Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Tram-Gleise bekommen Betonbett

Sicherer Halt für Gleise: Seit Montag füllen Arbeiter das Gleisbett in der August-Bebel-Straße mit Beton auf. Damit rückt ein Ende der Baustelle und der Verkehrsumleitungen in greifbare Nähe.
Sicherer Halt für Gleise: Seit Montag füllen Arbeiter das Gleisbett in der August-Bebel-Straße mit Beton auf. Damit rückt ein Ende der Baustelle und der Verkehrsumleitungen in greifbare Nähe. © Foto: Heinz Köhler
Karin Sandow / 21.09.2011, 07:29 Uhr
Frankfurt (Oder) (MOZ) Aufatmen für Tram- und Autofahrer: Ein Ende der Bauarbeiten an den Straßenbahngleisen in der August-Bebel-Straße ist absehbar. Seit Beginn dieser Woche erhalten die neuen Straßenbahngleise ein Bett aus Beton. Vorher wurden die Schienen in Gummi gebettet, um so ein ruhiges Fahren zu gewährleisten.

Die 200 Meter lange Strecke zwischen der Rathenaustraße und der Haltestelle Immenweg wurde seit Ende August erneuert. Dafür musste die Straße auf diesem Abschnitt bis zum Westkreuz gesperrt werden. Autos und Straßenbahnen werden seit Baubeginn am 22. August umgeleitet. Für Busse, die den Ersatzverkehr für die Bahnen übernehmen und Anlieger wurde eine Ampelanlage aufgebaut.

All die Unannehmlichkeiten für Tram- und Autofahrer haben nun ein absehbares Ende. Aller Voraussicht nach und wenn die Bauarbeiten planmäßig abgeschlossen werden können, wird die Straße am Montagabend wieder freigegeben. Anwohner werden dann überprüfen können, ob die Gleise tatsächlich ein leiseres Fahren ermöglichen.

Schlagwörter

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.
Holger 22.09.2011 - 07:17:49

Parken

Ich finde das Parken auf der Straße auch unmöglich. Immer wenn ich dort Nachts vorbei fahre sind immer viele Eichhörnchen auf der Straße und ich muß sie durch lang andauerndes Hupen verscheuchen.

Guntram Zaching 21.09.2011 - 15:08:10

Anwohnerparkplätze und die Lobby

Diese Ankündigung, die SVF will jetzt Nägel mit Köpfen machen und sowohl die Gleise als auch deren Unterbau erneuern sowie der Text: Anstelle von Gleisplatten wird, wie schon anderswo in Frankfurt, Gussasphalt verbaut, so dass es sich auch mit dem Auto besser auf dieser Strecke fahren lässt. Zugleich verspricht Huwe eine Lärmreduzierung für die Anwohner, auch, weil die Schienen elastisch in sogenannten Phönix-Profilen gelagert werden, stimmt nur teilweise. Seit der Sanierung der Wohnblöcke entlang der Fahrbahn wurden nach kurzer Verzögerung Parkplätze auf der Fahrbahn per Beschilderung eingerichtet. Auf dieser sehr viel befahrenen Straße sind die Verkehrsteilnehmer seitdem gezwungen, auf dem Gleisbett über mehrere hundert Meter zu wechseln. Kein Wunder, das sich die parkenden PKW-Besitzer jetzt über den Krach beschwert haben. Das Straßenverkehrsamt hat nach der erfolgten teuren Sanierung die Fahrbahn für den Fahzeugverkehr frei zu geben und die Anwohner sollten in einem anderen Bereich Parkmöglichkeiten zugesprochen bekommen. Auch einige Minuten Fußweg sind zumutbar. Außerdem wird das erneuerte Gleisbett dann mehr geschont und wird nicht ständig vom Schwerlastkraftverkehr neu beeinträchtigt. @Marcel schrieb an anderer Stelle: Jeder weis ja inzwischen, welche Stadtversammlungsabgeordneten die Häuser gehören und aus Profitgier für die eigenen Immobilien diese Parkplätze geschafft wurden und die PKW-Fahrer auf das Gleisbett ausweichen müssen. Gab es vor dem Erwerb der Bauuninion (S+F + CDU- weitere) nie! Nicht genug Platz auf den Höfen (wohl zu teuer als ein paar genemigte Verkehrsschilder) oder auf dem Kasernengelände? Andere Eigentümer zahlen 4000 pro Stellplatz für DG-Ausbauten auch wenn diese nicht da sind! Jeder sei sein eigener Lobbyist! Aha, die Beziehungen machen es möglich ...

faules ei im omelette 21.09.2011 - 10:47:23

Flickschusterei!!! Oder kommt da noch was?

Und was ist mit dem restlichen Teil der A.-Bebel-Str., auf der die Verkehrsteilnehmer wegen der Freigabe der Fahrbahn zum Parken auf dem Gleisbett fahren müssen und mit ohrenbetäubenden Lärm über die alten Betonplattenstöße rattern. Pech für den, der in Höhe des unsanierten Schienenstranges wohnt??? Oder wie soll diese Flickschusterei verstanden werden?

Phill 21.09.2011 - 10:03:38

Brawo

Also für mich sieht das so aus als wenn da Schutt als Müllmaterial eingebracht wird? Oder täusche ich mich?

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
(Ihr Name wird auch in der Zeitung veröffentlicht. Die Adresse wird nicht veröffentlicht.)
© 2018 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG