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Altfriedlands besonderer Markt fand zum zehnten Mal statt

Kunst in der Ruine

Kunstherbst: Die Altfriedländer Klosterruine war erneut Anziehungspunkt für viele. Zum 10. Mal fand der Kunstmarkt statt
Kunstherbst: Die Altfriedländer Klosterruine war erneut Anziehungspunkt für viele. Zum 10. Mal fand der Kunstmarkt statt © Foto: Johann Müller
Mandy Timm / 17.10.2011, 19:46 Uhr
Altfriedland (MOZ) Ob Keramik, Selbstgestricktes, Malerei, Lederarbeiten oder Fotografien: Erneut bot der Kunstherbst in der Altfriedländer Klosterruine am Wochenende viel Selbstgemachtes, das bei Frauen und Männern gleichermaßen Gefallen fand. Mit 24 Künstlern und Kunsthandwerkern aus der Region, war die Teilnahme dieses Jahr so groß wie selten zuvor. Zahlreiche Besucher nutzten das traumhafte Oktoberwetter für einen Besuch.

Genutzt wurde der bunte Markt in der Ruine auch von Mitgliedern des Fördervereins Klosterkirche Altfriedland. Im April 2010 gründeten Einwohner und Förderer den Verein, dessen Ziel die Sanierung und der Erhalt der anliegenden Klosterkirche ist. Innerhalb eines Jahres seien zahlreiche Spenden auf dem Konto des Fördervereins eingegangen, sagte Carl-August von Oppen am Sonnabend. „Aber natürlich sammeln wir weiter“, so der Vereinsvorsitzende. Denn die Arbeiten, die dringend an dem Gotteshaus vorgenommen werden müssen, sind enorm. Größtes Problem ist nach wie vor die Feuchtigkeit, die in die Wände eingezogen ist. „Das Mauerwerk muss trockengelegt und neu verputzt werden“, erklärte der Vereinsvorsitzende. Außerdem müsse der Zustand aller Holzbalken beziehungsweise Einbauten überprüft werden, die Schuke-Orgel brauche dringend eine Aufarbeitung. Carl-August von Oppen schätzt allein die Kosten für die Trockenlegung der Klosterkirche auf mehr als 200 000 Euro.

Die Mitglieder des Fördervereins sind unterdessen optimistisch, was den Erfolg ihres Mammutprojektes angeht. Durch zahlreiche Benefizkonzerte und Ausstellungen zugunsten der Altfriedländer Klosterkirche, die dieses Jahr stattgefunden haben, seien bereits viele Leute auf die Probleme rund um das Gotteshaus aufmerksam geworden, sagte von Oppen. Und: Die Benefizveranstaltungen gehen weiter. Für dieses Jahr ist mindestens noch ein Konzert angekündigt.

Spendenkonto: Stichwort „Klosterkirche Altfriedland“, Kto. 3000678122, BLZ 17054040 Sparkasse Märkisch-Oderland

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