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Mehr als 300 Läufer bei Schlaubetal-Marathon

Zoltan Senczyszyn nutzt Schwächephase

Auf gehts: die Starter des Schlaubetal-Marathons zum Laufbeginn auf der Insel in Eisenhüttenstadt
Auf gehts: die Starter des Schlaubetal-Marathons zum Laufbeginn auf der Insel in Eisenhüttenstadt © Foto: MOZ/Gerrit Freitag
Hagen BErnard / 17.10.2011, 07:45 Uhr
Eisenhüttenstadt (MOZ) 327 Läufer beziehungsweise Walker haben beim 5. Schlaubetal-Marathon mit Sonne und Temperaturen um knapp 15 Grad beste Bedingungen für den Ausdauersport vorgefunden. Im Marathon-Wettbewerb (42,2 km) setzte sich der Vorjahressieger Zoltan Senczyszyn vom LC Cottbus durch.

Der 26-jährige Triathlon-Spezialist hatte sich bereits kurz nach dem Start mit Jens Grünthal abgesetzt. Während der Finisher des Kopenhagener Ironmans (9:03 h) nach 20 Kilometern eine kleine Schwächephase durchmachte und daher Grünthal lange führen ließ, nutzte er hingegen eine Schwäche seines Kontrahenten und lief auf den abschließenden beiden Kilometern noch zwei Minuten gegen ihn heraus. Mit 2:55:05 Stunden stellte Senczyszyn einen Streckenrekord auf.

Noch in den Knochen steckten der 37-jährigen Frauensiegerin Nicole Kresse diverse Bergtouren wie die auf den Elbrus. Doch die individuelle Klasse der einstigen Starterin bei der Junioren-Weltmeisterschaft im Cross (1991) und mehrfachen Deutschen Meisterin auf den Ultra-Distanzen reichte auch so. Nach relativ gleichmäßigem Tempo stellte die Krankenschwester mit 3:24:52 Stunden einen Streckenrekord für Frauen auf. „Eigentlich bin ich eher zufällig hier, ich mache gerade in meiner Heimat Urlaub“, sagte die in Petershagen-Eggersdorf aufgewachsene schlanke Läuferin vom MTP Hersbruck.

Bekannte Gesichter auf dem Siegertreppchen gab es auch beim Viertel- und Halbmarathon. Der Beeskower Geher-U 20-Europameister Hagen Pohle setzte sich in 38:52 Minuten zum fünften Mal in Folge auf der kurzen Strecke durch. Zweiter wurde der Eisenhüttenstädter Jens Geiger (40:09 min) vor Robert Ledwig (40:44 min). Beste Frau war die 30-jährige Doreen Kusche (47:51 min) aus Eisenhüttenstadt. Gleich mehrere Läufer der Familie Ledwig platzierten sich beim Halbmarathon vorn. Felix (20) gewann in 1:23:55 Stunden vor seinem Vater Torsten (M 45/1:25:11 h). Eine den Leichtathleten der Region nicht Unbekannte platzierte sich bei den Frauen ganz vorn. Die 26-jährige Corinna Baum aus Rießen setzte sich nach 1:37:46 Stunden durch.

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