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Volleyball: Lange verstärkt Annahme

Motivator und erhoffter Stabilisator: Der 38-jährige Vincent Lange (vorn) soll der wackeligen Annahme des SV Lindow-Gransee die nötige Sicherheit geben.
Motivator und erhoffter Stabilisator: Der 38-jährige Vincent Lange (vorn) soll der wackeligen Annahme des SV Lindow-Gransee die nötige Sicherheit geben. © Foto: MZV/Haack
Sina Brigzinsky / 17.10.2011, 20:05 Uhr - Aktualisiert 18.10.2011, 12:55
Lindow/Gransee (MZV) Die vom Volleyball-Zweitligisten SV Lindow-Gransee erhoffte Verstärkung ist nun eingetroffen. Im nächsten Heimspiel wird Vincent Lange den Sechser verstärken. Zudem wird vielleicht auch ein Amerikaner demnächst in Gransee aufschlagen.

„Vincent hat schon beim Training vorbei geschaut und will sich, soweit es sein Beruf erlaubt, einbringen“, freut sich der Coach über die Hilfe des Ex-Nationalspielers. Bereits in der abgelaufenen Saison hatte Lange nur noch sporadisch spielen wollen, war aber „in 90 Prozent der Spiele dabei“. Für die neue Serie hatte er sich eigentlich vom Spielbetrieb verabschiedet. „Klar müssen wir damit rechnen, dass er, wenn ein großer Auftrag ansteht, nicht einsatzfähig sein wird. Aber wir hoffen, dass er zumindest in den nächsten vier Spielen dabei sein kann“, so Schwenk.

Das sind die Partien gegen Tecklenburg, A!B!C! Titans, Schöneiche und Delbrück.Vincent Lange soll der wackeligen Annahme des SV Lindow-Gransee die nötige Sicherheit geben. „Mit ihm und Martin Pomerenke habe ich zwei Leute, die die Bälle ordentlich nach vorn baggern – und angreifen können wir, da habe ich gar keine Bange. Wir scheitern derzeit wirklich am Element Annahme“, berichtet der Trainer.Neben Lange ging es in den vergangenen Tagen um eine weitere Personalie. Eine Entscheidung aber ist noch nicht gefallen. Lindow-Gransee steht in Kontakt mit dem 32-jährigen Amerikaner Jonathan Scott. Der spielte vor fünf Jahren noch in der 1.Bundesliga für Markranstädt, pritschte und baggerte in den zurückliegenden Jahren in Dänemark und Belgien.

Bereits vor dieser Saison nahm Scott Kontakt mit Schwenk auf, „weil er seinen Lebensmittelpunkt nach Berlin verlegen möchte“, so der Coach. Zwar ist Jonathan Scott ein extrem starker Spieler, „über seine Qualität brauchen wir gar nicht zu reden, er würde uns sehr weiter helfen“, aber bisher verdiente er als Vollprofi sein Geld. „Es wären hohe Kosten, die da auf uns zukommen würden, auch weil wir Geld an mehrere Verbände, die DVL und den amerikanischen Verband abführen müssten. Wir wissen nicht, ob wir diesen Schritt wagen sollen“, erklärt Schwenk. Eine Variante ist die Verpflichtung für einige Spiele bis zum Saisonende. „Aber er trainiert derzeit bei den Netzhoppers Königs Wusterhausen und versucht auch dort unterzukommen“, berichtet Schwenk.

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