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Tiefschlag für viele Freunde und Helfer

Verfolgt, gehetzt, bedroht? Ibraimo Alberto hat 21 Jahre in Schwedt gelebt. Viele Schwedter kannten ihn, mochten und respektierten ihn als Boxer, Ausländerbeauftragten, engagierten Menschen. Sein Weggang löste heftige Debatten aus.
Verfolgt, gehetzt, bedroht? Ibraimo Alberto hat 21 Jahre in Schwedt gelebt. Viele Schwedter kannten ihn, mochten und respektierten ihn als Boxer, Ausländerbeauftragten, engagierten Menschen. Sein Weggang löste heftige Debatten aus. © Foto: MOZ
Michael Dietrich / 21.09.2011, 07:55 Uhr - Aktualisiert 21.09.2011, 13:17
Schwedt (MOZ) Schwedt wurde nach dem Weggang von Ibraimo Alberto in vielen Medien als ausländerfeindlich und rassistisch gebrandmarkt – zu Recht?

Der Weggang des 48-jährigen Ausländerbeauftragten Ibraimo Alberto aus Schwedt hatte im Sommer große Wellen geschlagen. Was ist dran an den Schlagzeilen und bundesweiten Medienberichten über die angebliche Flucht aus Unsicherheit vor rassistischen Übergriffen?

Die überregionalen Medienberichte zum Weggang von Ibraimo Alberto aus Schwedt sind inzwischen Legion. Mit Ausnahme von Veröffentlichungen aus dem rechten Lager haben sie alle einen Tenor: Die Stadt muss so fremdenfeindlich, latent rassistisch und von Nazis bestimmt sein, dass man hier nicht mehr sicher leben kann, zumindest als Mensch mit schwarzer Hautfarbe. Seither bekommen Bürgermeister, Sportvereine und Hotels viele Mails und Anrufe von außerhalb. Geplante Urlaube werden abgesagt, die Stadt und Bürger beschimpft, von „Hetzjagd“ gegen den Ausländerbeauftragten ist die Rede.

Ibraimo Alberto ist Schwarzafrikaner, in Mosambik geboren, Sohn eines Stammesführers. Er kam zum Studieren in die DDR, als das nicht klappte, lernte er Fleischer, fand zum Sport und wurde vom Schwedter Boxclub entdeckt und nach Schwedt geholt. Seit vielen Jahren hat er die deutsche Staatsbürgerschaft. 21 Jahre lebte er selbstbestimmt in Schwedt. Er ist Mitglied der SPD. Wurde mit 184 Stimmen zum Stadtverordneten gewählt. Einstimmig zumAusländerbeauftragten berufen. Zuletzt war er ehrenamtlicher Mitarbeiter im Jugendtreff Flash Too. Er hatte viele Freunde, Vertraute und Wegbereiter in der Stadt. Politiker, Pfarrer, Trainer, Journalisten, Sportkameraden. Bei all denen verabschiedete er sich in diesem Sommer mit der Begründung, endlich eine bezahlte Arbeit gefunden zu haben. In Karlsruhe. Dankbar und herzlich schildern anschließend alle Besuchten seine Verabschiedung. Wenige Wochen später fallen sie aus allen Wolken.

Der erste Bericht über Albertos „Flucht“ aus Schwedt stammt von dem freien Journalisten Peter Huth aus der Uckermark. Er betreibt die mit Fördermitteln bezahlte Internetseite Gegenrede. Sie dient dem Ziel, Informationen über rechtsradikale und rassistische Vorfälle und Tendenzen öffentlich zu machen. Zeitungen wie Potsdamer Neueste Nachrichten, Berliner Kurier und Süddeutsche Zeitung sowie Fernsehsender von RBB über RTL bis ZDF berichten anschließend darüber, dass Ibraimo Alberto in Schwedt nicht mehr leben konnte und geflohen sei, dass er und seine Familie permanent verbal und körperlich attackiert, dass ihm im Rathaus die Türen vor der Nase zugeschlagen wurden, dass seine Anzeigen im Sand verliefen und dass er immer öfter nur Schweigen und Wegschauen erntete.

Den letzten Anstoß hätten ein Angriff gegen seinen Sohn und eine Todesdrohung auf dem Schwedter Fußballplatz gegeben. Letzter Beweis für das fremdenfeindliche Schwedt sei eine heruntergerissene polnische Fahne in einem Jugendklub gewesen.

Auf einer Pressekonferenz beim Rechtsanwalt der Familie in Schwedt, an der Ibraimo Albertos geschiedene Frau sowie seine Unterstützer Peter Huth und Lothar Priewe, früherer Integrationsmitarbeiter des Landkreises, mitwirken, wird behauptet, jeder vierte Schwedter ist latent rassistisch, ausländerfeindlich eingestellt. In Schwedt soll es zirka ?500 gewaltbereite Anhänger der Neonazis geben. Elf Anzeigen wegen rassistischer Angriffe gegen Ibraimo Alberto und seine Familie wären ergebnislos im Sande verlaufen. Ibraimo Alberto, selbst schon in Karlsruhe, wird zitiert mit dem Vorwurf, als Sozialarbeiter keine Arbeit in Schwedt gefunden zu haben – weil er schwarz ist, und dass „die Schwedter“ bei dem Vorfall auf dem Fußballplatz zugeschaut hätten, als wäre das ein Theaterstück gewesen.

Seither fragen sich nicht nur seine erklärten Freunde, ob sie in einer anderen Stadt wohnen. Der Eindruck, der in fast allen Medienberichten vermittelt werde, stimme in nichts mit dem überein, was sie täglich erlebt haben und erleben. Ist Schwedt wirklich so ausländerfeindlich?

Ibraimo Albertos Schilderungen von Frotzeleien, dummen Sprüchen, Beleidigungen gegen ihn und seine Familie sind glaubhaft. In vielen deutschen Städten gibt es das. Auf manchem Fußballplatz. An etlichen Kneipenstammtischen. Wer davon betroffen ist, wird beleidigt, erniedrigt, gekränkt. Zu Recht spricht derjenige von Rassismus.

Stimmt es deshalb aber, dass diese Haltung in Schwedt vorherrscht, jeder vierte Schwedter so denkt? In Schwedt gab es 2010 nachweislich eine aktenkundige Anzeige wegen rechter Gewalt gegen Ausländer. In ganz Brandenburg 33. Die Schwedter Polizei, nicht wenige der Beamten hatten sich bisher als Vertraute, Sportfreunde oder Bekannte Ibraimos bezeichnet, sprechen von 15 bis 20 bekannten Rechten in der Stadt. Aktiv im Sinne von öffentlich wirksam sind ihrer Kenntnis nach davon weniger als eine Handvoll. Sie tragen T-Shirts mit dem Aufdruck „Volkstod BRD“ oder halten ein Transparent mit rechten Parolen zum Brandenburgtag hoch.

Polizeiverantwortliche machen keinen Hehl daraus, dass sie „jeden Pups“ zur Anzeige bringen, der nur nach politisch motivierter Straftat rieche, um sich nicht den Vorwurf gefallen lassen zu müssen, auf dem rechten Auge blind zu sein.

Nachgewiesen sind vier Anzeigen wegen fremdenfeindlicher Angriffe gegen Ibraimo Alberto und eine wegen des Angriffs auf seinen Sohn bei der Polizei. Aufgegeben von Ibraimo Alberto in Begleitung von Lothar Priewe. Aus Sicht der Polizei leider erst Wochen nach den Vorfällen und ohne verwertbare Hinweise auf Autokennzeichen oder Täter.

Boxfreunden von Ibraimo Alberto fällt die Kinnlade herunter, als sie lesen, dass sie ihm angeblich den Erfolg im Verein geneidet hätten. Hier war der Sportfreund akzeptiert, geachtet. Trotz seiner vielen Niederlagen im Ring. Als er sich verfolgt fühlte, kundschafteten seine Vereinsfreunde die Verfolger aus. Jeder im Verein hätte ihn überall rausgeboxt. Die Interviews und Aussagen empfinden seine Boxkollegen als unfairen Schlag unter die Gürtellinie.

Den Vorfall beim Fußballspiel der?A-Jugend FC Schwedt gegen FSV Bernau als rassistischen Angriff zu bezeichnen, ist schlichtweg gelogen, ärgert man sich im Verein am Stadion Heinrichslust und beim Bernauer Verein. Schiedsrichter, der Bernauer Trainer, Schwedter Verantwortliche seien dazwischengegangen, als sich die Spieler nach dem Schlusspfiff angifteten, berichten Augenzeugen. Ibraimo Alberto, einer von 18 Zuschauern, sei zu den Kids auf den Platz gerannt, eher provozierend als deeskalierend, heißt es.

Der FC Schwedt organisiert Anti-Agressions-Camps, kickt mit Vietnamesen, Russland-Deutschen, Kroaten. Multikulti ist hier gelebte Wirklichkeit, sagen die Trainer. „Aber die Behauptungen passen wohl in die Vorurteile über Schwedt, Brandenburg und den Osten“, wertet der Vater eines Bernauer Spielers das deutschlandweite Medienecho.

Am meisten fühlen sich dennoch jene von Ibraimo Alberto enttäuscht, die ihn als Freund verstanden. Die ihm immer wieder Jobs vermittelten: beim Bau, im Eiscafé, als Fahrer, Vertreter. Die ihm zur Seite standen, wenn seine offenkundig mangelhaften Deutschkenntnisse und fehlende Qualifizierung ihn einschränkten. Sie halfen ihm aus der Klemme, als er ungebremst auf ein Polizeiauto auf der Autobahn raste und sich eigentlich dafür vor Gericht hätte verantworten müssen. Sie sorgen dafür, dass es nicht an die große Glocke gehängt wird, als sein jugendlicher Sohn mit anderen – als Mutprobe – rechtsradikale Parolen mitgrölt und mit einem Grafithandschuh als Waffe von der Polizei verhaftet wurde. Die, die sich nach einem Angriff gegen ihn vor drei Jahren demonstrativ vor ihn stellten, die Telefonketten organisieren, ihn zu Anzeigen raten. Die, die ihn einstimmig zum Ausländerbeauftragten gewählt hatten.

Es stimmt vieles nicht an dem Bild vom bösen Schwedt, das angeblich seinen guten Ausländerbeauftragten vergraulte. Es ist einfach, nachzuweisen, was in manchen Berichten schlicht falsch ist. Dass er nie studiert hat, kein Sozialarbeiter ist. Dass Frau Alberto nicht mehr seine Frau war, dass er sich nachts sehr wohl auf die Straße traute als gern gesehener Gast von Feiern. Dass er doch viele schützende Hände in Schwedt hatte. Und dass manche Tür berechtigterweise zufiel, weil er als Mann in einem Frauenhaus nichts zu suchen oder als Ehrenamtler keine Befugnisse in der staatlichen Ausländerbehörde hat. Alle Befragte, Fußballer, Politiker, Boxer, Nachbarn, Freunde haben dennoch immer betont: Auch wenn sie enttäuscht sind, dreckige Wäsche wollen sie in der Öffentlichkeit nicht waschen. Sie nicht.

Was war der wirkliche Grund Schwedt zu verlassen und so nachzutreten? Ibraimo Alberto war einer von 5000 arbeitslosen Deutschen in Schwedt, die unzufrieden damit sind, nicht gebraucht zu werden. Die lieber für Arbeit Geld verdienen und damit Selbstachtung und Stolz, als vom Amt Hartz IV. Für das Ehrenamt engagierte sich Ibraimo Alberto bis an die Grenzen. Allein 2011 absolvierte er 56 Dienstreisen. Er stand gern für Schwedt im Rampenlicht. Repräsentierte die Stadt. Erst als Boxer. Später als Afrika-Aufklärer, Trommler. Zuletzt als Beauftragter für Ausländer. Irgendwann fühle er sich als Freiwilliger, dessen Aufwandsentschädigung auch noch vom Hartz IV abgezogen wird, nur mehr ausgenutzt.

Mit dem Job im Uni-Kindergarten Karlsruhe klappte es übrigens wegen seiner fehlenden Qualifikation nicht. Dafür hat er seit voriger Woche eine Anstellung als Fahrer und Betreuer von Behinderten.

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Die Redaktion 24.09.2011 - 09:40:32

Kommentare gesperrt

Liebe Leser, da sich die Zahl der Diskussionsbeiträge zu anderen Themen häuft und der Ton immer unangemessener wird, sperren wir die Kommentarfunktion für diesen Artikel. Wir freuen uns über Lesermeinungen. Auch über kontroverse. Aber unsachlichen und diskriminierenden Äußerungen möchten wir keinen Raum bieten. Freundliche Grüße, die Redaktion

U und W 24.09.2011 - 00:42:33

Ursache und Wirkung

Nicht nur die "rechten Kameraden", die sich hier tummeln, verwechseln bewusst oder unbewusst Ursache und Wirkung: Ohne diesen untergründigen Hass auf "Andere" und den unsäglichen Neid auf Menschen, die sich trauen die Wahrheit zu sagen, wäre es ganz einfach: Nach 21 Jahren geht hier jemand weg, dem das tägliche Leben immer wieder zur Hölle gemacht wurde, der trotz SPD-Mitgliedschaft und seiner "Freunde" in der SVV, im Rathaus und im Verein nicht mal ein (bezahltes) Hausmeisterpöstchen bekam. Das Fass zum Überlaufen brachte ein Fußballspiel mit eindeutlig rassitischen Beleidigungen und Bedrohungen durch Spieler der Bernauer Mannschaft gegen seinen Sohn und ihn. Und das Schweigen der Zuschauer. Die Wirkung, dass er nun nicht sang- und klaglos das braune Feld verlässt, wird ihm angekreidet, als seine Schuld untergeschoben. Als hätte er selbst das Problem verursacht, das die Nichtschwarzen in Schwedt haben. Ursache: Rassismus, Schweigen und Lüge. Wirkung: Ausgrenzung, Frust, Leid, Flucht und trotzdem die Wahrheit. Danken sollten wir in Schwedt Ibraimo Alberto, dass er uns die Augen öffnete und öffnet. Ohne zutreffende Diagnose gibt es keine angemessene Therapie.

ohne worte 23.09.2011 - 23:05:38

@peperoni

Haste aber schön gepetzt ...vor allem deine worte hass-artikel!!! Mensch was ist daran hass wenn ich sage Ausländer die kriminel sind sollen raus? Hat das was mit hass zu tun??? Glaube wohl mal nicht! Hat das was mit hass zu tun wenn ich hier schreibe das Polen und Russen im Krieg auch verbrechen an das Deutsche Volk gemacht haben? Gibt der Deutsche den Polen nicht genug Geld??? Du scheinst hass zu haben die nicht deiner meinung sind...schön links sein so ist es richtig ...vorwärts immer rückwärts nimmer...falls es vergessen zu haben scheinst deine DDR zeit ist vorbei wo man vorsichtig sein musste seine meinung zu sagen...also ziehe deine roten socken langsam aus......ach so vergesse nicht zu petzen...ich habe ja so viel hass gerade...lach

XILENCE 23.09.2011 - 22:02:29

So viel Dummheit auf einen Haufen

Mir stehen die Nackenhaare zu Berge, wenn ich hier lese, welchen geistigen Dünnsch*ß hier einige Leute abgeben. Da druckt die MOZ einen Beitrag über einen ehemaligen Mitbürger der Stadt ab, der sich in der deutschen Presslandschaft als "Opfer" feiern ließ, und nun kommen hier solche Anfeindungen gegen den Redakteur. Der Artikel war sachlich, nüchtern und ohne persönliche Wertung geschrieben. Allein dafür gehört ihm ein Lob verdient. Endlich mal was Wahres über Herrn I. A. In der Süddeutschen Zeitung wurde über I. A. geschrieben, das er Angst hatte, abends in Schwedt auf die Starße zu gehen. Ich bin ihm oft gegen Mitternacht in der Stadt begegnet, und er sah wahrlich nicht ängstlich aus. Für sein persönliches wie auch sein berufliche Scheitern schob er immer seine Hautfarbe vor, was aber völliger Nonsens war. Er war schlicht und einfach nur unqualifiziert und faul. Er stellte sich gern als "Opfer" dar, in Wirklichkeit war er ein ganz normaler Hartz 4 Empfänger, der sein Leben nicht auf die Reihe bekam. Als laßt bitte die Kirche im Dorf. Und nein, ich stehe keiner rechten Partei nahe, ich kann nur mitdenken und habe einige Artikel über I. A. z.B. im Berliner Kurier, der Süddeutschen Zeitung, dem Stern... gelesen. In diesem Sinne einfach mal den Ball flach halten, oder http://youtu.be/j8uefBUOfgA

peperoni 23.09.2011 - 21:31:04

entschuldigung an moz

war ein fehler. ich fand meinen beitrag nicht mehr. weiß nicht wie das kam. nehme meine beiden vorherigen beiträge zurück und entschuldige mich für die unberechtigten zensur-vorwürfe von meiner seite. Verzeihung!

peperoni 23.09.2011 - 21:24:30

eigenartige zensur

mein artikel mit der forderung auf entschuldigung für diesen peinlichen artikel bei herrn alberto wird gestrichen aber der hass-artikel von "ohne worte" bleibt stehen????

peperoni 23.09.2011 - 21:19:57

superzensur

ich schrieb dass der artikel von dietrich voller lügen und halbwahrheiten ist und dietrich und die ihn dazu inspiriert haben, sich bei herrn alberto entschuldigen sollten. auch mein hinweis auf das interwiev bei you tube(http://www.youtube.com/watch?v=yDgo9Winb_s) ist weg zensiert worden. ich beleidigte keinen und fand auch nicht den weg unter die gürtellinie, so wie dietrich das bei herrn alberto machte. alles weg zensiert. super

Fran 23.09.2011 - 21:08:06

@Grundwissen

Es kann nur mit dem Nachbarn klappen wenn dieser sich als guter Nachbar erweist. So lange dieser Nachbar es zulässt, daß seine deutschen Nachbarn beklaut werden, wird es nie klappen mit diesen Nachbarn. Oder wie halten Sie es da mit dem Grundwissen. Sie sind sicherlich so einer der so doof ist und sich gerne beklauen lässt. Mann am besten Sie gehen noch mal auf eine weiterführende Schule. Mit diesem, Ihrem Grundwissen kommen Sie nicht weit. Sich von den Nachbarn beklauen zu lassen und das melden hat nichts mit Rechtsradikalen zu tun. Hier geht es um Recht und Unrecht, Das hat nichts mit Rechts und Radikal zu tun. Ich hoffe, Sie verstehen das mit diesem beschränkten Grundschulwissen?!

Grundwissen 23.09.2011 - 20:15:18

MOZ duldet weiter rechtsradikale Hetze

Warum müssen wir jeden Tag diesen Dreck von Rechtsradikalen hier im Blatt ertragen? Keine andere Zeitung lässt so offen Rechtsradikale gegen seine Leserinnen und Leser hetzen wie die Märkische Oderzeitung. Nur mal zur Erinnerung: Ohne die rechtsradikalen Agitatoren und Psychopathen wäre unser Land noch immer so groß und schön wie es sich die geistigen Nachfahren seiner Zerstörer heute herbeihetzen wollen. Einfach nicht so viel NSDAP wählen und nicht pausenlos gegen Andere hetzen - dann klappt's auch mit dem Nachbarn! Was dabei zum Grundwissen gehört: "Meist rechte Gruppierungen propagieren ... das Deutsche Reich würde aus völkerrechtlicher Sicht immer noch bestehen und die Bundesrepublik Deutschland wäre ein illegitimes Regime. Hierzu zitieren sie einige – allerdings nur sehr ausgewählte Teile – der genannten Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts und wissenschaftliche Aufsätze, interpretieren diese jedoch auf eine allgemein nicht akzeptierte Weise bis ins Gegenteil ... Die Ansichten dieser Personen und Gruppen sind für die Beurteilung der Rechtslage von keinerlei Bedeutung. Gerichtliche Entscheidungen bezeichnen sie als „ideologisch bedingte[n] Wahnvorstellungen“, die „gemeinhin allenfalls von rechtsradikalen Agitatoren […] oder von Psychopathen vertreten“ würden."

peperoni 23.09.2011 - 17:32:21

was stand denn im artikel

mustermann. ich kenn alles von laotse. das hat er nie gesagt. was sich in den meinungen spiegelt ist der durchschnitt der einstellungen in der stadt schwedt und widerlegt in jeglicher weise die quatschmeinungen, dass es in schwedt keine auslänbderfeindlich eingestellten bürger gibt.man muss mal auf you tube gehen und sich "schwedt lächerlich wie nie zuvor" (http://www.youtube.com/watch?v=yDgo9Winb_s) raus suchen. die ehrenretter der stadt, die nämlich sagen, wie es ist, sind zum glück auch in diesem forum in der mehrzahl vorhanden. aber die diskussion hat sich vom eigentlichen inhalt des artikels gelöst. es geht darum, dass dietrich einen artikel geschrieben hat der vor lügen und halbwahrheiten nur so strotzt. man fragt sich tatsächlich: war das ein auftragswerk? eigentlich nicht wert, dass man sich sie feuchten schuhe damir ausfüllt, sondern dass sich die moz und die stadt für diese angriffe auf herrn alberto nur noch demutsvoll entschuldigen dürfte,so sie noch nur ein kleines bisschen ehrgefühl haben

MUSTERMANN 23.09.2011 - 13:12:18

SOS SOS SOS BEENDEN

am fuße des leuchtturms ist es dunkel(laotse). reportierer in die pflicht und ehre genommen ! beendet es bitte . meine hand für mein produkt. ob recht oder links . volksstimme sieht anders aus .geht es immer noch um den artikel und die personen die konsequenzen ziehen müßten . zusammengefaßt personen sind reportierer, bm und beisitzer h. wer auch immer das ist. schapo vor den konsequenzen. schönes wochenende allen die sonne scheint. FRIEDE

Schwägerin 23.09.2011 - 11:21:26

Zensur?

Spannend ist, dass gestern ein Kommentar von mir kurz eingestellt und dann wieder gelöscht wurde, in dem ich nur Obama und Martin Luther King zitiere, um den geschichtlichen und weltweiten Rahmen zu zeigen, in dem wir hier diskutieren (global denken, lokal handeln). Wer moderiert hier die Kommentarseite? Nach welchen Kriterien?

Grundwissen 23.09.2011 - 11:12:37

MOZ duldet rechtsradikale Hetze

Liebe Redaktion, wie lange dürfen wir hier die Hetze einzelner Rechtsradikaler noch erdulden? Zusammen übrigens mit dem tendenziösem Ursprungsartikel der MOZ? Warum dürfen hier Leute wie "LiebeLiese" Unwahrheiten verbreiten, die früher nur im Völkischen Beobachter erlaubt waren? Wie wäre es, wenn die Märkische Oderzeitung mal Grundwissen in Volkswirtschaft vermitteln würde? So behauptet "LiebeLiese" ungestraft: - "Polen hat allein letztens Jahr 87 Milliarden aus dem EU Topf erhalten, davon 44 direkt aus der Brd. Sie leben überwiegend von unserem geld auf unserem Land." Richtig ist, dass Polen ein Bruttoinlandsprodukt von 468,539 Mrd. US$ in 2010 erwirtschaftet hat, davon 1,72 Prozent aus EU-Fördergeldern. Deutschland ist bezogen auf sein Bruttoinlandsprodukt mit 0,27 Prozent der sechstgrößte Nettozahler in der EU nach Belgien, Dänemark, Italien, Finnland und Frankreich. Und nur zur Erinnerung: Deutschland hat einen Krieg mit 50 bis 70 Millionen Toten begonnen und vor allem in Polen verbrannte Erde hinterlassen: In Warschau "wurde die Mehrzahl der noch vorhandenen Gebäude auf dem linken Weichselufer von den deutschen Truppen planmäßig gesprengt und Warschau weitgehend zerstört. Die überlebende Bevölkerung wurde in Konzentrationslager oder zur Zwangsarbeit deportiert." Deutschland hat einen Krieg begonnen und verloren. Weil die Mehrzahl der Deutschen das auch so sieht und gerne in Frieden leben, gibt es seit 1990 den Deutsch-polnischen Grenzvertrag: "Der Vertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Polen über die Bestätigung der zwischen ihnen bestehenden Grenze garantiert die Unverletzlichkeit der Staatsgrenzen und stellt damit einen Gewaltverzicht dar."

Carolin 23.09.2011 - 11:07:01

@ liebe liese

Liese, liebe Liese, was raschelt im Stroh? Hier kommen wir an des Pudels Kern in Schwedt und Umgebung: DIE Polen und all die anderen Massen von Ausländern leben "auf unserem Land auf unsere Kosten"! Wegen der damit verbundenen Kriegsgefahr will ich im Gegensatz zu solcher Nazipropaganda und ihren Nachplapperern kein Deutschland in irgendwelchen Grenzen von irgendwann früher. Und dieser krude Wille der Nazis führt eben schon heute zu massiver Unfreundlichkeit gegenüber Polen, Schwarzen, naja und gegenüber Menschen mit Behinderungen, anderer sexueller oder politischer Prägung, eben gegen alle, die zu Anderen gemacht und abgewertet werden. Und wer was gegen diese unangenehme Stimmung sagt oder gar Alltagsrassismus beklagt, ist eben ein Gutmensch oder - wie im Artikel aufgezeigt - als Opfer selber Schuld, Nestbeschmutzer eben.

Fran 23.09.2011 - 10:57:54

Geistiger Horizont

wenn das alles ist was Sie wegen Sprachlosigkeit erwideren können oder wollen, scheint Ihr geistiger Horizont auch nur eine Fata Morgana zu sein. Durch diese Antwort von Ihnen sieht es jetzt leider so aus als wenn die Liebe Liese die richtigen Aussagen gemacht hat. Na ja zumindestens teilweise, denn das mit den 87 Milliarden in einem Jahr stimmt so nicht. Die 87 Mrd. hat die VR Polen innerhalb von 10 Jahren von der EU bekommen. Und wir Deppen gehen dann mit 69 mit Mindestrente in den sauer verdienten Ruhestand. Wir werden den Krieg noch in den nächsten 100 Jahren verlieren, wenn wir so weiter machen.

Kartoffelbrei 23.09.2011 - 10:39:54

@LiebeLiese

Geistiger Horizont reicht nicht sehr weit wa??? ... Schonmal selber durchgelesen was Sie da schreiben ... *Kopfschüttel* ... Wo und in welcher ZEit leben SIe??? ... Sie tun ja gerade So als wenn wir deutschen die Lammfrommsten aller Lammfrommsten sind/waren ... mir fehlen die Worte

SCHWE68 23.09.2011 - 06:20:03

Die Schwedter Tafelrunde

Ihr greift Euch alle hier verbal an, man könnte meinen, dass es wirklich jeder besser weiß. Folgender Vorschlag, heute Abend alle Mann zum Bier, Treffpunkt machen wir dann noch per Handy genau aus. Bin mal gespannt ob Ihr Euch dann immer noch so ankeift. Kommentare sind ja nett, aber was hier manchmal abgeht .... da schüttelt sogar mein Hund seinen Kopf !

Kartoffelbrei 23.09.2011 - 01:01:17

Man Man Man...

Deutschland ist nicht nur Berlin-Neukölln, Ein Ausländer kriminell = alle Ausländer kriminell .... Also ehrlich, einige hier haben echt nicht mehr alle Latten am Zaun ... Armes Deutschland sage ich nur ... Sind hier einige im 3.Reich stehengeblieben?? Damals waren es die Juden und heute werden unsere Probleme halt auf die Ausländer gewälzt ... Aber typisch für unsere Region, wir ersticken irgendwann noch in Vorurteilen ... Heute erst selber beim Einkaufen erlebt: "Scheiss Polen hier, kaufen uns alles weg ..." Boaah da geht mir die Hutschnur ... Diese Scheiss Polen schleppen ihr Geld in unsere Wirtschaft ... schonmal drüber nachgedacht?? ... Und am Besten zehn Minuten später zu den "Scheiss Polen" fahren, Tanken und billige Zigaretten holen ... zu irgendwas müssen se ja denn doch gut sein ... (/Ironie) Es freut mich aber, hier auch Beiträge von Menschen zu lesen, die eine saubere Weltanschauung haben ...

Vroni 22.09.2011 - 23:38:01

Unter der Gürtellinie

Die "Vertragsarbeiter" aus Mosambik, Vietnam, Angola usw. brauchte die marode DDR-Wirtschaft, weshalb viele junge Menschen aus den "Bruderländern" hierher geholt bzw. gelockt wurden, mit dem Versprechen, sie könnten hier studieren oder wenigstens einen ordentlichen Beruf lernen. In Wirklichkeit standen sie dann bald am Fließband z.B. in Britz, um Tiere zu töten für unser täglich Grillwurst und Steak. Ich empfinde es schon als sehr unter der Gürtellinie, wenn sich das im Artikel dann so anhört: "Er kam zum Studieren in die DDR, als das nicht klappte, lernte er Fleischer, fand zum Sport und wurde vom Schwedter Boxclub entdeckt und nach Schwedt geholt."

Marek P. 22.09.2011 - 23:06:43

@ uztrew

Spannende Statistiken liefern Sie hier. So viel zurecht gelogene Statistik hat noch nicht mal Sarrazin zu liefern gewagt. Aber klar: "Die" Ausländer sind halt krimineller als "wir" und greifen viel mehr deutsche Eingeborene an, als umgekehrt. Und ihre Kinder dominieren bald alle unsere Schulen, vor allem die hier in Schwedt. Dass sich die kleinen Alis und Ayshas und Wladimirs, Agnieszkas und Pasquals als deutsche Kids in einer deutschen Schule fühlen, das sollten wir ihnen so früh und so lange wie möglich ausreden. Auf unseren Fußballplätzen keifen wir sie an, und nur wenn sie sich da durchbeißen und ganz groß rauskommen, dürfen sie für Doitschland spielen und evtl. einen deutschen Dauerpass bekommen. Bloß gut, dass wir da schon mal einen zu gut integrierten Schwarzen losgeworden sind, gleich samt Familie. Der hätte ja schon auf Grund seines Alters kaum noch Trophäen für Schwedt erboxen können. Eben ein Tiefschläger für Freunde und Helfer. Gute Nacht Schwedt!

iuztrew 22.09.2011 - 22:07:41

@Peperoni

Fragen Sie mal die deutschen Kinder die in Neukölln zur Schule gehen. Diese Schulen mit hohen Auländeranteil sind oft in der Presse,weil gerade deutsche Kinder dort angegriffen werden und beschimpft. Aber sicherlich laufen diese auch mit Klamotten rum die fremdenfeindlich sind? Pinocchio/Peperoni hören Sie auf zu lügen. Jeder der oft in Berlin neukölln unterwegs ist weiss,dass dort deutsche sehr oft angefeindet werden. die Kriminalität ist nicht umsonst so extrem hoch in Neukölln wo kriminelle Banden mit Migrationshintergrund mittlerweile schon einen rechtsfreien Raum haben. Die Polizei zieht sich dort schon zurück,weil jeder eingriff als fremdenfeindlich bewertet wird.Mittlerweile werden in Deutschland mehr straftaten von ausländischen Mitbürgern gegen deutsche Bürger begangen als umgekehrt

peperoni 22.09.2011 - 20:26:06

leser?

einfach lächerlich. leser muß sich ja ständig in berlin rum treiben aber wenn er dann in neuköln ist, wo tatsächlich 39% der bevölkerung migrationshintergrund haben, dann soll er mal nicht unbedingt die klamotten anziehen, die seine fremdenfeindliche einstellung zur schau stellen. ich bin regelmäßig da. im hellen wie im dunklen. mit meinem sohn und meiner tochter (beide blond). besuche dort meine deutschen freunde(aus templin dorthin gezogen) - noch keiner ist von den bösen türken o. arabern o. gar negern überfallen worden. wie das wohl kommt? anfeindungen die ich in der regel bisher erlebte sind meist die von unseren pappnasen gegen fremde. meist sogar nur fremd aussehende. nachtigall/ leser ick hör dir... die frage bleibt: was hat das mit dem o.s. artikel zu tun, der einen deutschen bürger mit migrationshintergrund anfeindet????

LESERIN 22.09.2011 - 18:48:53

@LESER

...und deshalb sollten wir uns das Verhalten zum Vorbild nehmen und auch so sein? Oder was wollen Sie damit sagen?

Leser 22.09.2011 - 17:37:15

@Bonni

Sie brauchen sich nicht verkleiden. Fahren Sie mal nach Berlin neukölln und gehen Abends dort als Deutsche lang. Sie werden sich wundern wie Sie im eigenen Land von ausländischen Bürgern behandelt werden. Mittlerweile sind wir in Deutschland heftigeren Anfeindungen von ausländischen Mitbürgern ausgesetzt.

Bonni 22.09.2011 - 16:48:16

Hautfarbe mal wechseln

Mal wieder sind die schwarzen Opfer unglaubwürdig, schuldig, undankbar und überhaupt: Ganz anders als wir Schwedter! Ich kenne Menschen, die aus Schwedt und Angermünde weggezogen sind und auf keinen Fall in dieses grau-braun-melierte Gemisch aus wenig sichtbarer Bedrohung und deutlichem (Ver-)Schweigen zurückkehren wollen. Dass Herr Alberto und seine Familie es so lange ausgehalten haben, verdient Respekt, nicht solche Artikel, die die "Junge Freiheit" noch toppen wollen. Schade für die MOZ. Schade für all jene Schwedter, die den Rassismus nicht sehen (wollen), die sich durch seine Verleugnung immer tiefer in Lügen verstricken und den Abwärtstrend der Stadt beschleunigen. Allen, die Ibraimo Alberto nicht glauben und ihn unglaubwürdig machen wollen, können sich ja mal wie Wallraff schwarz schminken und am Abend in Angermünde an der Esso-Tankstelle blicken lassen oder um die Blöcke in Schwedt ziehen. Viel Spaß, am besten allein! Vielleicht reicht ja auch schon die intensive Vorstellung, was Sie mit dunkler Hautfarbe so alles in Schwedt erleben würden...

m. broder 22.09.2011 - 16:00:34

@qwert

was bitte hat dein geistreicher kommentar mit dem thema des artikels zu tun? nichts. deutsche können sich auch gut selbst abzocken und anfeinden. also erspare bitte den leuten hier diese hohlen phrasen. ja aber in der türkei, da soll ja neulich ein bus die haltestelle verpasst haben und der fahrer ist einfach weiter gefahren, hab ich gehört...

TREWQ 22.09.2011 - 15:58:22

@QWERT

Tja QWERT, es gibt halt überall solche und solche - egal ob Deutsche, Türken, Franzosen.... Reflektieren Sie Ihre eigenen Kommentare, dann werden Sie sehen, dass Sie das beste Beispiel für "solche" Deutsche sind!

An heuchl. QWERT 22.09.2011 - 15:35:14

QWERT

Neee, davon hört man in diesem Lande nichts? Dann können Sie also hellsehen! Wow! Aber echt guter Vorschlag QWERT, sollen wir doch aufhören, den Herrn zu bemitleiden und stattdessen lasst uns über alle Ausländer herziehen! Super! Sie haben Niveau! Ich verneige mich vor Ihnen vor Ehrfurcht!

qwert 22.09.2011 - 13:34:06

heuchler

oh der arme mann. was ist aber mit berlin? täglich werden deutsche von migranten dort als sch... deutsche beschimpft und geschlagen. seltsam,dass in unserem land das keinem interessiert. in der türkei und anderswo werden deutsche betrogen,abgeockt und überfallen. davon hört man hierzulande auch nichts

SCHWE68 22.09.2011 - 11:30:51

@Peter Huth

Zensierung ? Nein, das ist Politik, wenn auch in anderer Ebene. Politik ist doch nur das verharmlosen und drumrumreden um eigentliche Probleme. In der Geschichte wurden Politiker getötet, wenn diese ein Problem an der Wurzel packten und Veränderungen wollten. Zu anderen Meinungen: Und das Politiker unterschiedlichsten Gedankengutes in unserer Mitte sind, sollte endlich mal jedem klar werden. Es gibt SPD als auch CDU Mitglieder (auch andere), die im inneren braunes Gedankengut haben, es nach außen aber nicht öffentlich präsentieren um ihre Mandatschaften nicht zu riskieren. Der Beutel klingelt dann später wenn der Pensionsanspruch fällig wird. Mitglied in der Politik ist auch eine Form von Altersvorsorge !

Kartoffelbrei 22.09.2011 - 11:04:06

JA JA...

Ja der alltägliche Rassismus ist in Schwedt nach wie vor ein riesen Problem. Braune Scheuklappen hab ich vorhin in einem Interview gehört und das stimmt tatsächlich!!! Das mehr oder wenige Rechte Gedankengut ist das Problem hier ... wieviele Schwedter meiden z.B. das Klinikum, weil dort viele ausländische Ärzte behandeln??? ... Wie oft hört man im Bekanntenkreis solche aussagen wie "ich geh da nicht hin und lass von so einem "Schwatten" an mir rumschnippeln" ??? ... Leute öffnet dochmal eure Augen und hört zu ... Das Problem ist und wird es auch belieben, dass solche Sachen, gerade hier in der Region, so dermaßen in den Alltag eingeflossen sind, dass sie gar nicht als Braunes Gedankengut gesehen werden! Alles normalität und schöngeredet. Man muss langsam mal von dem BIld wegkommen, dass ein Nazi daran zu erkennen ist, dass er Springerstiefel, ne Bomberjacke und ne Glatze hat .., das war einmal ...

Exschwedter 22.09.2011 - 10:44:22

Sie sind unter Euch!

Ich habe bereits vor mehr als einem Jahr immer wieder in Gesprächen mit Ibraimo erfahren, wie sehr er von bestimmten Personen aus der kommunalen Politik geschnitten und schikaniert wurde. Hätte ich die flache Attitüde des Herrn Dietrich, würde ich jetzt Namen nennen. Vielleicht nur soviel: es wurde durch I. stets ein öffentlich sehr präsenter Herr H. und eine gewisse Dame aus dem Schwedter Rathaus benannt. Diese haben immer wieder ihren Einfluss genutzt, um ihn mit verteckten Boshaftigkeiten zu schikanieren. Also Ihr lieben Schwedter, auch wenn es weh tut, sie sind unter Euch die demokratisch verkleideten Rassisten!

Peter Huth 22.09.2011 - 09:57:40

Zensur?!

Warum werden kritische Beiträge hier zensiert?! Haben wir nicht 1989 auf der Straße gestanden um genau das zu verhindern? Wie beim "Neuen Tag" werden hier nur Meinungen zugelassen die der Redaktion passen. Hr Lindemann hat vielen Schwedtern aus der Seele gesprochen, warum macht man ihn mundtot?!

Bienenalarm 22.09.2011 - 06:32:01

Herr I.A.

Hallo, ich habe mir aufmerksam die Komemntare durchgelesen und möchte mich der Meinung von der Hr. Lindemann anschließen. Ich kannte Hr. Alberto auch persönlich und kann nur staunen, welche Unterstützung er hier in Schwedt fand- dafür, dass es hier rassistisch zugegangen ist und das war zu DDR Zeiten sicher auch nicht besser als jetzt, hat er es doch lange hier ausgehalten und so wie ich ihn kannte, war er auch kein Mensch von Traurigkeit. Soweit ich es überhaupt beurteilen kann, hatte er viel Narrenfreiheit in Schwedt und viele Kontakte. Ich denke mal, seine Erscheinung in der Presse und Politik hat gewissen Leuten dazu verholfen, besser da zu stehen. Das ist nichts Neues in Schwedt, meiner Meinung nach. Aber das er sich verstecken musste in Schwedt, kann ich nicht glauben und das er auch jemand war, der keine Arbeit hatte, da ist er einer von vielen gewesen. Fällt natürlich auf, wenn jemand in der Öffentlichkeit steht und sich um gewisse Positionen in der Politik bemüht. Und in dieser Hinsicht hat er mal kein Glück gehabt, dass ihm jemand eine Arbeit verschafft, da haben die Kontakte dann doch nicht ausgereicht. Was soll ich dazu sagen? So geht es vielen anderen doch auch, nur das die eben nicht die Unterstützung haben wie er? Jemand, der keine Beziehungen hat, hat es überall schwer. Das wird er jetzt auch im goldenen Westen merken. Ich bin der Meinung, Hr. A. war kein Opfer, sondern er hatte mit Schwierigkeiten zu tun wie jeder andere auch, nur eben mit viel mehr Unterstützung all die Jahre und auf die konnte er sich eben nicht nur verlassen.

MUSTERMANN 22.09.2011 - 01:11:54

Voll ins Schwarze getroffen

setzen wir ein zeichen und legen den mantel des schweigens drüber( egal welcher farbe). menschliche schwächen halten sich an keine hautfarbe und weltanschauung. machen wir es besser, zeigen wir nächstenliebe und verstehen wir dieses ohmen. benennt eine straße, einen platz oder einen club so. barmherzigkeit heißt, halte auch die andere wange hin, denn sie wissen nicht, was sie tun. reportieren ist nicht immer einfach, manchmal bringt sie licht ins dunkel und und man wird geblendet und es schmerzt, also nochmals danke für diesen unbequemen, gewichtigen aber wegwaisenden artikel.

peperoni 21.09.2011 - 22:42:10

braune blüten

schön, endlich beifall! gratulation an dietrich: "bürger in wut" ist richtig zur hochform aufgelaufen.

Ich 21.09.2011 - 19:40:10

Peter Huth (Computerjournalist)

Peter Huth ist ein deutscher Journalist, der unter anderem durch seine Fernsehauftritte als „Computer- und Internetexperte“ in diversen Infotainment-Sendungen des Privatfernsehens (z. B. Akte und Planetopia Online) Bekanntheit erlangt hat. Mehr interessante 'Fakts' über dieser Herrn auf Wikipedia.

MUSTERMANN 21.09.2011 - 18:01:28

VOLLTREFFER

da ist er : der reporter ohne wenn und aber, kompromißloser aufdecken und mit liebe zum detail schilderung der fakten.berauschend. was kümmert mich das gestern, wenn die sensation heute auf mich wartet. (SUDOKO hilft ein wenig.) es wird bald dunkel, macht ein lagerfeuer und deckt euch mit einem bettlaken zu und träumt von deutschland. ich hätte mir noch etwas mehr schwarz-weiss malerei gewünscht.wer ist eigentlich herr hut, ist er mitschuldig an der hatz auf andersdenkend, arbeitet er sogar in der stadtverwaltung, oder sitzt er sogar in der ssv. FRAGEN ÜBER FRAGEN ps bitte beenden FRIEDE

Ein MOZ Leser 21.09.2011 - 16:33:53

Ich finde die .Kommentare zum Teil peinlich und witzig. Ich war maßlos betroffen von der überregionalen Berichterstattung. Wer I.A. näher kannte, nimmt ihm diese Opferrolle nicht ab. Er selbst war auch nicht der ach so "Lammfromme", wie er dargestellt wurde. Es ist eine Schande, wie er freunde und Bekannte nachträglich in den A**ch getreten hat. Ein großes Lob an Herr Dietrich für diesen Artikel. Das war längst überfällig. @ Wilhelm Busch Das mußte niemand beauftragen, Herr Dietrich hat sich einfach einem Thema angenommen, das Stadtgespräch ist. Viele seiner Freunde und Helfer sind maßlos von I.A. enttäuscht, denn er hat Sachen verbreitet, die man nicht auf sich sitzen lassen wollte. Was haben wir uns für I.A. den Allerwertesten aufgerissen, und dann liest man plötzlich soviele Unwahrheiten. Jeder andere Ausländer wäre für die im geleistete Unterstützung dankbar gewesen...

SDT 21.09.2011 - 16:23:57

Zustimmung

Ich schließe mich der Meinung von schwe67 an. So braun ist Schwedt nicht mehr und muß sich nicht so in der Dreck ziehen lassen.

dennis stiel 21.09.2011 - 16:21:11

alles quatsch

also ich bin der meinung das schwedt keine rechts rassistische stadt ist denn im artikel steht das jeder vierte schwedter latent rassistisch und ausländerfeindlich eingestellt ist. doch ich kann sagen das dies nicht zu trifft ich würde eher sagen das jeder vierte schwedter, ausländischer abstammung ist oder -wurzeln hat, und viele meine freunde kommen auch aus dem ausland und sind sowohl auch schwarz und sie können nur das selbe sagen. na klar hat jede stadt ein paar menschen die rechts denken aber nicht wie im artikel beschrieben,dass es 500 gewaltbereite anhänger der neonazis in schwedt gibt. der ibraimo alberto sollte nicht einfach behauptungen aufstellen die garnicht wahr sind denn viele haben ihn geholfen wenn er probleme hatte, aber ich kann auch sagen das dies meist nicht wegen rechtsrassismus gegen alberto ging. ich hoffe nur das er dies noch richtig stellen wird. gruß D.Stiel

SCHWE68 21.09.2011 - 16:17:29

Feine Küche

Hier hat ein Koch eine Suppe namens "Ibraimo Alberto" angerührt und hochbrisante Gewürze verwendet. Ich hatte einmal kurz mit ihm etwas zu tun wegen Vereinsangelegenheiten. Ich kann mich nich recht gut daran erinnern wie höflich dieser Mensch ist/war. Ich weiß auch nicht warum die Menschheit so bescheuert ist, sich gegen Afrikanern so zu verhalten, sind es etnologisch nicht unserer Vorfahren, welche in alle Himmelsrichtungen auswanderten und sich im Zuge der Evolution die Hautfarbe aufhellte. Diese Menschen haben auch nur 2 Augen/Ohren/Arme/Beine etc. Diese Menschen sind um vieles fleißiger als manche Jugendliche die mit der Bierflasche in der Hand "No Future" rufend durch die Lande ziehen. Genau diese Leute müßte man in einen Sack packen und nach Afrika schicken und in einem dieser Stämme wieder ausladen. Wäre mal gespannt ob sie dann immernoch was gegen diese normalen Menschen haben ?

Ich 21.09.2011 - 15:44:08

@ Marvin Beschämender Kommentar!

Sehr geehrter Herr Marvin, in dem Artikel der MOZ wird nichts weiter dargestellt, wie sich der Lebensweg des Herrn I.A. aus der sicht von Freunden und Weggefährten dargestellt hat. Zudem wird Ihr Unverständnis zu den Auslassungen vieler überregionaler Presseorgane bestätigt. (Wenige Wochen später fallen sie aus allen Wolken.) Und nun zu Ihrem ‚wichtigen Kommentar’. In fünf Absätzen bringen Sie Plattitüden und Allgemeinplätze zu Gehör, in denen Sie in keinster Weise auf den Artikel der MOZ und seinen Inhalt eingehen! In Ihrem Kommentar las ich: ‚Und jeder aufrichtige Demokrat müsste sich eigentlich betroffen fühlen, wenn sein Kollege, sein Nachbar, sein Freund oder einfach nur ein Unbekannter mehr oder weniger offen diffamiert, gedemütigt, beschimpft, bedroht oder angegriffen wird.’ Na was Sie nicht sagen! Mit ihrem unqualifizierten Kommentar haben Sie aber mich, als Schwedter Bürger, als Ossi und als anscheinend falsch ethnisch abstammend (meine braune Hautfabe kommt nur durch die Sonne) mehr oder weniger offen diffamiert, gedemütigt und beschimpft! Wo beginnt also Rassismus und wo hört er auf?

Schwe67 21.09.2011 - 15:32:57

Zuerst gebellt

haben wohl andere. Schwedt braucht sich nicht ohne Gegenwehr grundlos beißen zu lassen.

mal wieder von moz enttäuschter 21.09.2011 - 15:30:26

...ein herrmannsdenkmal!

ein unglaubliche peinlicher artikel! zitat: "...dreckige Wäsche wollen sie in der Öffentlichkeit nicht waschen. Sie nicht." aber die moz, wie mir scheint. es werden durch herrn dietrich ebenfalls wieder behauptungen aufgestellt, die so einfach nicht der wahrheit entsprechen. ich erspare mir einzelheiten, finde es jedoch eine schande, mit welchem hochmut hier agitiert wird. typische schwedter selbstgefälligkeit, die da aus ihren zeilen sprießt herr dietrich, das ist genau der nährboden für pseudoelitäre, menschenfeindliche haltungen. ob sie mit diesem artikel die benannten vorwürfe ausgeräumt haben, wage ich zu bezweifeln, das gegenteil wird wohl der fall sein. bei all der instrumentalisierung des herrn alberto und seines wegganges, ein bisschen passt die jacke schon, ob es der "sauber-schwedter" nun wahr haben will oder nicht. naja, zur not kann man sich ja mit der heutigen moz-printausgabe noch die feuchten stiefel stopfen...

Wilhelm Busch 21.09.2011 - 14:02:57

Auftragsartikel ?

Zu dem Artikel fällt mir nur ein Sprichwort ein: "Getroffene Hunde bellen". Hier bellt jemand verdammt laut und stellt sich auf eine Stufe mit dem Boulevard. Alle die Ibrahimo kennen können seriös einschätzen, dass er Opfer einfältiger Presse-Leute geworden ist. Die MOZ plaudert nun sehr "zuvorkommend" über den Menschen Alberto - vom Stammessohn zum "Schlangenfahrer". Zwischen den Zeilen steckt beißende Ironie, nach dem Motto: Der müsste doch eigentlich dankbar sein... Dankbar wird die Gegenseite (also die Presseheinis, welche Schwedt so desaströs darstellen) sein - denn Sie kann sich nun bestätigt fühlen.. Wau, Wau... Wer hat den Artikel eigentlich beauftragt....?

Schulz 21.09.2011 - 13:36:58

Schwe67

Alleine schon Ihre Aussage, dass Sie wegen ihm in Handgreiflichkeiten verwickelt waren.....ich wäre hier auch abgehauen. Wegen mir war jedenfalls noch Niemand in Handgreiflichkeiten verwickelt...

Schwe67 21.09.2011 - 12:53:54

@ Marvin

Zitat: " Geradezu unerträglich aber wird der alltägliche Rassismus, wenn die Mehrheitsgesellschaft wegguckt, den Rassismus leugnet und verharmlost, ihn relativiert oder ins Lächerliche zieht. Genau aber das passiert hier. " Das ist eben dort nicht passiert. Der MOZ-Artikel läßt nur andere Parteien zu Wort kommen und das ist richtig. Denn die Wirklichkeit liegt wie immer in der Mitte. I.A. hat eine Menge Unterstützung erfahren. Wenn ihm jemand bei Sportveranstaltungen zur Seite stand, dann hat er es meistens gar nicht mitbekommen. Ich selber war auf Grund einer solche Begebenheit am Rande einer Boxveranstaltung in Handgreiflichkeiten verwickelt, während er in der Kabine war. Andereseits sollte man I.A. auch nachsehen, da er mit Sicherheit auf Suggestivfragen von der Gutmenschen-Presse hereingefallen ist, die wiederum nur das konstruiert hat, was sie an den Mann bringen wollte. Ich verwette meinen Ar..., daß diese andere Sicht der Dinge keine Verbreitung erfahren wird, da sie ja nicht publiziert werden soll. Aussagen wurden mit Sicherheit wie üblich aus dem Kontext gerissen, wie Du es in Deinem Beitrag selber getan hast. Sicher ist der Betroffene immer schlimm dran, in der Menge und Relation ist das aber eben ein "Pups". Und glaubst Du, andere werden wegen ihres Aussehens, Auftretens oder Handelns und Behinderungen von der Gesellschaft nicht gemobbt ? Die erhalten genauso oft diskriminierende Bemerkungen und Blicke. Den Umgang damit muß man eben lernen.

robocop_marvin 21.09.2011 - 12:00:35

Beschämender Artikel!

Oh, wenn sich doch der Redakteur bloß diese Zeilen gespart hätte. Sein Artikel macht im Nachhinein Ibrahim Albertos Flucht aus Schwedt nur noch verständlicher. Der alltägliche Rassismus in (Ost-) Deutschland ist vor allem für die direkt Betroffenen ein großes Problem und eine riesige Belastung. Und jeder aufrichtige Demokrat müsste sich eigentlich betroffen fühlen, wenn sein Kollege, sein Nachbar, sein Freund oder einfach nur ein Unbekannter mehr oder weniger offen diffamiert, gedemütigt, beschimpft, bedroht oder angegriffen wird. Geradezu unerträglich aber wird der alltägliche Rassismus, wenn die Mehrheitsgesellschaft wegguckt, den Rassismus leugnet und verharmlost, ihn relativiert oder ins Lächerliche zieht. Genau aber das passiert hier. Die Zeilen des Artikels jedoch sprechen für sich, oder besser: Sie sprechen gegen die Märkische Oderzeitung und gegen Schwedt. Trotzdem kann ich mir eine Anmerkung nicht unterdrücken. Als jemand, der rechte und rassistische Gewalt und Bedrohung in der (ost-) deutschen Provinz nahezu tagtäglich erleben musste, bin ich über die Maßen empört, wenn so etwas als „Pups“ bezeichnet wird. Das ist einfach nur widerwärtig!

Schwe67 21.09.2011 - 11:15:04

Bin dort gewesen.

Man muß aber auch sagen, daß die Verhaftung selber ein Witz gewesen war. Ansonsten ein wichtiger, ein richtiger Beitrag und endlich mal mit Fakten und Zahlen belegt. Von einer rechten Szene kann in Schwedt schon lange mehr keine Rede sein. Die Wenigen müssen sich inzwischen bedeckt halten und benötigen Hilfe von außen. Nicht zuletzt hat dazu auch die Arbeit des "Exit" beigetragen, als man 2 Jugendliche, die das Exitgebäude anzündeten, im Verein als Einlasser oder für andere Arbeiten integrierte. Fakt ist, daß nun jeder selber mitbekommen hat, wie die Mainstream-Presse funktioniert - durchsetzt mit Alt-68-ern und linkem Gedankengut. Über den gleich-geschalteten P. Huth braucht man keine weiteren Worte verlieren, führt er doch einen Kampf gegen Rechts mit Übertreibungen, Lügen und Kontakten nach Berlin und EU, um an Fördermittel zu kommen, die er sich selber dann in die Tasche stecken kann.

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