Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Unterzeile

Rehfelde II schafft die Sensation

Großer Einsatz: Neuenhagens Christopher Dietz (l.) gegen den zweifachen Torschützen Concordias, Tino Fels
Großer Einsatz: Neuenhagens Christopher Dietz (l.) gegen den zweifachen Torschützen Concordias, Tino Fels © Foto: Peter Wricke
Peter Wricke / 09.10.2011, 21:29 Uhr
Rehfelde (MOZ) Von Peter Wricke

Rehfelde. In der 2. Runde des Krombacher Fußball-Kreispokals konnten drei der vier Landesklasse-Mannschaften den Platz als Sieger verlassen. Für die Überraschung sorgte Grün-Weiß Rehfelde II aus der Kreisklasse, die den amtierenden Kreismeister Hertha Neutrebbin besiegten.

Rehfelde II – Neutrebbin 3:2: Selbst die kühnsten Optimisten hatten nicht mit einem Sieg der Kreis- gegen die Landesklassemannschaft gerechnet. Umso größer die Freude beim Sieger, auf der anderen Seite die Enttäuschung beim Favoriten. Herthas Fußballchef Thomas Pfahl wollte und fand keine Entschuldigung für die Blamage. „Rehfelde hat verdient gewonnen“, sagte er. Rehfeldes Fußballmanager Helfried Hedemann sagte: „Die Truppe war taktisch gut eingestellt und hat das Starensemble Neutrebbins in der ersten Halbzeit auf den Boden der Realität geholt.“ Bei der Neutrebbiner Aufholjagd gegen Ende der zweiten Halbzeit kam allerdings noch Pech bei mehreren Aluminiumtreffern hinzu.

Lietzen – Strausberg II 2:3 n. Verlängerung: Eine Partie auf Augenhöhe, die erst in der vorletzten Minute der Verlängerung die Entscheidung brachte. Für Lietzens Trainer Sven Küpker eine „sehr unglückliche Niederlage, die nicht hätte sein müssen“. Alle FCS-Treffer resultierten aus direkten Freistößen. Strausbergs Trainer Carsten Langner sah „ein gutes Spiel zweier gleich starker Mannschaften mit mehr Glück auf unserer Seite“.

Altlandsberg – Herzfelde 0:7: Eine gute Viertelstunde überstand die MTV-Abwehr die Angriffe Herzfeldes, bevor Robert Tavernier den Torreigen eröffnete. Wacker zeigte sich in allen Belangen den jungen MTV-Spielern überlegen und erhöhte kontinuierlich den Vorsprung. Jeweils doppelt für die Gäste trafen Mathias Paschke und Thomas Schlag.

Prötzel – Wriezen 1:7: Buchstäblich chancenlos liefen die Gastgeber Gefahr, eine zweistellige Niederlage einzustecken.Der Sieg wurde von der Verletzung des Wriezener Spielführers Mirko Galle beim Abschlusstraining am Tag zuvor überschattet. „Die vorläufige Diagnose lautete Meniskuseinriss“, teilte Co-Trainer Christian Wegner mit. Aus seiner Sicht attestierte er dem FSV „ein druckvolles Angriffsspiel“, dem Marcel Matthias mit vier Toren den Stempel aufdrückte.

Buckow/Waldsieversdorf – SG Neuenhagen 2:5: Die einzige direkte Begegnung zwischen zwei Kreisligamannschaften wurde dem Anspruch an einen echten Pokalfight bis in die Schlussviertelstunde gerecht. Die teils hochklassige Partie bot packende Zweikämpfe und Spannung. In seinem besten Saisonspiel erwies sich der Gastgeber dem Cupverteidiger als ebenbürtig und brachte ihn an den Rand einer Niederlage. Erst in den letzten 15 Minuten besiegelten drei Kontertore der Randberliner die Niederlage. Ein unübersehbares Handicap der Gastgeber war die Verletzung ihres Torhüters Philipp Zwerschke beim Aufwärmen. Der für ihn eingesprungene Feldspieler Christopher Mey tat sein Bestes, konnte ihn jedoch nicht ersetzen. Der größeren Cleverness und dem starken Torhüter Florian Rudolph verdanken die Randberliner schlussendlich das Weiterkommen.

Seelow III gegen Seelow II 1:4: Das interne Vereinsderby ließ die Frage nach dem Sieger lange offen. Steffen Henschke, Coach der dritten Seelower Mannschaft, nannte die Partie „ausgeglichen und gutklassig“. Aus seiner Sicht ahndete Schiedsrichter Jan Berg „zwei elfmeterreife Situationen“ nicht. Am verdienten Sieg der Kreisligamannschaft deutelte er jedoch nicht.

Hennickendorf – Petershagen-Eggersdorf II 0:2 n. Verl: Die aufgrund von Wildschaden vom Hennickendorfer auf den Herzfelder Sportplatz verlegte Partie verlief aus Gastgebersicht völlig ausgeglichen. Für HSV-Fußballchef Detlev Ritsche machten die Landesligaspieler bei den Doppeldörflern den Unterschied aus. „Besonders Sebastian Holtze war ein ständiger Unruheherd“, sagte Ritsche. Holtze war es schließlich auch, der in der Verlängerung das erlösende erste Tor für die Gäste erzielte.

Schlagwörter

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.
Matthias 10.10.2011 - 08:33:51

Und der Rest?

Was ist denn mit den anderen Partien im Pokal?

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
(Ihr Name wird auch in der Zeitung veröffentlicht. Die Adresse wird nicht veröffentlicht.)
© 2019 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG