, hat Slubice glücklich zu sein, dass Frankfurt so gnädig ist und völlig selbstlos seine Tram nach Polen rollen lässt und wird schon zahlen. Erschreckend, wie vorgeschoben naiv sich unsere Volksvertreter gerieren. Aber sicher wird schon ein Großteil der Stadtverordneten bereits in ganz anderen Startlöchern stehen und ein paar Aufträge werden da für den Einzelnen auch noch abfallen. Wen kümmert denn da die Bürgerentscheidung von vor Jahren, denn bis zur nächsten SVV-Wahl hat der Pöbel längst alles wieder vergessen...

mafiajäger 15.09.2011 - 11:21:39

Was sagt eigentlich der Pate von FFO dazu?

Diese Gesellen haben sich jetzt alle verkrochen und sind am weinen über Ihre Unfähigkeit und der Feststellung das in Frankfurt (Oder) doch noch Demokratie herrscht und wir von der Realität umgeben sind. @ Karl Heinz Dittmann Ich stimme Ihnen 100% zu.

Gudrun Mader 15.09.2011 - 11:17:16

Zustimmung zu "Nachdenkender"

Die MOZ hat am 12.01.2011 ein Interview mit dem Slubicer Bürgermeister veröffentlicht: http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/276674/ Die Artikel-Überschrift zeigt das eigentliche Problem: "Slubicer warten auf Nahverkehr" - Meiner Meinung nach sollte Slubice nicht WARTEN, sondern endlich selbst AKTIV werden und einen eigenen grenzüberschreitenden Bus auf die Straße schicken! Damit würde sich das Problem erledigen. Solange Slubice sich nicht als selbständige Stadt versteht, sondern nur als kleines Drittel von "Slubfurt", wird es auch weiterhin mit hängendem Kopf auf Frankfurt und seine "Aktivitäten" warten. Slubice, steh auf und mach dich frei von der deutschen Propaganda - sei einfach mal selbstbewußt die polnische Stadt Slubice und kein Wurmfortsatz größenwahnsinniger Slubfurter, die die Welt nach ihrem kreisförmigen Bilde formen wollen. Die Grenzstädte Zgorzelec und Görlitz demonstrieren übrigends bereits seit Jahren, dass eine Buslinie funktioniert.

re 15.09.2011 - 11:01:11

Asta träumt

Der AStA beruft sich auf das Gutachten. „eine Tram mit Gewinn und ein Bus mit Defizit fährt“. Die zukünftigen Eliten glauben diesen Schwachsinn. Mir ist speiübel.

karl heinz dittmann 15.09.2011 - 10:38:59

Komisch,

irgendwie gewinnt man den Eindruck, als wenn die deutsche Seite den Polen immer wieder etwas aufdrängeln will. Alle städtischen- und Uni- Veranstaltungen müssen grenzüberschreitend sein (Feuerwehrtreffen, Bunter Hering, usw.), wobei sicherlich aus finanziellen Gründen nur halbherzig mitgemacht wird. Wenn die polnische Seite nicht kann oder will, dann sollte das auch offen von beiden Seiten benannt werden. Immer in vorauseilendem Gehorsam dem politischen Willen der Bundes- und Landesregierung zu folgen landet irgendwann in der Lächerlichkeit. - Im Übrigen sollte sich die Stadt bei der Einrichtung einer Buslinie und deren Mitfinanzierung, nicht erpressen lassen.

Nachdenker 15.09.2011 - 09:41:26

Gegenvorschlag:Slubice richtet die Buslinie ein

Gegenvorschlag:Slubice richtet die Buslinie ein und betreibt sie. Wo liegt da eigentlich das Problem? Wenn es jetzt schon an lumpigen 60.000 Euro hapert, die Slubice sich stunden lässt(wenn sie die überhaupt je zahlen), dann dürfte jedem klar sein, wer die Kosten des Bus bzw. Straßenbahnbetrieb trotz vollmundiger Vereinbarungen letztendlichund stillschweigend tragen wird. Es dürfte doch in aller Linie in Slubices Interesse liegen, Kaufkraft in die Stadt zu bringen und seinen Bewohnern die Möglichkeit zu eröffnen, den Frankfurter Bahnhof zu erreichen. Man braucht doch einfach nur zu beobachten, welches Ziel Slubicer Taxis am häufigsten ansteuern, um den wirklichen Bedarf zu ermitteln. Wer die Wege und Ziele der Stadtbrückenfußgänger in beiden Richtungen analysiert, der kommt auch ohne Gutachten sehr schnell zu entsprechenden Erkenntnissen. Und nur um die kann es ja gehen, da kaum jemand sein Auto stehen lassen wird, um mit Bus oder Bahn nach Slubice bzw. nach Frankfurt zu fahren.

Gudrun Mader 15.09.2011 - 09:19:29

Slubfurter Träumer

Solange die Slubfurter Träumer von Herrn Kannenberg unterstützt werden, hören sie leider nicht auf mit ihrer Tram-Propaganda. Leider beschädigen sie mit ihrer sinnlosen Tram-Kampagne das Verhältnis zwischen Frankfurt und Slubice nachhaltig. Inzwischen sind auch in Slubice viele Bürger hellhörig und mißtrauisch gegenüber der einseitigen Tram-Propaganda der kleinen Minderheit um das Pro-Tram-Grüppchen. Ich hoffe, dass demnächst in Slubice eine Bürgerbefragung zum Tram-Thema stattfindet und die zu erwartende Ablehnung durch die Slubicer Bürgermehrheit das unsägliche Thema damit endgültig beerdigt.

Straßenbahnfahrer 15.09.2011 - 08:40:03

Danke Frau Förster

für Ihren Antrag. Leider ist der Großteil der Abgeordneten verblendet bzw. intellektuell überfordert. Vielleicht auch nur korrupt, weil mit dem Stadtverkehrsbetrieb paktierend und für den Hanseclub Aufträge aquirierend.

Froonk22 15.09.2011 - 08:26:44

Aus und vorbei

Die Frankfurter wollen die Tram nicht. Die Slubicer (Taxifahrer u.a.) wollen den Bus nicht, der Bürgermeister will die Tram nur geschenkt! Wann sehen die Slubfurter Träumer endlich ein – Aus und vorbei!!!

Fran 14.09.2011 - 23:20:40

Genau diesen

Beitrag meinte ich. Das Ding straft alle Pro Tamtataram Mitgliedern als absolut nachlässige Populisten. Helen.F. ist die Einzige und Wahre. DANKE für Ihre Worte.

H.F. 14.09.2011 - 22:50:50

Für Fran und andere Interessenten von Helen

Wann hat endlich mal ein Politiker den Mut - oder auch die Fachkompetenz - zu sagen, dass das mit der Förderung in absehbarer Zeit nichts wird. Es gibt doch nicht umsonst den schon mehrfach zitierten Antragsstop. Die Gelder sind überzeichnet. Und das ist eigentlich das, was im Artikel für einen Aufschrei sorgen müßte. "Es wird noch in diesem Jahr ein Antrag gestellt." Seit 2010 gilt ein Antragsstop. Wie will die Stadt also noch (legal) einen Antrag stellen. Das ginge nur, wenn Sie Ihr Gewicht in den Bewilligungsgremien geltend macht und dreist sagt: "Für uns gilt der Antragsstop nicht." Das wäre freilich zum Nachteil dutzender Antragssteller (darunter auch viele freie Träger oder Vereine), die ihre Hausaufgaben gemacht haben und rechtzeitig vor dem Antragsstop eingereicht haben. Sollte dies tatsächlich so vollzogen werden, kann ich nur hoffen, dass genügend Antragsteller, die dadurch in die Röhre schauen, bei den verantwortlichen Stellen in Potsdam und Warschau formale Beschwerde einlegen. Hinzu kommt diese dauernde Diskussion, das Slubice für seine Teile selbst aufkommt. Das mag theoretisch funktionieren, aber nicht in der Praxis. Die EU-Fördermittel speisen sich aus einem gemeinsamen deutsch-polnischen Programmbudget (PL-BB 2007-2013). In allen bisherigen Förderperioden war es so, dass dies - gemäß der Einzahlungen beider Staaten - inoffiziell aufgeteilt in einen deutschen und einen polnischen Anteil. Inoffiziell, weil das seit jeher bilaterale Vereinbarungen sind - für die EU gibt es nur ein gemeinsames Budget. Der polnische Anteil ist bereits - da dort sehr viel schneller und energischer Anträge gestellt / verabschiedet wurden - ausgeschöpft. Da man aber Anteile beider Seiten braucht um ein Projekt realisieren zu können, heißt das, dass die deutsche Seite Geld Ihrer Budgetanteile an die Polen geben muss, um ihre Projekte noch umsetzen zu können. Sollte man - und ich halte das für eine rein theoretische Debatte - also die Tram in er aktuellen Förderperiode umsetzen wollen, müßte - zumindest ein Großteil, wenn nicht alles - des polnischen Projektanteils aus dem (inoffiziellen) deutschen Budgetteil finanziert werden, was bedeutet das das Geld nicht mehr für andere Projekte auf der deutschen Seite zur Verfügung stünde. Ich finde es etwas bedauerlich, dass auf Grund fehlender Information eine solche Debatte über Monate am laufen gehalten wird. Warum rafft sich nicht endlich mal ein Medium auf und recherchiert ordentlich. Allein aus dem, was in den letzten zwei Monaten über die Kommentarleisten hier verbreitet wurde - den ganzen Müll mal rausgefiltert - hätte man schon einen deutlich informativeren Artikel machen können, als aus diesen ganzen Wischi-Waschi-Statements irgendwelcher Verwaltungsvertreter oder Politiker.

Fran 14.09.2011 - 22:28:58

Danksagung

an Helen F. diese , ich glaube Kommentatorin, war diejenige, die hier geschrieben hat das eine Förderung zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich ist. Tolle Texte von Ihnen.

Fran 14.09.2011 - 22:24:15

Dieser Ausgang war die einzige logische, demokratische Möglichkeit

und das schon vor Beginn der Mutter aller Diskussionen. Was nicht logisch ist, wozu gehen die deutschen Steuerzahler in Vorleistung, also bezahlen die Rechnung von 60 000 EURO die eigentlich Slubice zu begleichen hätte? Und so etwas wird von unseren Stadtvertretern mit grosser Mehrheit durchgewunken. Wessen Stadtvertreter sind das dann eigentlich? Glauben wir wirklich die 60000 EURO irgendwann mal wieder zu sehen? Eines noch, was haben die Studenten nicht für ein grosses Mundwerk gehabt. Deutschlands zukünftige Elite eine Lachnummer. Realität und Wahrheit wird sich immer durchsetzen, manchmal dauert es nur etwas länger. All diese Europäischen Europa Europäer werden in den nächsten Monaten wieder auf die Erde zurückgeholt werden.

Gudrun Mader 14.09.2011 - 21:54:34

Status Quo sollte bleiben

Seit 20 Jahren funktioniert der Grenzverkehr ohne ÖPNV: die Studenten und die Touristen und die Frankfurter und die Slubicer bewegen ihre Füße und tun so was für ihre Gesundheit. So kanns bleiben, denn ohne Bus und Bahn gibt es mit Slubice keine finanziellen Ausgleichsprobleme. Das hochverschuldete Slubice hat trotz Fördermittel sowieso nichts mehr übrig für einen grenzüberschreitenden ÖPNV. Also kann der Status Quo bleiben und wir konzentrieren uns auf die wirklich drängenden Probleme links der Oder!

Holger Jochin 14.09.2011 - 21:43:53

Sinnvolles mit dem geld getan

Zum glück kommt der Antrag zu spät. Ansonsten hätte z.B.das deutsch-polnische Gymnasium in neuzelle nicht gefördert werden können,der Antrag für das Bölfrashaus und die Marina für Frankfurt ebenfalls nicht gestellt werden können. Antragsstop ist , weil die Fördermittel bereits verplant sind. Die Uni fasst dabei übrigens auch immer kräftig ab. Warum agieren so viele Demagogen in dieser Stadt, die selbst alle möglichen projekte puschen und hinterher dumm und verständnislos tuen, warum eine Förderung nicht mehr möglich wäre?

Bommel 14.09.2011 - 21:19:43

@peter

Lassen Sie mich raten: das Studierenden-Parlamament besteht aus Studierenden?

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